Medienberichte zum Thema "Long-Covid" und "Post-Covid"

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long-covid.at im Standard

Wir freuen uns sehr, dieses Informationsportal ist Teil des Artikels "Angst vor ewig"


stimmungsbegleitendes bild

Berichte über Long-Covid

Long-Covid ist täglich mit neuen Artikeln in den Medien. Wir lesen sämtliche relevanten Berichte und listen die interessantesten hier auf.

Weiters soll diese Seite ein Archiv darstellen, wie sich Wissen und die Intensität und Qualität der Berichterstattung über die Corona-Folgeerkrankung"Long-Covid" entwickelt.


27.09.2021 05:49

Pacing, Pulsuhr und Schonung bei Long Covid

Ich hab mir eine Pulsuhr gekauft, um meine Bewegungen/Tätigkeiten meinem Gesundwerdungsprozess anzupassen - um mich mit Pacing mehr vertraut zu machen. Mein Puls steigt bei den kleinsten Kleinigkeiten, z. B. ein paar Minuten mit der Schneidemaschine Würstel schneiden, auf 135 Schläge an. Bei 20 Minuten Rasen mähen, musste ich nach 10 Minuten eine halbe Stunde Pause machen. Die Folge von der körperlichen Überforderung ist u. a. "Watte im Kopf" bzw. eine Verstärkung meiner Symptome.

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Ich muss mich dann hinlegen, bis sich der Puls wieder normalisiert hat. Bei LongCovid ist eine der wenigen Möglichkeiten die man hat Pacing. Pacing bedeutet, daß man keinesfalls über die eigenen Grenzen geht, weil dadurch die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass sich die Erschöpfung in das chronische Fatigue Syndrom/CFS auswächst. Beim Pacing achtet man einerseits auf den Puls, dieser soll/darf einerseits nicht über eine bestimmte Zahl drüber gehen und andererseits ist genaue Selbstbeobachtung von Nöten.

Der ganze Artikel auf meinbezirk.at

24.09.2021 10:17

Viele Pflegekräfte leiden unter „Long Covid“

Kaum eine Berufsgruppe ist dem Coronavirus stärker ausgesetzt, als das medizinische Personal in den Spitälern. Viele haben sich im Laufe der Pandemie bei der Arbeit an vorderster Front selbst angesteckt. Wie sich jetzt zeigt, häufig mit Langzeitfolgen.

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Vor allem in den Reihen der Pflegerinnen und Pfleger leiden viele unter „Long Covid“. Nahezu in allen oberösterreichischen Spitälern gibt es Betroffene, zeigt eine ORF-Recherche. Allein am Klinikum Steyr, wo vergangenes Jahr Oberösterreichs erster Coronapatient stationär aufgenommen wurde, ist fast ein dutzend Fälle bekannt. Einer davon ist der leitende Ambulanzpfleger Christian Weinberger. Seit mittlerweile zehn Monaten leidet er an den Folgen ein CoV-Infektion. Angesteckt hat er sich im Dienst, im Patientenkontakt.

Als Berufskrankheit anerkannt

Mittlerweile ist „Long Covid“ bei dem Stationsleiter als Berufskrankheit anerkannt. Einen normalen Arbeitstag bewältigen, das ist für ihn heute nicht mehr möglich. Das Leben sei anders mit den Spätfolgen. Er sei weniger belastbar, lichtempfindlich, häufig erschöpft und sei stark wetterfühlig. „Es ist, als würde plötzlich eine Nebelwand auf dich zukommen und ein Tunnelblick macht zu“, beschreibt Weinberger seine Müdigkeitsattacken. Er brauche dann eine Pause, bis sich das Gefühl wieder lege.

Der ganze Artikel auf ooe.orf.at

22.09.2021 08:15

Ärzte heilen erstmals Long-Covid-Patienten

Deutsche Augenärzte haben erstmals Patienten geheilt, die von Long Covid betroffen waren - und das mithilfe eines neuen Herzmedikaments. Mittlerweile gibt es vier Menschen, die aufgrund der Behandlung nicht mehr unter Erschöpfungszuständen, Geschmacksstörungen, Depressionen oder Atembeschwerden leiden.

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Die vier geheilten Patienten profitierten von der Erforschung des Wirkstoffs BC 007, der eigentlich als Herzmedikament entwickelt wurde. Es wird auch bei der Behandlung von Grünem Star eingesetzt. Als sich am Universitätsklinikum Erlangen herausstellte, dass eine Covid-Infektion auch die Blutzirkulation in der Netzhaut einschränkte, kamen Ärzte auf die Idee, das Mittel bei Long-Covid-Patienten einzusetzen.

Der ganze Artikel auf krone.at

20.09.2021 12:32

Kinder impfen als Schutz vor Long-Covid? Forscher bemängeln Datenlage

Auch Kinder und Jugendliche können längerfristig an Corona leiden. Ist das ein Argument für eine Impfung? Forscher beklagen eine unzureichende Studienlage zu Long-Covid in diesem Alter. Alle Corona-News im Überblick.

kaum beurteilen. Das schreiben australische Forscher in einem Übersichtsartikel in „The Pediatric Infectious Disease Journal“. Die Frage nach Long-Covid - als dem Anhalten von Corona-Symptomen über viele Wochen - ist brisant, weil das Syndrom ein Argument für Kinder-Impfungen sein könnte, sollte es weit verbreitet sein.

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Eine Corona-Infektion verläuft bei Kindern und Jugendlichen in der Regel deutlich milder als bei Erwachsenen. Die meisten Kinder entwickeln keine Symptome, manche erkranken leicht. Zwei Prozent müssen in einem Krankenhaus behandelt werden, schreiben die australischen Forscher mit Verweis auf verschiedene internationale Untersuchungen. Rund 0,03 Prozent versterben demnach als Folge der Infektion. Sollten Kinder unter 12 Jahren trotzdem geimpft werden? Dazu läuft in Deutschland eine hitzige Debatte.

Der ganze Artikel unter wiwo.de

17.09.2021 07:37

Pacing: Wege aus Long Covid

Acht Fachgesellschaften haben mitgearbeitet: Die von der ÖGAM initiierte „Long COVID“-Leitlinie S1 richtet sich vor allem an hausärztliche Primärversorger. Etwa zehn bis 14 Prozent der SARS-CoV-2-Infizierten – demnach bisher 70.000 bis 100.000 Personen – waren bzw. sind betroffen. Besonders Jüngere und Frauen, betonte ÖGAM-Vizepräsidentin Dr. Susanne Rabady Ende Juli bei der Präsentation mit Gesundheitsminister Dr. Wolfgang Mückstein. In der Therapie sei „Pacing“ hilfreich, erklärt Dr. Michael Stingl und gibt Tipps, wie es gelingen kann.

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Wegen seiner langjährigen Erfahrung hatte die Österreichische Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (ÖGAM) den Wiener Neurologen eingeladen, begleitend zur Leitlinie einen Podcast über das Pacing zu machen. Doch der Reihe nach: Am 22. April, noch unter dem Eindruck der dritten Welle, informierten die ÖGAM und die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) in einer gemeinsamen Aussendung, dass für viele Menschen COVID-19 nach der eigentlichen akuten Phase nicht ausgestanden sei.

„Kaum abhängig von Alter und Risikofaktoren“

Der ganze Artikel unter medonline.at



15.09.2021 06:58

Long-Covid bei über 10 Prozent der corona-positiven Kinder (Israel)

Mehr als zehn Prozent aller positiv getesteten Kinder entwickelt Symptome von Long-Covid, teilte das israelische Gesundheitsministerium mit.

Laut einer Untersuchung des israelischen Gesundheitsministeriums unter Eltern von insgesamt 13.864 Kindern im Alter zwischen drei und 18 Jahren melden die Befragten bei insgesamt 11,2 Prozent der betroffenen Kinder Symptome von Long-Covid, berichten israelische Medien.

Atemnot noch sechs Monate später

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Damit gemeint sind Krankheitssymptome, die auch längere Zeit nach einer Genesung anhalten. Die Long-Covid-Symptome wie zum Beispiel Erschöpfung und Kurzatmigkeit können sich durchaus lange auf die Betroffenen auswirken. Bei den Kindern mit Long-Covid klagten 1,8 Prozent in der Altersgruppe unter 12 Jahren und 4,6 Prozent in der zwischen 12 und 18 Jahren sogar sechs Monate nach der Genesung noch über Beschwerden.

Bei Kindern zwischen 12 und 18 Jahren ist die Wahrscheinlichkeit von Long-Covid bei jenen mit Corona-Symptomen höher. Aber auch bei 3,5 Prozent der asymptotischen positiv-getesteten Kinder zeigten sich entsprechende Symptome.

Die Zahlen seien angesichts von bisher insgesamt 200.000 positiv getesteten Kindern unter 18 Jahren in Israel alarmierend, warnen die Forscher.

Long-Covid bei Kindern: Auch bei leichten Erkrankungen möglich

Der ganze Artikel unter www.puls24.at/news

14.09.2021 16:39

Sabine wird mit Ende 40 Pflegefall - wegen Krankheit, die auch Long-Covid-Patienten trifft

Autorin: Monika Preuk

Sabine ist Ärztin, voll belastbar, hat zwei erwachsene Kinder. Dann wird sie krank – und nicht mehr gesund: Das Chronische Fatigue Syndrom hat ihr Leben verändert. Long-Covid-Betroffenen mit über Monaten andauernder Müdigkeit und Schmerzen droht ein ähnliches Schicksal.

Tanzen, Ausdauersport treiben, Yoga, Klavier spielen, den täglichen Klinikstress wegstecken und keine Anforderung scheuen – für Sabine Maier (anonymisiert), eine Ärztin Ende 40, war das bis vor wenigen Jahren ganz normal. Die Mutter von zwei erwachsenen Kindern fühlte sich körperlich absolut fit.

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Nach mehreren Infekten, zuletzt einer heftigen Grippe, erkrankte sie jedoch dauerhaft. Das war im Jahr 2016. „Danach kam ich überhaupt nicht mehr auf die Beine, war nicht mehr belastbar, konnte nur noch kürzere Strecken gehen,“ beschreibt Sabine den Beginn von ME/CFS.

Diese Abkürzung steht für Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom, eine schwere, dauerhafte Multisystemerkrankung mit einem komplexen, schweren Krankheitsbild. In Deutschland sind mehr als 300.000 Menschen betroffen, mit stark steigender Tendenz im Rahmen von Long-Covid. Denn auch Corona kann vermutlich das Immunsystem so beeinflussen, dass sich ME/CFS ausbildet.

Erschöpfung ist bei ME/CFS nur das eine...

Der ganze Artikel auf focus.de

13.09.2021 18:07

Long-Covid: Erste Erkenntnisse bei Studie an Uniklinik Kiel

Die COVIDOM-Studie ist eine große Bevölkerungsstudie zu den Langzeit-Folgen einer Corona-Infektion. Es gibt drei Studienzentren an den Universitätskliniken in Kiel, Würzburg und Berlin.

Mehr als 1.000 Patienten wurden in der Studie bislang seit dem Sommer vergangenen Jahres untersucht. Dabei wird beispielsweise neun Monate nach überstandener Corona-Infektion der Geruchssinn getestet. Das ist Teil einer vierstündigen Untersuchung im Rahmen der COVIDOM-Studie am Universitätsklinikum in Kiel. Damit sollen die Langzeitfolgen des Virus erforscht werden.

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Symptome sprechen für eigenen Krankheitsprozess

Studienleiter ist Prof. Stefan Schreiber, der schon von ersten Erkenntnissen berichten kann: "Interessanterweise sehen wir bei diesem Post-Covid-Syndrom, wie wir das nennen, dass es nicht nur einfach eine Verlängerung von Covid ist, also ein Long-Covid. Wir denken, dass es ein eigener Krankheitsprozess ist, der durch Covid gestartet ist, sich entwickelt und zu doch teilweise deutlichen Beschwerden führt."

Die Studie zeigt, welche Symptome besonders häufig sind: anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und ein eingeschränkter Geruchs- und Geschmackssinn. Doch bei wem diese Langzeitfolgen auftreten, das können die Forscher bisher nicht vorhersagen.

Der ganze Artikel unter ndr.de

11.09.2021 08:58

Pädiater sehen Kinder bei COVID-19-Infektionen nicht in Not

Berlin – Kinderärzte geben in Bezug auf eine COVID-19-Erkrankung bei Kindern Entwarnung. Auf den rund 350 deutschen Kinderkliniken liegen derzeit nur 131 Kinder in stationärer Betreuung wegen einer COVID-Symptomatik oder auch allein wegen anderer Erkrankungen aber mit einem positiven COVID-Abstrich.

„Nicht einmal in jeder Klinik liegt ein solches Kind“, fasste Jörg Dötsch, Präsident der Deutschen Gesell­schaft für Kinder- und Jugendmedizin auf einer Pressekonferenz der Gesellschaft zusammen, die unter dem Thema stand „Kinder und Jugendliche in der Pandemie: Wie schützen wir ihre Gesundheit?“

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Vielmehr müssten die Pädiater in den Kinderkliniken derzeit weit mehr Kinder mit Erkältungen und an­deren respiratorischen Infekten durch Grippeviren oder mit den durch RSV (Respiratory Syncytial Virus) ausgelösten Erkrankungen behandeln.

Diese träten derzeit unverhofft häufiger auf, weil es aufgrund des lang währenden Lockdowns eine Art Nachholeffekt bei den Kindern gebe. Vor allem Kinder unter zwei Jahren seien von fieberhaften Infekten der Atemwege betroffen und hier besonders gefährdet, weil deren Bronchienverzeigungen eher geringe Durchmesser aufwiesen und es daher rasch zu einem schwereren Verlauf kommen könne, so der Pädiater.

Nicht nur die Krankheitslast aufgrund einer akuten COVID-19-Infektion im Kindes- und Jugendalter wird als gering eingeschätzt. Auch hinsichtlich einer sehr seltenen, etwa zwei Wochen danach beobachteten Komplikation hatte Dötsch beruhigende Nachrichten.

Das sogenannte PIMS oder Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome trat seit Beginn der PIMS-Erfassung in Deutschland im Frühjahr 2020 laut einem aktuellen Survey der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) bei 416 Kindern auf, die alle nach Hause entlassen werden konnten.

Der ganze Artikel auf www.aerzteblatt.de


09.09.2021 07:32

Forscher erheben, wie viele Teenager nach Erkrankung Long Covid-Symptome haben (GB)

In einer landesweiten Umfrage in Großbritannien gaben viele ehemalige Corona-Infizierte zwischen elf und 17 Jahren an, unter Covid-Langzeit-Symptomen zu leiden.


Bei Kindern und Jugendlichen verläuft Covid-19 in den meisten Fällen milder als bei Älteren. Auch Spätfolgen kommen bei Jüngeren seltener vor. Wie eine neue Studie aus Großbritannien nun zeigt, bedeutet das allerdings nicht, dass sehr junge Menschen nie unter den typischen Long-Covid-Symptomen leiden: Im Rahmen einer britischen Studie gab ein beträchtlicher Anteil der befragten elf- bis 17-jährigen Teilnehmer an, noch drei Monate nach einem positiven PCR-Test gesundheitlichen Beschwerden zu haben. Über die Studie berichtete das „Ärzteblatt“.

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Es handelt sich bei der Untersuchung um einen Preprint. So werden wissenschaftliche Studien bezeichnet, die zwar der Fachöffentlichkeit schon zur Verfügung stehen, aber das obligatorische Begutachtungsverfahren noch nicht oder nicht komplett durchlaufen haben. In diesem Fall ist die Studie bereits im Prozess eines Begutachtungsverfahrens.

Für die „CLoCk“-Studie („Children and young people with Long Covid“) hatten Forscherinnen und Forscher der Gesundheitsbehörde Public Health London fast 235.000 Kindern und Jugendlichen einen Fragebogen zugeschickt. Etwa 13,4 Prozent von ihnen beantworteten die darin enthaltenen Fragen und schickten den Bogen zurück. Die Tests der teilnehmenden Teenager stammten alle aus dem Zeitraum von September 2020 bis März 2021.

Der ganze Artikel auf www.businessinsider.de

08.09.2021 07:20

Vierte Welle: Mehr Kinder mit „Long Covid“

Zwei bis sechs Prozent aller Kinder, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, sind laut Studien von „Long Covid“ betroffen. Der Wiener Kinderinfektiologe Florian Götzinger warnt vor einer höheren Zahl im Herbst.


Im Herbst und Winter wird es wohl wieder mehr Infektionen mit dem Coronavirus geben, auch unter Kindern, so Götzinger gegenüber Radio Wien: „Und da wird man wohl auch den ein oder anderen Patienten mehr sehen, der ‚Long Covid‘ hat.“ Denn wenn sich mehr Menschen anstecken, bekommen auch mehr Menschen Folgeerkrankungen – wie eben „Long Covid“.

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Allerdings bestehe für Einzelne kein Grund zur Panik, da die meisten Kinder die akute Infektion locker wegstecken würden, meinte der Kinderinfektiologe an der Klinik Ottakring. Es sei aber wichtig, dafür zu sensibilisieren, dass auch Kinder „Long Covid“ bekommen können, sagte Götzinger.

Schwierig zu diagnostizieren

Der ganze Artikel auf wien.orf.at

05.09.2021 08:02

Long-Covid-Fonds für Entwicklung von Medikamenten gefordert (CH)

Der Verein Long Covid Schweiz fordert vom Bundesrat die Einführung eines Fonds, damit Medikamente zur Behandlung von Long Covid entwickelt werden können.


Das Wichtigste in Kürze

  • In der Schweiz soll ein Long-Covid-Fonds eingeführt werden.
  • Das fordert der Verein Long Covid Schweiz vom Bundesrat.
  • Damit sollen Medikamente entwickelt werden, die Betroffenen helfen können.

Der Verein Long Covid Schweiz will einen Fonds zur Erforschung und Entwicklung von Medikamenten zur Heilung von Long Covid schaffen. Dazu wird der Bundesrat in einem offenen Brief aufgefordert.

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Aktuelle Behandlungen seien symptomorientiert und würden der Komplexität der Erkrankung nicht gerecht, wie der Verein im am Freitag veröffentlichten offenen Brief schreibt.

Zwei Long-Covid-Medikamente in Europa im Zulassungsprozess

Der ganze Artikel auf www.nau.ch/news

04.09.2021 10:52

Long COVID: Viele Teenager haben nach 3 Monaten noch Symptome

London – In einer landesweiten Befragung der Gesundheitsbehörde Public Health London gaben Jugend­liche 3 Monate nach einem positiven PCR-Test auf SARS-CoV-2 zu 14 % häufiger 3 oder mehr gesund­heitliche Beschwerden an als eine Kontrollgruppe, bei denen der Test negativ ausgefallen war. Die häu­figsten möglichen Post-COVID-Symptome waren laut dem Preprint Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Kopf­schmerzen.


Infektionen mit SARS-CoV-2 verlaufen bei Kindern und Jugendlichen meistens milde. Das bedeutet allerdings nicht, dass es niemals Symptome gibt. Von den 3.065 positiv getesteten Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren, die einen Fragebogen von Public Health London zurückschickten, erinnerten sich 35,4 % daran, zum Zeitpunkt der Infektion mindestens 1 Symptom gehabt zu haben, insgesamt 30,6 % gaben 3 oder mehr Symptome an. In einer Kontrollgruppe von 3.739 negativ getesteten Kindern waren es 8,3 % und 6,2 % (die Ursache dürften andere Erkrankungen oder eine in diesem Alter nicht unge­wöhnliche Empfindsamkeit sein).

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Die Jugendlichen hatten den Fragebogen im Rahmen der „CLoCk“-Studie („Children and young people with Long COVID“) 3 Monate nach dem Test zugeschickt bekommen. Public Health London hatte ihn an alle 234.803 11- bis 17-Jährigen verschickt, bei denen zwischen September 2020 und März 2021 ein Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt worden war. Die Rücklaufquote betrug damit 13,4 %.

Insgesamt 66,5 % der Test-Positiven und 53,4 % der Test-Negativen klagten über mindestens 1 Symptom, und 30,3 % der Test-Positiven und 16,2 % der Test-Negativen gaben mindestens 3 Symptome an.

Der ganze Artikel unter www.aerzteblatt.de

03.09.2021 10:28

Long-Covid-Welle erfasst auch die Jungen

Autorin: Dietlind Hebestreit

Der Welser Lungenfacharzt Josef Eckmayr erklärt, welche Spezialisten den Betroffenen weiterhelfen

"Ich kann nicht mehr arbeiten." "Ich musste mit der Uni aufhören." "Seit Wochen fühle ich mich krank." Solche und ähnliche Aussagen von Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben, häufen sich. Die neue Krankheit wird Long-Covid genannt und umfasst viele Sypmtome: Häufig sind Müdigkeit und eingeschränkte Leistungsfähigkeit, anhaltender Riech- oder Geschmacksverlust, Atemnot und Schlaflosigkeit.

Vielzahl an Symptomen

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Seltenere Symptome sind unter anderem Brustenge, Brustschmerzen, Husten, Gelenks- und Muskelschmerzen, Nervenstörungen, Kopfschmerz, Schwitzen, Durchfall, Haarausfall, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Herzrasen, depressive Verstimmung oder Hautausschläge. Unter Long-Covid fallen Beschwerden, die mindestens vier bis zwölf Wochen nach der Akuterkrankung andauern, dies betrifft zehn Prozent der Covid-Patienten. Nicht immer treten alle Zustände gleichzeitig auf, Lungenspezialist Josef Eckmayr sieht im Klinikum Wels-Grieskirchen unterschiedliche Ausprägungen: "Anhaltende Beschwerden sollten auf jeden Fall abgeklärt werden." Es seien auch junge, sportliche Menschen dabei, "häufiger betroffen sind Menschen über 50, Übergewichtige und Patienten, bei denen während der akuten Infektion mehr als fünf verschiedene Organsymptome vorhanden waren. Für eine fundierte Aussage gibt es aber noch zu wenig Daten." Wohin man sich wenden soll:

  • Hausarzt: Er ist die erste Anlaufstelle und entscheidet über das weitere Vorgehen.
  • Lungenfacharzt: Häufiges Symptom ist Atemnot bei Belastung. Nach einem schweren Verlauf sind nach drei Monaten noch 40 Prozent der Erkrankten davon betroffen, bei leichtem Verlauf zehn Prozent.
  • Kardiologe: Herzerkrankungen sind nicht selten. Herzvorerkrankungen verschlechtern sich oft, kardiale Komplikationen innerhalb der ersten sechs Monate sind deutlich erhöht. Achtung bei Atemnot und eingeschränkter Leistungsfähigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Kreislaufinstabilität.
  • Neurologe: bei postinfektiöser Müdigkeit, Hirnleistungsstörungen, Schlafstörungen, Gliederschmerzen.
  • HNO-Facharzt: bei Riech-, Schmeck-, Hörstörungen, Stimm- und Schluckproblemen.
  • Psychiater: psychische Probleme.
  • Hautarzt: Ausschläge.

Unbedingt zum Arzt gehen sollte man bei Atemnot, Bluthusten, Brustschmerzen (Zusammenhang mit dem Herzen); Kinder/Jugendliche: bei Fieber zwei bis acht Wochen nach einer SARS-CoV-2-Infektion.

Der Artikel auf nachrichten.at

31.08.2021 19:12

Infoportal "long-covid.at" im Standard

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Florian Schultheiss und Belinda Schittengruber


Angst vor ewig: Leben mit dem Post-Covid-Syndrom

Autor: Johannes Stühlinger

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".... 

Run auf Doktor Google

Ein Aspekt, den Belinda Schittengruber und Florian Schultheiss sehr bald nach Auftreten erster Hinweise auf Long-Covid-Erkrankungen aufgegriffen haben. Die Psychotherapeutin und der diplomierte Sozialarbeiter mit Marketing-Background stellten aus diesem Grund schon im vergangenen Sommer die Plattform long-covid.at ins Netz. Vorrangiges Ziel: Man wollte einschlägige Kontakte für Betroffene bereitstellen, die psychologische oder medizinische Unterstützung in Bezug auf Long Covid suchten.

Allerdings habe man die Situation von Anfang an aus zwei unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wie Schultheiss betont. Einerseits gehe es darum, vormals pumperlgesunden Menschen, die von einem Tag auf den anderen von der Couch nicht mehr hochkommen, zu helfen. Andererseits "erleben wir hier die einmalige Chance, eine neue Erkrankung nicht nur medizinisch, sondern gleichzeitig auch psychologisch und psychotherapeutisch verstehen lernen zu können". Hier fungiere long-covid.at als Drehscheibe.

Die Relevanz der Plattform wird von ihrer eigenen Zugriffstatistik untermauert. Anfangs sei die Website gefunden worden, weil Menschen nach ambulanten Behandlungen suchten, berichtet Schultheiss. Später, weil sie nach Reha-Möglichkeiten Ausschau hielten. "Heute sind es verstärkt Anfragen von Menschen, die Covid in Kombination mit den Schlagworten ,Psyche‘ oder 'Psychotherapie' googeln", so der Fachmann. Daraus lässt sich ableiten, dass offenbar der seelische Leidensdruck in der Bevölkerung in Summe immer höher wird. "Betroffene wollen immer verzweifelter ihr altes Leben zurück", so Schultheiss.

..."

Der ganze Artikel auf derstandard.at

30.08.2021 10:45

„Long Covid“ ähnlich wie chronische Erschöpfung

Die Krankheit „Chronic Fatigue Syndrom“ (CFS) kann nach Infekten auftauchen und Betroffene Monate bis Jahre unter chronischer Erschöpfung leiden lassen – ähnliche Symptome wie bei „Long Covid“. Eine neue Studie sieht auch einen ähnlichen biologischen Mechanismus, der hinter beiden Krankheiten stecken könnte.

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Man ist ständig müde, der Körper ist kaum belastbar, schon aufstehen kann zu viel sein, teilweise kommen Konzentrationsschwächen hinzu. Unter solchen Symptomen leidet nicht nur geschätzt ein Zehntel nach einer COVID-19-Erkrankung. Mit diesen Einschränkungen müssen auch Menschen mit Chronic Fatigue Syndrom (ME/CFS) zurechtkommen – und das zum Teil bis zur jahrelangen Arbeits- und Bewegungsunfähigkeit, erklärt die klinische Immunologin Eva Untersmayr-Elsenhuber von der Medizinischen Uni Wien. „Was auch auffällt ist, dass bei beiden Patientengruppen der Schlaf nicht erholsam ist. Es ist nicht so, wie man das ja selbst kennt, dass man am nächsten Tag frisch ist und sich erholt fühlt, sondern oft ist genau das Gegenteil der Fall.“

Oxidativer Stress

Der ganze Artikel auf science.orf.at

29.08.2021 08:47

Hilft ein Herzmedikament gegen Long Covid?

Autorin: Nadja Podbregar

Wirkstoff BC 007 erzielt schnelle Besserung der körperlichen und neurologischen Symptome

Hoffnung für Long-Covid-Patienten? Mediziner haben einen neu entwickelten Wirkstoff zum dritten Mal erfolgreich gegen Long Covid eingesetzt. Verblüffend schnell behob das Mittel Schwäche, Lähmungen und neurologische Ausfallerscheinungen, die für die Spätfolgen einer Coronavirus-Infektion typisch sind. Die Forscher vermuten, dass das ursprünglich gegen eine Herzerkrankung entwickelte Medikament die nach der Corona-Infektion gebildeten Autoantikörper sowie Durchblutungsstörungen bekämpft.

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Das Coronavirus SARS-CoV-2 hinterlässt Spuren im Körper – selbst nach einer ursprünglich milden oder sogar asymptomatischen Infektion. Bei rund zehn Prozent der Betroffenen führt dies zu Spätfolgen in Form des Long-Covid-Syndroms. Typische Symptome sind anhaltende Erschöpfung bis hin zu Lähmungen, Kopfschmerzen, Fieberschübe und Atembeschwerden. Bei vielen Patienten kommen neurologische Ausfälle wie Konzentrationsprobleme und Gedächtnisstörungen dazu – der gefürchtete Hirnnebel. Bisher gibt es außer gezielten Reha-Maßnahmen keine Therapie, die Long Covid heilen kann. Vor den Betroffenen liegt daher oft ein langer, schwerer Weg zur Besserung.

Ansatzpunkt bei den Autoantikörpern

Der ganze Artikel auf www.scinexx.de

26.08.2021 06:33

Long-Covid: Erlanger Mediziner melden Erfolge mit Herzmedikament (D)

Autorin: Birgit Rosshirt

In Erlangen arbeiten Mediziner weiter intensiv an der Heilung von Long-Covid-Patienten. Ein Herzmedikament zeigt bei der Behandlung erste Erfolge. Zwei Patienten befinden sich bereits auf dem Weg der Besserung.

Mediziner am Universitätsklinikum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg melden weitere Therapieerfolge mit einem selbst entwickelten Long-Covid-Medikament. Nach Angaben der Universität seien zwei Long-Covid-Patienten auf dem Weg der Besserung, nachdem sie mit dem Medikament "BC 007" behandelt wurden.

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Long-Covid: Medikament verbessert Zustand der Patienten

Die Ergebnisse eines ersten Heilungsversuchs Anfang Juli wären damit noch einmal bestätigt, so die Uni. Ein 51-jähriger Mann aus dem Allgäu und eine 39-jährige Frau aus Mittelfranken erhielten demnach den Wirkstoff BC 007 im Rahmen einer einmaligen je 75-minütigen Infusion.

Die verbesserte Leistungsfähigkeit und Lebensqualität sei bei beiden Betroffenen deutlich spür- und messbar.

Erlanger Forscher: Medikament eigentlich gegen Herzprobleme

Der ganze Artikel auf br.de

22.08.2021 11:01

„Long Covid“ und seine Unbekannten

Schnelle Erschöpfung, Atemnot, eingeschränkte Leistungsfähigkeit zählen zu den typischen „Long Covid“-Symptome. Erste Studien zeigen: Schwere Verläufe und Hospitalisierungen erhöhen das Risiko. Abgesehen davon ist vieles noch unklar, etwa wodurch die Erkrankung ausgelöst wird. Es gibt auch Hinweise, dass ein anderes Virus beteiligt sein könnte.

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Eine einheitliche Definition für „Long Covid“ gebe es nicht, sagt die Gesundheitsökonomin Sarah Wolf vom Austrian Institute for Health Technology Assessment, AIHTA, die für ihre Überblicksuntersuchung 28 internationale Studien verglichen hat. Am häufigsten werde auf eine Definition aus Großbritannien verwiesen. Demnach spricht man vier Wochen nach Erkrankungsbeginn von einer anhaltenden Covid-19-Symptomatik, zwölf Wochen danach von einem Post-Covid-Syndrom. Beides werde als Long Covid zusammengefasst, so Wolf. "Dabei handelt es sich um ein sehr breites Spektrum an unterschiedlichen Symptomen, die Abgrenzung zu Symptomen anderer Erkrankungen ist hier nicht immer einfach.“

In den von Wolf analysierten Studien berichteten Betroffene ein bis drei Monate nach der Covid-19-Erkrankung am häufigsten von Müdigkeit, Erschöpfung, Kurzatmigkeit und Kopfschmerzen. Drei bis sechs Monate nach Krankheitsbeginn waren die Hauptsymptome immer noch Müdigkeit, Erschöpfung und Atemwegsprobleme, neu hinzukommen allerdings auch kognitiven Beeinträchtigungen, wie Konzentrationsschwierigkeiten und eingeschränkte Leistungsfähigkeit im Beruf oder Gedächtnisverlust.

Schwere des Verlaufs als Risikofaktor

Der ganze Artikel auf sience.orf.at

21.08.2021 08:22

Was hilft gegen Long Covid? - Symptome und Therapie

Autorin: Lara Wernig

Vielfältig, unspezifisch, unberechenbar: die Symptome bei Long Covid. Bis zu 15 Prozent aller Corona-Erkrankten sind betroffen. Eine neue Leitlinie soll nun Ordnung ins Behandlungschaos bringen. Doch einige Fragen bleiben offen.

Was tun, wenn die Beschwerden nach einer Infektion mit dem Corona-Virus wochenlang nicht abklingen? Das fragen sich Ärzte und Patienten zugleich. Wie die Syndrome Long Covid oder Post Covid zu behandeln sind, dafür gab es bislang keine genauen Anhaltspunkte. Das soll die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) jetzt ändern. In dem Dokument tragen Experten den jetzigen Forschungsstand zusammen und geben Behandlungsempfehlungen. Hier sind Antworten auf die drängendsten Fragen zusammengefasst:

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Ab wann spricht man von Long Covid?

Als Long Covid-Syndrom wird das Fortbestehen Covid-19-typischer Symptome über einen Zeitraum von vier Wochen nach der Infektion hinaus bezeichnet. Wenn Symptome über die Woche 12 hinaus bestehen, spricht man von einem Post Covid-Syndrom. Dabei werden nicht nur Symptome berücksichtigt, die aus der akuten Erkrankung fortbestehen, sondern auch solche, die aus der Behandlung resultieren. Symptome, die nach Ende der akuten Phase, aber dennoch als Folge der Covid-19-Erkrankung aufgetreten sind, werden ebenfalls gezählt. Die Verschlechterung einer vorbestehenden Grunderkrankung gilt auch als Indikator für Long Covid.

Was macht die Diagnose so kompliziert?

Der ganze Artikel auf n-tv.de

18.08.2021 15:34

So schädigt Long Covid deine Denkleistung

Das Long Covid-Syndrom beinhaltet eine Reihe an Symptomen. Ob es auch Einbußen in der Denkleistung bedeutet, analysierten Forscher in den USA. 

Während manche Menschen eine Corona-Infektion asymptomatisch und quasi unbemerkt überstehen und andere sich schnell erholen, leiden andere unter anhaltenden Symptomen - auch nach der Akutinfektion. Diese werden unter dem Long Covid-Syndrom zusammengefasst.

Dass bei dieser Vielzahl an möglichen Einschränkungen auch die Psyche leidet, liegt auf der Hand. Forscher haben nun untersucht, ob Symptome, die das Gehirn betreffen, auch Einbußen in der Denkleistung bedeuten könnten.

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999 Testpersonen analysiert

Dazu analysierten die Wissenschaftler 999 Erwachsene in den USA. Die Covid-19-Erkrankung wurde durch Labortests und/oder durch Kontakt mit einem bekannten positiven Kontakt mit anschließenden typischen Symptomen diagnostiziert.  Long Covid wurde von den Teilnehmern selbst berichtet, wenn Symptome mindestens einen Monat nach der ersten Diagnose vorlagen. Alle Teilnehmer wurden mit einem entsprechenden Fragebogen (NIH PROMIS/Neuro-QoL) auf Hinweise für Fatigue, Störungen der Denkleistung, Ängste, Depression und Schlafstörungen hin untersucht. Die Forscher verglichen die Ergebnisse zwischen Menschen mit Long Covid, Infizierten ohne Long Covid und Menschen, die nicht mit dem Coronavirus infiziert waren.

11.08.2021 12:15

Ähnliche Symptome wie "Post-Lockdown-Syndrom" (Kinder)

Autorin: Nina Bürger

  • Auch wenn Kinder selten schwer an COVID-19 erkranken: Long COVID kann in seltenen Fällen auch sie treffen.
  • Leistungsschwäche und Abgeschlagenheit überschatten dann monatelang den Alltag.
  • Doch die Diagnose ist schwer: Ursache der Symptome kann auch der lange Lockdown und die psychische Belastung sein.
  • [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Extreme Abgeschlagenheit, Atem- und Kreislaufprobleme, Schlafstörungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen: Das sind einige der Symptome, die auch Kinder und Jugendliche nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 heimsuchen können - und zwar auch, wenn der Krankheitsverlauf milde oder moderat war.

Bei diesen möglichen Folgen, bekannt als Long COVID, bleibt ein komplexes Beschwerdebild über Wochen und Monate bestehen. Auch Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Leistungsschwäche sowie eine Einschränkung des Geschmacks- und Geruchssinns können auftreten. "Das kann durchaus auch Kinder betreffen, an denen diese Infektion keineswegs immer spurlos vorbeigeht", betont Thomas Brune von der Kinderklinik in Lippe.

Der ganze Artikel auf www.gmx.at/magazine

08.08.2021 12:53

70 Prozent mit mildem Verlauf entwickeln Long Covid

Die Mehrheit der Corona-Kranken mit leichter oder mittelschwerer Infektion entwickeln Long Covid. Das sagt eine neue Studie aus den USA.

Während manche Menschen eine Corona-Infektion asymptomatisch und quasi unbemerkt überstehen und andere sich schnell erholen, leiden andere unter anhaltenden Symptomen - auch nach der Akutinfektion. Diese werden unter dem Long Covid-Syndrom zusammengefasst.

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Ein Forschungsteam der University of Arizona Health Sciences zielte darauf ab, in ihrer Studie Daten von Personen mit leichter bzw. mittelschwerer Corona-Infektion zu analysieren, die nicht hospitalisiert werden mussten. Die Mehrheit der Personen, die eine leichte oder mittelschwere COVID-19-Infektion erleiden, erfahren laut Forschungsdaten auch Long Covid oder anhaltende Symptome mehr als 30 Tage nach dem positiven Test.

Der ganze Artikel auf heute.at


07.08.2021 09:53

Hospitalisierte häufiger von Long-Covid betroffen

Bei 39 bis 72 Prozent der stationär aufgenommen Corona-Patienten treten ein bis drei Monaten nach einer Infektion Long-Covid-Symptome auf. Schwere Covid-19-Verläufe gehen den Studien zufolge häufiger mit Long-Covid einher. Unter den ambulant behandelten Erkrankten sind es mit fünf bis 36 Prozent deutlich weniger. Zu den häufigsten Symptomen unter Patienten gelten Erschöpfung, Kurzatmigkeit und Kopfschmerzen. 

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Das ergab die Auswertung von 28 Studien durch das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) zusammen mit dem Belgian Health Care Knowledge Center (KCE).  „Schwere Covid-19-Verläufe gehen den Studien zufolge häufiger mit Long-Covid einher“, so Studienleiterin Sarah Wolf. Selbst nach über sechs Monaten berichteten noch bis zu 60 Prozent der ehemals hospitalisierten Patienten über Müdigkeit, Erschöpfung, kognitive Beeinträchtigungen und/oder Atemwegsprobleme; in der Gruppe der ambulant behandelten Fälle traf diese Symptomatik auf 13 bis 25 Prozent zu.

Bandbreite der Symptome groß

Der ganze Artikel unter www.krone.at

02.08.2021 09:58

Long COVID: Gedächtnisstörungen können viele Monate anhalten

Oslo und Denver – Jeder 10. Norweger, der im Frühjahr letzten Jahres nur leicht an COVID-19 erkrankt war, klagte 8 Monate später in einer Umfrage in JAMA Network Open (2021; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2021.18717) über Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Die kognitiven Folgen der Erkrankung sind auch mehreren Forschern aufgefallen, die ihre Ergebnisse dieser Tage auf einer Tagung der Alzheimer's Association vorstellten.

In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass Geruchs- und Geschmacksstörungen nicht die einzigen neurologischen Komplikationen von COVID-19 sind. Viele Patienten leiden über das Ende der akuten Erkrankung hinaus unter Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Angst, Depressionen, Schlaflosigkeit oder unter kognitiven Beeinträchtigungen, die in der Öffentlichkeit auch als „Brain fog“ (Hirnnebel) bezeichnet werden.

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Dies zeigt auch eine Umfrage, die Mikrobiologen aus Norwegen durchgeführt haben. Arne Søraas von der Universitätsklinik Oslo, einem von 4 Labors, die alle PCR-Tests in Norwegen durchführen, hatte im letzten Jahr mehr als 53.000 Personen einen Online-Fragebogen zu ihrer Krankheit zugeschickt. Insgesamt 13.001 beantworteten die Fragen. Nach 8 Monaten wurde ein 2. Fragebogen verschickt, den 9.705 Nor­we­ger (75 %) beantworteten.

Dort berichteten 72 von 651 Teilnehmern (11 %), die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren, dass sie unter Gedächtnisproblemen leiden. Von den 5.712 negativ getesteten Personen klagten dagegen nur 254 (4 %) über Gedächtnisstörungen.

In einer weiteren Vergleichsgruppe von 3.342 nicht getesteten Personen hatten nur 80 von 3.342 (2 %) Probleme mit dem Gedächtnis. Søraas ermittelt eine Odds Ratio von 4,66, die mit einem 95-%-Konfi­denz­intervall 3,25 bis 6,66 signifikant war. Auch Konzentrationsstörungen waren bei den positiv getes­teten Personen mit 12 % häufiger als bei den negativ getesteten Personen (7 %) oder nicht getesteten Kontrollen (4 %).

Der ganze Artikel auf www.aerzteblatt.de

01.08.2021 17:10

Mückstein: "Long Covid wird uns noch lange fordern"

Eine neue Leitlinie soll die Behandlung von Long Covid vereinheitlichen.

Zwischen 60.000 und 90.000 Menschen sind in Österreich davon betroffen: Nach einer Coronainfektion leiden etwa zehn bis 14 Prozent auch danach noch unter lang anhaltenden Folgen. Die Symptome sind diffus - sie reichen von Atemproblemen, Muskelschwäche und Angststörungen bis hin zu einem allgemeinen Erschöpfungszustand, auch "Fatigue" genannt.

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An die 200 verschiedene Symptome von Long Covid sind bekannt. Häufig betrifft es zuvor kerngesunde Menschen, die auch Monate nach einer Covid-19-Erkrankung etwa keine Stiegen mehr steigen können oder sich schwertun, ein Buch zu lesen. Zu einem überwiegenden Anteil sind Frauen davon betroffen, aber auch Kinder und Jugendliche leiden darunter.

Die rund 30-Jährigen stellen derzeit die Hauptgruppe der mit Corona infizierten Personen in Österreich dar. Deshalb werde Long Covid auch bei dieser Gruppe in Zukunft wahrscheinlich mehr beobachtet werden müssen, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein am Freitag in Rahmen einer Pressekonferenz.

Neue Leitlinie zu Long Covid soll Ärzten helfen

Der ganze Artikel auf www.sn.at/panorama/wissen


30.07.2021 07:18

Löst das Epstein-Barr-Virus das Rätsel um Long-Covid?

Autor: Tim Vincent Dicke

Viele Menschen klagen nach einer Corona-Infektion über Long-Covid-Symptome. Forschende wollen nun eine Verbindung zum Epstein-Barr-Virus entdeckt haben.

Frankfurt – Mehr als 95 Prozent der gesunden Erwachsenen auf der Welt sind mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) infiziert. Das Virus schlummert meist nur im Körper und bleibt unbemerkt. Doch Krankheiten, Stress und andere Faktoren können die Infektion reaktivieren und das Pfeiffersche Drüsenfieber auslösen. Forschende haben nun herausgefunden, dass EBV bei den meisten Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus aktiv ist. Ist das Rätsel um Long-Covid gelöst?

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Anzeichen für eine Verbindung zwischen dem Epstein-Barr-Virus und Corona hatte es bereits bei einer Studie des Renmin-Krankenhauses in Wuhan, dort brach das Coronavirus nach derzeitigem Wissensstand Ende 2019 aus, gegeben. Auf Grundlage der Beobachtungen des chinesischen Forschungsteams haben US-amerikanische und türkische Forschende nun untersucht, welchen Zusammenhang es zwischen den Viren gibt – unter der Leitung von Jeffrey Gold von der World Organization.

Long-Covid-Symptome erinnern an Krankheit, die durch Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird

Der ganze Artikel unter www.fr.de

26.07.2021 07:14

Long-Covid-Syndrom: Gefangen im Lockdown

Bereits im November erkrankte „Krone“-Kolumnistin Franziska Trost an Corona. Bis heute kämpft sie mit den Folgen. Wie es sich anfühlt, wenn das Leben nur noch auf Sparflamme läuft.

Vor Kurzem wollte ich es ausprobieren: ins Gasthaus gehen - so wie es jetzt eben fast alle wieder machen. Wir saßen im vollen Gastgarten, es war ein lauschiger Abend. Und dennoch musste ich nach kurzer Zeit flüchten. Die Geräuschkulisse und der Trubel raubten mir das bisschen Kraft, das ich in Reserve hatte. Es ist mehr als acht Monate her, dass ich an Corona erkrankte.

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Zehn Tage lag ich mit Fieber im Bett, die Lunge war angegriffen, und ich konnte mich kaum auf den Beinen halten. Es war kein schwerer Verlauf, aber doch so zehrend, dass ich Wochen brauchte, um mich zumindest ein bisschen zu erholen.

Bleierne Erschöpfung

Doch dann wurde es wieder schlimmer. Nach einem arbeitsreichen Frühjahr spielten Geruch und Geschmack völlig verrückt, mein Herz geriet grundlos ins Stolpern, ich bekam schwerer Luft, in der Nacht fand ich nicht mehr die Ruhe, die so dringend nötig gewesen wäre - und mich übermannte eine bleierne Erschöpfung, wie ich sie bislang nicht gekannt hatte.

Der ganze Artikel auf www.krone.at

25.07.2021 07:32

Neue S1-Leitlinie zu Post-/Long-COVID

Je länger das neuartige Coronavirus in der Welt grassiert, umso klarer wird, dass manche Betroffene noch etwas länger mit COVID-19 zu tun haben, auch wenn sie meinen, sie hätten alles überstanden. Eine große Gruppe namhafter Fachgesellschaften hat jetzt erstmals eine Leitlinie zu Post-/Long-COVID veröffentlicht. Die S1-Leitlinie ist als klinisch-praktischer Leitfaden gedacht, der den Ärzten eine diagnostisch-therapeutische Orientierung an die Hand geben soll.

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In der Leitlinie wird zunächst definiert, was überhaupt unter die Definition Post/Long-COVID fällt. Hierzu gehören: 

  • Symptome, die aus der akuten COVID-19-Phase oder deren Behandlung fortbestehen,
  • Symptome, die zu einer neuen gesundheitlichen Einschränkung geführt haben,
  • neue Symptome, die nach dem Ende der akuten Phase aufgetreten sind, aber als Folge der COVID-19-Erkrankung verstanden werden,
  • Verschlechterung einer vorbestehenden Grunderkrankung.

Der ganze Artikel auf www.deutsche-apotheker-zeitung.de


24.07.2021 16:48

Long-Covid-Patientinnen brauchen endlich richtige Anlaufstellen (Podcast)

AutorInnen: Martina Marx, David Knes

Was ist eigentlich der Auslöser? Und wie kann man Long Covid-Betroffenen medizinisch weiterhelfen? Diese und viele mehr Fragen erläutert Neurologe und Long-Covid-Experte Michael Stingl in der aktuellen Episode des "Corona Update"-Podcasts.

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Es ist kompliziert. Die Rede ist von Long Covid. Dass die Nachfolgeerkrankung von Covid-19 existiert, dass zahllose Menschen unter den Long-Covid-Symptomen leiden ist mittlerweile belegt. Dennoch ist das Bild, das diese Krankheit abgibt ein diffuses, die Symptome und Beschwerden decken ein breites Spektrum ab. Es ist nicht klar, wie viele Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben, Long Covid entwickeln. Und es ist auch noch nicht geklärt, wodurch Long Covid verursacht wird.

Der ganze Artikel unter kleinezeitung.at

21.07.2021 08:08

Jede/r fünfte Long-Covid-Patient hat Organschäden (Studie)

Forschungsprojekt zu Corona-Folgen

Offenbar leiden mehr Patienten als bisher angenommen an den Spätfolgen einer Corona-Infektion. Das geht aus einer Studie des Uniklinikums Ulm hervor.

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Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm zu Corona-Spätfolgen hat bislang bei etwa jedem fünften seiner Patienten Organschäden festgestellt. „Wir hatten bislang rund 250 Patienten. 20 Prozent von ihnen haben Organschäden“, sagte Dominik Buckert, betreuender Oberarzt der Spezialambulanz für Covid-Spätfolgen an Lunge, Herz und Gefäßen am Uniklinikum Ulm.

Der größte Teil der übrigen Patienten fühle sich schlechter belastbar als vor der Erkrankung, sagte Buckert. Bei ihnen konnten die Mediziner aber keine Organschäden feststellen.

Die meisten Menschen, die in die Sprechstunde kommen, sind demnach zwischen 40 und 50 Jahre alt. „Und eigentlich verhältnismäßig gesund, also ohne chronische Vorerkrankungen“, so der Oberarzt.

Der ganze Artikel auf tagesspiegel.de 

20.07.2021 13:26

So zeigt sich Long Covid bei Kindern

Es zeigt sich, dass auch Kinder erkranken an Long Covid erkranken - vor allem, wenn sie hospitalisiert waren. Die Forschung läuft.

Während Long Covid in der öffentlichen Wahrnehmung nur Erwachsene zu treffen scheint, wird auf Kindervergessen, die ebenso an Corona erkranken können. Das Auftreten von postakuten Covid-Zuständen bei Kindern ist immer noch auf kleine Studien beschränkt.

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Restsymptome nach acht Monaten

Kinder erkranken nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 selten schwer an COVID-19, erholen sich dann jedoch oft nur langsam von der Erkrankung. Das zeigt eine Kohortenstudie aus Moskau im European Respiratory Journal. 

Mütter berichteten, dass ihre Kinder auch 8 Monate nach der Entlassung aus der Klinik noch unter Restsymptomen leiden. Die Kinder waren zumeist an hohem Fieber, Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit erkrankt - den bekannten Symptomen von COVID-19. 518 Mütter erklärten sich bei der Entlassung bereit, später telefonisch Auskunft über die Erholung ihrer Kinder zu geben. Ismail Osmanov und Mitarbeiter riefen die Mütter im Durchschnitt 256 Tage nach der Entlassung an. Die Forscher verwendeten einen Fragebogen, den ein „International Severe Acute Respiratory and emerging Infection Consortium“ (ISARIC) entwickelt hat, um die Ergebnisse international vergleichen zu können.

Der ganze Artikel auf heute.at


19.07.2021 16:22

Eine halbe Million Briten könnte jetzt an Long Covid erkranken

Autorin: Anita Kattinger

Ein Wissenschafter des Imperial College in London warnt vor tausenden Long Covid-Erkrankten, wenn die Infektionsrate von 100.000 pro Tag übersteigt.

Die Berechnung klingt schockierend: Der renommierte Epidemiologe Neil Ferguson vom Imperial College in London geht davon aus, dass rund eine halbe Million Briten alleine während dieser neuen Welle an Long Covid erkranken wird. Dass also Hundertausende an weiteren gesundheitlichen Folgen nach ihrer Infektion mit Covid-19 leiden werden.

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Der Wissenschafter, der auch die Regierung berät, sagte in dem Interview mit dem Independent, es sei "fast unvermeidlich", dass die täglichen Infektionsraten in den nächsten Wochen einen Rekordwert von 100.000 Erkrankten erreichen werden: Die Infektionszahl könnte sogar auf mehr als 200.000 positive Fälle pro Tag ansteigen.

Kabinettsminister Robert Jenrick stimmte zu, dass die Welle, die von der Delta-Variante angetrieben wird, "herausfordernd" sein wird und bis in den September hinein andauern könnte. Die britische Regierung werde "alles tun, was wir können", um weitere Abriegelungen zu vermeiden.

Der ganze Artikel auf kurier.at 



17.07.2021 07:35

Long-Covid ist kein Krankheitsbild der Kinder

Sollten Kinder gegen das Corona-Virus geimpft werden? Prof. Dr. Thomas Mertens sprach sich bei "Markus Lanz" dagegen aus.

Bei der Impfempfehlung für Kinder gelte es drei Dinge zu berücksichtigen, sagte er: "Erstens: Brauchen die Kinder als Kinder die Impfung für ihre Gesundheit?" Dies sei eine wichtige Frage, die im Vorfeld der Zulassung "erstaunlicherweise" überhaupt nicht in der Politik diskutiert worden sei.

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Man habe weltweit die Literatur und auch die Situation in Deutschland studiert, sagte Mertens: "Dabei ist sehr klar herausgekommen, dass die Krankheitslast Covid-19 für die Kinder dieser Altersgruppe, von der die Rede ist, keine wesentliche Rolle spielt." Auch zum berühmten Long-Covid-Syndrom gebe es in der weltweiten Literatur keine brauchbaren Daten.

"Zu Long-Covid in dieser Altersgruppe wissen wir praktisch nichts"

Wenn man eine solche Studie machen wolle, bräuchte es zwei Gruppen von Kindern, die die Pandemie unter den gleichen widrigen Bedingungen erlebt hätten: im Lockdown zu Hause, mit Homeschooling in einer Etagenwohnung mit fünf Personen zum Beispiel.

Der ganze Artikel auf focus.de

16.07.2021 08:10

Long-COVID bei Kindern nach Hospitalisierung häufig (RU)

Moskau – Kinder erkranken nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 selten schwer an COVID-19, erholen sich dann jedoch oft nur langsam von der Erkrankung. In einer Kohortenstudie im European Respiratory Journal (2021; DOI: 10.1183/13993003.01341-2021) berichteten die Mütter, dass ihre Kinder auch 8 Monate nach der Entlassung aus der Klinik noch unter Residualsymptome leiden.

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In der russischen Hauptstadt waren während der 1. Welle von COVID-19 zwischen April und August 2020 auch zahlreiche Kinder erkrankt. 853 wurden am Kinderkrankenhaus Z.A.Bashlyaeva behandelt, einer Uniklinik mit 980 Betten.

Die Kinder waren zumeist an hohem Fieber, Husten, Rhinorrhoe und Abgeschlagenheit erkrankt, den üblichen Symptomen von COVID-19. Bei 1/3 war eine Pneumonie diagnostiziert worden. Nur wenige Kinder (2,7 %) mussten nicht-invasiv mit Sauerstoff versorgt oder mechanisch beatmet werden.

Alle Patienten überlebten, und 518 Mütter erklärten sich bei der Entlassung bereit, später telefonisch Auskunft über die Erholung ihrer Kinder zu geben. Ismail Osmanov und Mitarbeiter riefen die Mütter im Durchschnitt 256 Tage nach der Entlassung an. Die Forscher verwendeten einen Fragebogen, den ein „International Severe Acute Respiratory and emerging Infection Consortium“ (ISARIC) entwickelt hat, um die Ergebnisse international vergleichen zu können.

Der ganze Arrtikel auf www.aerzteblatt.de

14.07.2021 11:19

Long Covid: Lindert eine monatliche Impfung die Symptome?

Autorin: Ingrid Teufl

Britische Forscher wollen in der ersten weltweiten Studie die Zusammenhänge klären. Die Studie erhielt kürzlich grünes Licht.

Atemlosigkeit, chronische Müdigkeit und allgemeine Schwäche: Viele einst Erkrankte leiden noch Monate nach ihrer überstandenen Corona-Infektion an solchen Symptomen, die einen normalen Alltag teilweise unmöglich machen. Dafür hat sich der Name "Long Covid" eingebürgert.

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Bisher fanden Mediziner noch kein wirkliches Heilmittel dagegen. Was hinter diesen Effekten steckt und wie sie behandelt werden können, wollen Forscher allerdings klären. Dafür wird nun auch untersucht, ob eine Impfung positive Effekte haben könnte. An der University of Exeter Medical School startet nun laut den Studienleitern die weltweit erste Studie dafür. Die Behörden hätten dafür grünes Licht gegeben, heißt es.

Pilot-Studie mit 40 Teilnehmern

Der ganze Artikel auf kurier.at 

12.07.2021 07:31

Long-COVID hat ein sehr gutes Rückbildungspotenzial

Viele Menschen klagen nach überstandener Corona-Infektion über lang anhaltende und teilweise neue Krankheitssymptome, die unter dem Begriff „Long-COVID“ zusammengefasst werden. Der Pneumologe Prof. Dr. Rembert Koczulla ist federführender Koordinator einer Leitlinie zu Diagnostik und Therapie von Long-COVID. Wir haben mit ihm über dieses Syndrom gesprochen - und darüber, was sich dagegen tun lässt.

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Herr Prof. Koczulla, in letzter Zeit ist viel von „Post-COVID“ oder „Long-COVID“ die Rede. Was genau ist darunter zu verstehen?

Prof. Dr. Rembert Koczulla: Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) definiert den Zeitraum der akuten COVID-19-Erkrankung auf bis zu vier Wochen. Danach sollten die Symptome abgeklungen sein. Bestehen nach der vierten Woche noch Krankheitssymptome, dann spricht man von fortbestehenden Symptomen der COVID-Erkrankung. Sind die Symptome nach zwölf Wochen noch vorhanden, spricht man von Post-COVID. Der Zeitraum von vier Wochen über zwölf Wochen hinaus ist das Long-COVID Syndrom.

Aber zeigen sich da nicht andere Symptome als während der eigentlichen Corona-Erkrankung?

Der ganze Interview auf www.pharma-fakten.de

11.07.2021 10:27

Experte warnt: Long-Covid wird bei Kindern unterschätzt - Tausende Betroffene befürchtet

Der Experte Daniel Vilser warnt, dass die Long-Covid-Folgen bei Kindern aktuell unterschätzt würden. Tausende Kinder in Deutschland könnten betroffen sein – Tendenz steigend.

Jena - „Aus meiner Sicht wird die [Lage] noch ganz klar unterschätzt“, sagt der Long-Covid-Experte des Universitätsklinikums Jena, Daniel Vilser, im Gespräch mit der Tagesschau über die Long-Covid-Folgen bei Kindern. Der Kinderarzt richtete an der Universitätsklinik Jena die erste deutschlandweite Long-Covid-Ambulanz ein und erlebt täglich Kinder und Jugendliche mit Corona-Spätfolgen. 

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Am Anfang habe man gesehen, dass vor allem ältere Menschen schwer an Corona erkranken. Es habe sich damit die Überzeugung in den Köpfen der Menschen festgesetzt, dass Kinder nicht schwer betroffen seien. Die akute Infektion sei bei Kindern nach wie vor als mild einzuschätzen, doch die Langzeitfolgen würden durchaus eine Rolle spielen, merkt Vilser an. „Auch Kinder leiden viel unter dem sogenannten Fatigue-Syndrom, also einer verminderten Belastbarkeit“, so der Experte weiter. Symptome seien Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Konzentrations- und Schlafprobleme.

Der ganze Artikel auf www.merkur.de

10.07.2021 13:10

Fast 40 Prozent leiden unter „Long Covid“ (CH)

Bei einer Schweizer Studie mit über 400 nicht hospitalisierten, aber symptomatischen Covid-19-Patienten haben vier von zehn der Teilnehmenden noch sieben Monate nach der Diagnose von Symptomen berichtet. Obwohl diese nur leicht bis mittelschwer sind, beeinträchtigen sie laut dem Forschungsteam die Lebensqualität.

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Demnach berichteten 39 Prozent von den 410 Patientinnen und Patienten noch sieben Monate nach der Diagnose über Langzeitfolgen. Die häufigsten Symptome waren Müdigkeit (21 Prozent), Geschmacks- oder Geruchsverlust (17 Prozent), Atemnot (12 Prozent) sowie Kopfschmerzen (10 Prozent), wie die Forscherinnen und Forscher im Fachmagazin „Annals of Internal Medicine“ berichten. Diese Ergebnisse seien mit internationalen Studien vergleichbar. Aber es handle sich um eine der ersten ambulanten Längsschnittstudien mit einer so großen Teilnehmerzahl, sagte Erstautorin Mayssam Nehme vom Unispital Genf.

Symptome kommen und gehen

Der ganze Artikel auf science.orf.at

09.07.2021 09:13

Ursache für Long Covid? SARS-Cov-2 verändert Blutzellen über Monate

Autor: Jo Schilling

Versteifte rote und aufgedunsene weiße Blutzellen – in veränderten Blutkörperchen vermuten Forschende die Auslöser für das Erschöpfungssyndrom Long Covid.

Wer von einer Covid-19-Erkrankung genesen ist, hat es nicht zwangsläufig geschafft. Long Covid heißt das Syndrom, unter dem Menschen noch lange nach überstandener akuter Infektion leiden. Der Mix aus Symptomen ist vielfältig, die Zeitspanne in der es kommt und geht breit, die Medizin ist weitgehend ratlos.

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„Bislang vorliegende wissenschaftliche Studien erlauben keine verlässlichen Einschätzungen dazu, wie viele Menschen nach einer SARS-CoV-2-Infektion von Long Covid betroffen sind, welche Faktoren das Auftreten von Long Covid befördern oder auch davor schützen“, so das Robert-Koch-Institut zu den aktuellen Informationen.

Und ebenso wenig weiß die Forschung über den Krankheitsverlauf, die Dauer der verschiedenen Symptome und die Häufigkeit bleibender Schäden. Ein Symptom zieht sich jedoch wie ein roter Faden durch Long Covid: Erschöpfung. Nun hat eine Forschungsgruppe aus Erlangen Hinweise auf die Ursachen dieser extremen Erschöpfungszustände gefunden und im Biophysical Journal veröffentlicht: Das Virus verändert die Blutzellen über einen langen Zeitraum.

Der ganze Artikel auf heise.de

05.07.2021 06:56

Long Covid: Neue Therapieprogramme sollen helfen

Herausforderung für das Gesundheitssystem, Herz-Jesu-Spital mit Spezial-Therapien, Long-Covid-Tagesklinik geplant.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt, die Intensivstationen sind weitgehend entlastet. Das Gesundheitssystem steht aber vor einer neuen Herausforderung: der Versorgung von Long-Covid-Patienten. "Nahezu jeder Zehnte ist betroffen, die Behandlung ist langwierig und Facharzt-übergreifend", sagte Michael Heinisch, Geschäftsführer des Krankenhausbetreibers Vinzenz Gruppe, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Es gelte, diesen Patienten rasch mit neuen Therapien zu helfen.

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Egal ob die Corona-Infektion leicht oder schwer verlaufen ist: Zehn Prozent der genesenen, nicht mehr infektiösen Patienten entwickeln Long-Covid-Symptome. "Die Beschwerden sind dabei sehr breit gefächert, von Herzproblemen über Essstörungen bis hin zu Kurzatmigkeit und allen Symptomen, die Mediziner unter dem Begriff Fatigue-Syndrom zusammenfassen", sagte Heinisch.

Der ganze Artikel auf kurier.at 

04.07.2021 16:27

Studie zeigt: PIMS ist gefährlich, aber wohl gut heilbar

Das Pädiatrische Inflammatorische Multiorgan-Syndrom (PIMS) bei Kindern und Jugendlichen ist eine seltene, aber gefährliche Spätfolge einer häufig symptomlosen COVID-19-Infektion. Unbehandelt können die Symptome, die mit Bauchschmerzen und Fieber beginnen und bis zu schweren Herz-Kreislauf-Störungen und neurologischen Ausfällen reichen können, tödlich sein. Eine Studie britischer Mediziner:innen zeigt jetzt aber, dass sich die jungen Patient:innen in der Regel wohl gut erholen.

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In der aktuellen Diskussion darum, ob Kinder nun mit der Freigabe des Biontech-Vakzins ab zwölf Jahren bevorzugt gegen COVID-19 geimpft werden sollen, mischt sich ein Akronym, das durchaus Anlass zur Sorge bereiten darf. PIMS – das steht für Pädiatrisches Inflammatorische Multiorgan-Syndrom (paediatric inflammatory multisystem syndrome) und beschreibt eine seltene, aber schwere Spätfolge einer COVID-19-Infektion bei Kindern und Jugendlichen.

3.681.126 COVID-19-Fälle insgesamt bis 31. Mai 2021 verzeichnet das Robert Koch-Institut RKI in Deutschland seit Beginn der Pandemie, davon insgesamt 355.944 in der Altersgruppe der bis 14-Jährigen. Der überwiegende Teil der Jüngeren hatte nur leichte Verläufe oder blieb symptomlos (wobei hier eine entsprechende Dunkelziffer noch dazu gerechnet werden muss). So schwere Verläufe, dass die Patient:innen hospitalisiert werden mussten, gab es laut der Statistik der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) in nur 1.548 Fällen. Auch traten nur wenige Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 auf: Nach Angaben des RKI waren es bei unter 19-Jährigen insgesamt 17.

Der ganze Artikel auf www.deutsche-apotheker-zeitung.de

03.07.2021 07:09

Warum vor allem Frauen unter Long Covid leiden

Autorin: Eja Kapeller

Die Spätfolgen einer Corona-Infektion betreffen Frauen häufiger als Männer. Das erinnert an ein Krankheitsbild, das seit langem bekannt ist, aber kaum erforscht wurde.

Als vergangenen Sommer erstmals Berichte zu Long Covid aufpoppten, stellte der Neurologe Michael Stingl einen ungewöhnlichen Trend fest: Während auf den Intensivstationen mehr Männer als Frauen aufgrund einer akuten Covid-Infektion behandelt wurden, suchten ihn vor allem Frauen wegen Folgeerscheinungen der Erkrankung auf. Sie kamen mit extremen Erschöpfungssymptomen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Und sie kamen häufiger als Männer. "Inzwischen habe ich pro Patient fünf Patientinnen", sagt Stingl.

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Nach wie vor stellt Long Covid Medizinerinnen und Mediziner vor eine Herausforderung. Weltweit berichten Patienten und Patientinnen von einer Vielzahl an Symptomen: extreme Erschöpfung, Atemnot, Herzrasen, Schwächeanfällen, Konzentrations- und Schlafstörungen, Brustschmerzen, Furcht und Depression. Wie häufig solche Spätfolgen sind, ist nicht abschließend geklärt. Expertinnen und Experten schätzen, dass rund zehn bis 20 Prozent auch Monate nach der akuten Erkrankung gesundheitliche Probleme haben.

Der ganze Artikel unter www.derstandard.at

02.07.2021 07:45

Was von Long Covid Betroffene wirklich brauchen

Autorin: Pia Kruckenhauser

Long-Covid-Patientinnen und -Patienten fühlen sich mit ihren Problemen oft alleingelassen. Die Patienteninitiative Long Covid Austria fordert rasches Handeln.

Bei Long Covid denken viele immer noch an anhaltende Lungenprobleme und Schwäche durch Kurzatmigkeit. Dabei ist das Krankheitsbild deutlich breiter, reicht von Muskelschmerzen über Brain Fog bis zum Fatigue-Syndrom und mehr. Doch Leitlinien für das Krankheitsbild und dazu, wie es behandelt werden soll, gibt es noch nicht. Eine, die das vehement fordert, ist Maarte Preller.

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Die 33-Jährige hatte im März 2020 Corona, seit August ist sie von Long Covid betroffen. Und da dieses Krankheitsbild damals einfach noch niemand kannte, gab es auch keine Anlaufstellen. Deshalb ist die medizinische Masseurin selbst aktiv geworden und hat die Selbsthilfegruppe Long Covid Austria gegründet – mittlerweile eine der wichtigsten Anlaufstellen für Betroffene. Allein die Facebook-Gruppe versammelt über 1.000 Menschen.

"Die Symptome von Long Covid werden oft als diffus bezeichnet oder als nicht klar abgrenzbar, doch wenn man sich intensiv damit beschäftigt, kann man die Krankheit sehr klar diagnostizieren. Natürlich bin ich keine medizinische Expertin, aber mittlerweile habe ich bald ein Jahr Erfahrung damit", betont Preller. Und kritisiert gleichzeitig, dass viele Ärzte und vor allem die Gesundheitspolitik dem Problem noch viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Denn in der Diagnostizierung und Behandlung trifft man immer noch auf viele Hürden.

Viele fühlen sich nicht ernst genommen

Der ganze Artikel auf standard.at

30.06.2021 17:37

Nach Long-Covid: "Ich will aufrütteln"

Autor: Bernhard Preineder

Die Bisamberger Umweltaktivistin und Künstlerin Brigitte Etzelsdorfer ist der Verzweiflung nahe. Seit sie sich mit dem Coronavirus infiziert hatte und nun mit den Langzeitfolgen kämpft, fühlt sie sich von den diversen Gesundheitseinrichtungen in NÖ im Stich gelassen.

Gegenüber der NÖN erzählt sie ihre ganz persönliche Geschichte, die wahrscheinlich auch andere Leidensgenossen durchleben mussten. Sie will damit die Verantwortlichen „aufrütteln“.

Erst der zweite Test fiel positiv aus

Es war am 2. Dezember 2020. „Ich dürfte mich im Büro angesteckt haben“, glaubt die Bisambergerin. Fünf Tage später fühlte sie sich „hundeelend“, doch der Coronatest war negativ. Die Beschwerden wie Kurzatmigkeit, Schwindel, Halsschmerzen und der teilweise Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns blieben. Erst ein Anruf bei 1450 und ein neuerlicher Test brachte Gewissheit: Positiv.

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„Ich hatte großes Glück, dass meine Hausärztin rund um die Uhr mit mir in Kontakt war und mich bestens betreut hat“, erinnerte sie sich. Doch alle Medikamente halfen nichts. Die Folge: Sie wurde ins LKH Stockerau eingewiesen, konnte dieses allerdings am gleichen Tag verlassen, da die Sauerstoffwerte im grünen Bereich lagen.

Der ganze Artikel auf www.noen.at

29.06.2021 17:47

Was zu Long Covid bei Kindern bekannt ist

Autorin: Julia Klaus

Forschende untersuchen die Corona-Spätfolgen bei Kindern und Jugendlichen. Was bislang bekannt ist - und warum es schwer ist, die Symptome zuzuordnen.

Long Covid - damit sind verschiedene Langzeitfolgen gemeint, die Menschen nach einer Corona-Infektion bekommen können. Abgeschlagenheit, Husten, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen gehören dazu, auch Geschmacksverlust, Kopf-, Bauch-, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Hautausschläge können auftreten.

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Auch Kinder und Jugendliche sind von solchen Langzeitfolgen betroffen - wie schwer und wie verbreitet, das ist noch unklar:

  • Eine Umfrage aus Großbritannien ergab, dass rund 9 bis 13 Prozent der Kinder und Jugendlichen fünf Wochen nach der Infektion noch mindestens ein Symptom aufwiesen.
  • Darin wurde Long Covid bei Kindern und Jugendlichen insgesamt seltener gemeldet als bei Erwachsenen.
  • Eine Studie aus Schweden berichtet, dass Kinder und Jugendliche auch schwer und lange betroffen sein können.
  • Eine Studie aus Dresden mit 1.560 Schüler*innen schlussfolgert, dass Long Covid bei Jüngeren seltener vorkommt als angenommen und einige Symptome auf die Shutdown-Maßnahmen zurückzuführen sind (die Studie wurde noch nicht von unabhängigen Expert*innen begutachtet).

Long-Covid oder "Long Lockdown"?

Der ganze Artikel auf www.zdf.de/nachrichten


28.06.2021 09:22

Long Covid: Schlafstörung - eine Langzeitfolge nach einer Corona-Infektion

Nach einer Corona-Infektion leiden viele Menschen noch Monate später unter den Folgen der Erkrankung. Schlaflosigkeit oder Schlafstörungen treten immer öfter als Langzeitfolgen nach einer Corona-Infektion auf.

Nach einer Corona-Infektion können noch nach Monaten Spätfolgen bei Betroffenen auftreten. Typische Spätfolgen sind starke Erschöpfung, Atemnot, Gelenk- und Brustschmerzen, Husten oder Geruchsverlust. Bei immer mehr Patienten treten auch während und nach der Corona-Infektion Schlafstörungen und Schlaflosigkeit auf.

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Laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) wusste man bereits aus Untersuchungen an Genesenen anderer Virusinfekte, wie etwa bei SARS oder MERS, dass psychische Erkrankungen und Schlaflosigkeit gehäuft vorkommen. Inzwischen liegen auch Studien vor, die an einer großen Anzahl von Menschen nach einer Covid-19-Infektion durchgeführt wurden. Die Studien durchleuchten die psychischen Spätfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung, auch wenn derzeit aufgrund des zeitlichen Verlaufs nur mittelfristige Langzeitfolgen überblickt werden können. 

Immer mehr Menschen leiden nach einer Corona-Infektion unter Schlafstörungen

Der ganze Artikel auf infranken.de

27.06.2021 09:46

Was bisher über Long-Covid bei Kindern bekannt ist

Die Corona-Infektion ist überstanden, doch so fit wie vorher fühlen sich manche Patientinnen und Patienten noch nicht. Auch bei Kindern treten Langzeitfolgen auf – was dazu bisher bekannt ist

Auch wenn Kinder und Jugendliche in den meisten Fällen nicht schwer an Sars-CoV-2 erkranken, können sie noch Monate nach der eigentlichen Infektion mit Symptomen kämpfen.

Manche Kinder spielen ganz anders als vor der Covid-19-Infektion, andere Mädchen und Jungen werden schon durch kleinste Anstrengungen an die Grenze ihrer körperlichen Belastbarkeit gebracht oder die kleinen Patientinnen und Patienten leiden unter ständiger Müdigkeit. Für diese langwierigen Symptome gibt es zwei Begriffe: Post-Covid oder Long-Covid.

Diffuse Symptome machen die Diagnose schwierig

Der ganze Artikel auf geo.de

26.06.2021 05:34

Long Covid: Wie Arbeitgeber dem Erschöpfungssyndrom begegnen können

Führungskräften kommt im Umgang mit Long Covid eine Schlüsselfunktion zu. Sie sollten Leistungseinbrüche einzelner Teammitglieder schnell erkennen und Entlastungen schaffen.

Hunderttausende Menschen leiden an den Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung, die auch als "Long Covid" bezeichnet werden. Betroffene berichten vor allem von dauerhafter Müdigkeit und Erschöpfung. Dadurch wird Long Covid auch über die Pandemie hinaus zu einer Herausforderung für die Arbeitswelt. Was können Arbeitgeber tun?

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Tipps im Umgang mit Long Covid: Was Unternehmen tun können

Die Symptome nach einer akuten Erkrankung können die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitenden in erheblichem Maße einschränken. So wird Long Covid zu einem Problem für die Arbeitswelt. Dieses sollten Unternehmen nicht ignorieren, sagt Reinhild Fürstenberg, Geschäftsführerin und Mitgründerin des Fürstenberg Instituts, das Strategien zur Erhaltung der Gesundheit im Unternehmen entwickelt und Mitarbeiter- und Führungskräfteberatungen anbietet: "Arbeitgeber müssen auf Betroffene, die nach einer Corona-Infektion wieder zur Arbeit kommen, besonders achten. Der Weg aus der Krise führt für Unternehmen nur über gesunde und belastbare Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Der ganze Artikel auf haufe.de

25.06.2021 16:58

Britische Studie: Ein Drittel der Menschen mit Covid-19-Symptomen entwickelt danach Long Covid

Autorin: Catherine Schuster-Bruce

  • Eine Umfrage im Rahmen einer britischen Studie hat ergeben, dass deutlich mehr Corona-Infizierte lang anhaltende Symptome entwickeln, als bisher angenommen wurde.
  • Die Forscher schätzen, dass ein Drittel derjenigen, die mittlere bis schwere Corona-Symptome entwickeln, danach an Long Covid leiden.
  • Wie stark die Symptome das Leben der Infizierten einschränkten, haben die Studienautorinnen und -autoren nicht ermittelt.
  • [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Die Langzeit-Auswirkungen einer Corona-Erkrankung sind weiterhin nicht vollständig erforscht. Einer neuen Umfrage unter mehr als einer halben Million Menschen in England zufolge leiden weitaus mehr Patientinnen und Patienten unter Long Covid als bisher angenommen.

Forscher des Imperial College London fanden heraus, dass etwa jeder dritte Mensch, der sich ansteckte und mittlere bis schwere Covid-19-Symptome entwickelte, nach der Krankheit unter Spätfolgen litt. Menschen dieser Gruppe entwickelten mindestens ein Symptom, das mehr als zwölf Wochen anhielt.

Der ganze Artikel auf www.businessinsider.de/wissenschaft

24.06.2021 05:40

MEDIAN mit Infoplattform long-covid.de online

Auf dieser Informationsseite bündelt MEDIAN, der größte Anbieter von Rehabilitationsleistungen in Deutschland, sein Expertenwissen zum Thema Long Covid.

Interdisziplinäre Erfahrungen von mehr als 2000 behandelten Patienten nach einer Corona-Erkrankung

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Bei MEDIAN wurden seit April 2020 bereits rund 2.000 Patienten mit Corona-Langzeitfolgen behandelt. Somit haben unsere Ärzte und Therapeuten über ein Jahr Erfahrung bei der Behandlung der Corona-Langzeitfolgen und die Entwicklung der Krankheit im Detail miterlebt.

Ihre detaillierten Beobachtungen, Behandlungsergebnisse und Daten aus mehr als einem Jahr stehen Interessierten zur Verfügung und werden auf dieser Long-Covid-Webseite öffentlich geteilt, damit Long Covid besser diagnostiziert und richtig behandelt werden kann. Hiervon sollen Patienten in ganz Deutschland profitieren.

Die Website long-covid.de 

23.06.2021 15:15

Was bisher über Long-Covid bei Kindern bekannt ist

Autorin: Rebecca Häfner

Die Corona-Infektion ist überstanden, doch so fit wie vorher fühlen sich manche Patientinnen und Patienten noch nicht. Auch bei Kindern treten Langzeitfolgen auf – was dazu bisher bekannt ist.

Auch wenn Kinder und Jugendliche in den meisten Fällen nicht schwer an Sars-CoV-2 erkranken, können sie noch Monate nach der eigentlichen Infektion mit Symptomen kämpfen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Manche Kinder spielen ganz anders als vor der Covid-19-Infektion, andere Mädchen und Jungen werden schon durch kleinste Anstrengungen an die Grenze ihrer körperlichen Belastbarkeit gebracht oder die kleinen Patientinnen und Patienten leiden unter ständiger Müdigkeit. Für diese langwierigen Symptome gibt es zwei Begriffe: Post-Covid oder Long-Covid.

Doch noch ist nicht viel über die Langzeitfolgen von einer Corona-Infektion bei Kindern und Jugendlichen bekannt: "Wir stehen noch ganz am Anfang und es fehlt uns so ziemlich alles", erklärt Dr. Daniel Vilser, Leiter der Long-Covid-Ambulanz an der Uniklinik Jena.

Diffuse Symptome machen die Diagnose schwierig

Der ganze Artikel auf www.geo.de/wissen/gesundheit/long-covid

22.06.2021 17:37

Erlanger Forscher entdecken mögliche Ursache für Long Covid - neue Methode hilft bei der Diagnose

Long Covid: Viele Menschen leiden noch lange nach einer Corona-Infektion an Symptomen.

Erlanger Forscher haben eine mögliche Ursache für diese Spätfolgen entdeckt.

Erlangen - Atemnot, Müdigkeit und Kopfschmerzen sind nur einige der Symptome, an denen Menschen mit Long Covid leiden. Viel ist über Long Covid, oder auch Post-Covid-Syndrom, noch nicht bekannt. Erlanger* Forscher haben nun herausgefunden, dass sich durch eine Corona*-Erkrankung Größe und Steifigkeit roter und weißer Blutkörperchen deutlich verändern - und das teils über Monate hinweg.

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Long Covid: Erlanger Forscher entdecken Veränderung der Blutkörperchen

Ein Team von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin an der FAU untersuchte die mechanischen Zustände von roten und weißen Blutkörperchen von Corona-Infizierten, Genesenen und gesunden Menschen. Mithilfe der selbst entwickelten Echtzeit-Verformungszytometrie konnten die Forscher eine Veränderung der Blutzellen feststellen.

Mehr als vier Millionen Blutzellen untersuchte das Team rund um Markéta Kubánková. Es zeigte sich, dass beispielsweise Größe und Verformbarkeit der roten Blutkörperchen von Erkrankten stärker schwankte als die von Gesunden. Das deute auf eine Schädigung dieser Zellen hin und könnte das erhöhte Risiko von Gefäßverschlüssen und Embolien der Lunge erklären, heißt es in einem Bericht der Universität Erlangen-Nürnberg.

Der ganze Artikel auf www.kreisbote.de/bayern/corona

21.06.2021 08:38

Long COVID in der Pädiatrie

AutorInnen: Hübner, Johannes; Behrends, Uta; Schneider, Dominik; Fischbach, Thomas; Berner, Reinhard

Die meisten Kinder und Jugendlichen haben eine SARS-CoV-2-Infektion gut bewältigen können. Dennoch sind einige von ihnen von den Folgen im Sinne eines Long COVID betroffen. Dieses Beschwerdebild gilt es – nicht zuletzt im Hinblick auf psychische Auswirkungen der Pandemiemaßnahmen selbst – diagnostisch sorgfältig abzugrenzen.

Schon früh wurden bei einem Teil der erwachsenen COVID-19-Patienten eine Persistenz der Symptome oder andere Beschwerden nach einer durchgestandenen SARS-CoV-2-Infektion beschrieben. Wichtig ist hierbei, dass sich dieser als „Long COVID“ bezeichnete Symptomenkomplex auch nach initial mildem Verlauf etablieren kann.

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Long COVID umfasst ein breites Spektrum verschiedener, zum Teil unspezifischer subjektiver Beschwerden und objektiver Befunde. Es ist bisher ungenau definiert – auch in Bezug auf den zeitlichen Verlauf. Zu Kindern und Jugendlichen gibt es trotz weltweit mehrerer Millionen dokumentierter SARS-CoV-2-Infektionen in dieser Altersgruppe kaum Die Tatsache, dass vor allem durch Viren verursachte Infektionen prinzipiell zu persistierenden Symptomen führen können, ist gut bekannt. Dies ist zum Beispiel nach Denguefieber, Influenza, anderen Coronaviruserkrankungen oder bei Adoleszenten vor allem nach Pfeifferschem Drüsenfieber durch Epstein-Barr-Virus (EBV) bekannt.

Der ganze Artikel auf www.aerzteblatt.de

18.06.2021 16:01

Long Covid – die große Unbekannte der Pandemie

Immerhin 10 bis 50 Prozent der Coronainfizierten leiden nach der Erkrankung noch wochenlang an der Folgen von Covid 19, das sind allein in Österreich mindesten 60.000 Fälle.

Der Verlauf einer Corona-Infektion ist sehr unterschiedlich und reicht von symptomlos über einem wochenlangen Aufenthalt auf der Intensivstation bis hin zum Tod. Nach überstandener Infektion haben viele noch lange mit Folgeerscheinungen zu kämpfen „Die Betroffen sind genesen, aber nicht gesund“, so NR Hermann Gahr, der als Landesobmann von Forum Land zu einem Vortrag mit dem Thema „Long Covid – die große Unbekannte“ lud und dafür mit Prof. Dr. Robert Krause und Prof. Dr. Josef Smolle zwei hochkarätige Experten als Referenten gewinnen konnte.

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Dramaturgie von Corona

„Derzeit sprechen wir weltweit von 172 Millionen nachgewiesenen Coronainfektionen und 3,7 Millionen Todesfällen, wobei die Dunkelziffer vermutlich noch viel höher liegt. In den USA sind durch Corona mehr Tote zu beklagen als im Zweiten Weltkrieg. Ende letzten Jahres war Corona die zweithäufigste Todesursache, zwei Prozent aller positiv Getesteten in Österreich sind verstorben“ erklärt Prof. Dr. Smolle. Er betont außerdem den postiven Effekt der Impfungen, wodurch die Sterblichkeit von zwei auf 0,5 Prozent gesenkt werden konnte. Von den 642.000 Coronainfizierten, die Österreich bisher zu verzeichnen hatte, ist bei 10 bis 50 Prozent Long Covid zu erwarten, das sich durch ein vielfältiges Beschwerdebild mit zum Teil hochgradig eingeschränkter Leistungsfähigkeit äußert.

Der ganze Artikel auf bauernzeitung.at/long-covid

17.06.2021 06:17

Long Covid: 400.000 Menschen leiden an Spätfolgen (D)

Autorin: Sabine Hackländer

Als Long Covid werden Langzeitfolgen einer Erkrankung durch das Coronavirus bezeichnet. Nach Auskunft von Jördis Frommhold, Chefärztin für Atemwegserkrankungen und Allergien in der Median-Klinik in Heiligendamm, gehören dazu unter anderem verminderte Leistungskraft, Atemstörungen, eingeschränkter Geruchs- und Geschmackssinn oder neurologische Symptome, wie Taubheitsgefühle.

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Frommhold betonte in SWR Aktuell, dass viele Patienten nach einer überstandenen Covid-Erkrankung mit schwerem Verlauf sehr gut auf die Reha-Medizin ansprächen und gute Chancen hätten, wieder in den Alltag zurückzukehren. Sorgen bereiten der Medizinerin aber jüngere Patienten zwischen 20 und 50 Jahren mit einem milden oder moderaten Verlauf. Sie seien meist gar nicht im Krankenhaus behandelt worden und hätten oft auch keinerlei Vorerkrankungen. "Diese Patienten entwickeln ein bis maximal vier Monate nach der Erkrankung erneute Symptome.

Sie haben eine bleierne Müdigkeit, neurologisch-kognitive Einschränkungen bis hin zu dementiell anmutenden Symptomen." Wie viele der Infizierten betroffen sind und wie ihnen geholfen werden kann, hat die Medizinerin Frommhold mit SWR-Moderatorin Sabine Hackländer besprochen.

Der Artikel + 6 min Audio auf www.swr.de/swraktuell/radio/long-covid


16.06.2021 17:50

Long-Covid: 205 Symptome?

Autorin: Ines Bellinger

Ciesek über Warnsignale aus England und das Dunkelfeld Long-Covid

"...

Long-Covid-Symptome: Bunt und breit und noch wenig erforscht

Wer sich einmal mit Sars-CoV-2 infiziert hat, unterliegt auch dem Risiko, an Long-Covid zu erkranken - über Monate anhaltende Langzeitfolgen, die sich mit multisystemischen Symptomen bemerkbar machen können. Diese Tatsache und der Umstand, dass Long-Covid bislang kaum erforscht ist, mache die Erkrankung so schwer greifbar, sagt Ciesek. So wurden in einem Artikel in der Fachzeitschrift "Nature" von mehr als 3.500 Befragten insgesamt 205 Symptome angegeben - am häufigsten Müdigkeit, Unwohlsein bei körperlicher Anstrengung, aber auch kognitive Probleme. "Die Symptome sind sehr bunt und sehr breit", sagt Ciesek.

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Long-Covid-Patienten: Im mittleren Alter und mehr Frauen als Männer

Frauen sind den Daten nach häufiger betroffen als Männer, vor allem trifft es Menschen zwischen 35 und 50, die eigentlich im Zenit ihrer Leistungsfähigkeit stehen müssten. Medikamente helfen Erkrankten nur punktuell, Daten zu möglichen Impfeffekten sind noch unvollständig. Sicher ist laut Ciesek, dass es nicht mit der Schwere der Erkrankung in der akuten Phase zusammenhängt, ob man ein Long-Covid-Syndrom entwickelt: "Eine Rolle spielen eher Alter, Geschlecht und die ersten Symptome."

..."

Der vollständige Artikel auf www.ndr.de/nachrichten

15.06.2021 09:07

Ein Drittel der Patienten leidet an Covid-Folgen

Neurologische Erkrankungen sind nach kardiologischen und onkologischen Leiden die dritthäufigste Erkrankungsart. Auch durch die Coronavirus-Pandemie kommen sie häufiger vor, zumal Covid-19-Genesene schwere Nachwirkungen erleiden können. Mit Long Covid zeigt sich somit ein neues Krankheitsbild. Der Kongress der European Academy of Neurology (EAN) von 19. bis 22. Juni im Wiener Austria Center widmet sich unter anderem dieser noch wenig erforschten Erkrankung.

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"Jeder zweite Europäer leidet an neurologischen Beschwerden", sagt Thomas Berger, Präsident des lokalen Organisationskomitees des europäischen Neurologenkongresses. Neben Kopfschmerzen und Schlafstörungen reicht die Bandbreite von neurodegenerativen Erkrankungen, wie Demenz oder Alzheimer, bis zu Schlaganfällen. 60 bis 80 Prozent der an Covid-19 erkrankten Personen erleben Geruchs- und Geschmacksstörungen. Für die meisten verschwinden diese Beschwerden nach acht bis zehn Tagen. Bei einem Fünftel kann dieses neurologische Problem aber über Monate anhalten. Je nach Schweregrad der Covid-Erkrankung können auch Komplikationen wie Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen oder gar Schlaganfälle hinzukommen.

Der ganze Artikel auf www.wienerzeitung.at/nachrichten

14.06.2021 08:41

Was über "Long Covid" bekannt ist

»Long Covid« ist eine Belastung. Doch wer wird noch Monate nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 Husten, Kurzatmigkeit oder Kopfschmerzen haben? Woran liegt das? Und wie lassen sich die Folgen von Covid-19 behandeln?


Antworten auf fünf drängende Fragen

Als Claire Hastie im März 2020 erkrankte, reagierte sie so, wie sie normalerweise auf eine leichte Erkrankung reagieren würde: Sie versuchte, sie zu ignorieren. »Es fing unglaublich mild an«, sagt sie. »Normalerweise hätte ich dem überhaupt keine Beachtung geschenkt.«

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Doch innerhalb einer Woche war sie geplättet. »Ich hatte mich noch nie so krank gefühlt. Ich fühlte mich, als ob ein Elefant auf meiner Brust sitzen würde.« Zeitweise war sie überzeugt, dass sie sterben würde. Obwohl ihr Zustand ein Jahr später besser ist, sagt sie: »Ich hatte seitdem keinen einzigen symptomfreien Tag mehr.«

Hastie hat, was man als »Long Covid« bezeichnet: eine lang anhaltende Erkrankung, die nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 auftritt, dem Virus, das Covid-19 verursacht.

Der ganze Artikel auf www.spektrum.de/news

13.06.2021 07:38

Leitlinien sollen Behandlung verbessern

Autorin: Barbara Reichmann

Erschöpfung und Atemnot noch Monate nach der akuten Coronavirus-Infektion: Nicht immer werden Symptome von „Long Covid“ wie diese in der Hausarztpraxis erkannt. Neue medizinische Leitlinien sollen nun Diagnose und Behandlung verbessern.

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Auch junge Menschen ohne Vorerkrankungen leiden an „Long Covid“, an Erschöpfung oder Atemnot nach einer akuten Infektion. Fast ein Viertel aller Befragten hat zwei bis drei Monate nach der Infektion noch Beschwerden, mindestens zehn Prozent sind es nach mehr als zwölf Wochen. Das zeigt eine noch nicht publizierte Studie der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems, sagt Susanne Rabady, die dort das Kompetenzzentrum für Allgemeinmedizin leitet.


Besonders häufig leiden die Betroffenen an Geruchs- und Geschmacksstörungen und an Schwäche und Abgeschlagenheit. Hier gibt es allerdings unterschiedliche Schweregrade: Manche Patientinnen und Patienten fühlen sich müde und mitgenommen, andere sind so geschwächt, dass sie kaum einen Fuß vor den anderen bringen.

Der ganze Artikel auf science.orf.at

11.06.2021 13:43

TRINICUM erweitert Angebot um Post-Covid-Check und Long Covid-Reha

Trinicum Zentrum für Integrative Medizin und Schmerztherapie reagiert auf Nachfrage und bietet ab sofort Post Covid Rundum-Check sowie Rehabilitationsprogramm an.

Um Long Covid-Erkrankte zu unterstützen, bietet Trinicum ab sofort individuelle Untersuchungen und auf die vielseitige Symptomatik abgestimmte Therapien an. Diese reichen von chronischer Müdigkeit über Gelenkschmerzen bis hin zu bleibenden Atemproblemen und können sogar zur Arbeitsunfähigkeit führen. Zentrale Anlaufstellen dafür sind in Österreich rar gesät, Betroffene werden häufig von FachärztIn zu FachärztIn geschickt.

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Dr. Günther Malek, medizinischer Leiter von Trinicum Zentrum für Integrative Medizin und Schmerztherapie, hat mit seinem Team ein Rehabilitations-Konzept entwickelt, um Long Covid-Leidende individuell und effizient zu behandeln.

Der ganze Artikel auf pflege-professionell.at

11.06.2021 09:10

Long-Covid: Ohne Diagnose keine Reha

Jennifer Norris aus Lüdenscheid ist seit fast anderthalb Jahren krank. Sie ist sicher, dass es die Spätfolgen einer der ersten Coronainfektionen im Sauerland sind. Eine Diagnose hat sie damals nicht bekommen, das Virus war offiziell noch nicht angekommen. Heute bekommt sie keine Reha, weil die Diagnose von damals fehlt.

Im Februar 2020 hat es Familie Norris erwischt. Zuerst die beiden Söhne, dann auch Mutter Jennifer. Eine starke Erkältung, dachten sie. Die Symptome: Tagelanges Fieber, extreme Müdigkeit und schließlich ein Gefühl, "als habe man mir einen Zementsack auf den Brustkorb gelegt", so beschreibt es die 36-Jährige.

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Es kamen zwar die ersten  Nachrichten, dass das Coronavirus offenbar auch Deutschland erreicht hatte. Im Sauerland war es bis dahin allerdings kein Thema. Die Ärzte verschrieben und empfahlen das, was normalerweise bei schweren Erkältungen hilft.

Der ganze Artikel auf www1.wdr.de/nachrichten

10.06.2021 05:34

Long oder Post COVID: Das ist der Unterschied

" ...

Was Post COVID und Long COVID unterscheidet

Viele Kliniken bieten inzwischen Rehas für Corona-Spätfolgen an. Dabei sind zwei Formen zu unterscheiden: Post COVID und Long COVID. Manchmal wird beides synonym verwendet, mitunter wird Post COVID auch als Überbegriff für alle Corona-Spätfolgen betrachtet. Wo liegen die Unterschiede, auch mit Blick auf die Reha-Maßnahmen?

Tatsächlich gibt es noch keine allgemeingültige Definition beider Phänomene. Folgende Unterscheidung ist aber sinnvoll:

  • Post COVID meint die mehr oder weniger unmittelbaren Folgen eines schweren Verlaufs. Durch das lange Liegen haben die Muskeln abgebaut, ein gesundes Atemmuster muss neu erlernt werden. Schäden an Lunge, Herz, Nieren und zentralem Nervensystem sind möglich, ebenso wie Angstzustände und Belastungsstörungen in Folge von Todesängsten.

"Hier brauchen sie eine Reha, die zum einen bei den Organschäden ansetzt, aber zum anderen auch psychologische Betreuung und ein individuell dosiertes Aufbautraining bieten kann, wenn das nötig ist", sagt Professor Volker Köllner, Chefarzt für Psychosomatik am DRV-Rehazentrum Seehof in Teltow bei Berlin.

  • Long COVID kann auch Menschen treffen, die einen milden Krankheitsverlauf hatten. Für Wochen und manchmal Monate fühlen sie sich wieder fit, bis der Hammer kommt. "Die chronische Erschöpfung und Kurzatmigkeit sind das, was sie am meisten beeinträchtigt", erläutert Köllner.

Der Ansatz bei Long COVID sei oft eine Mischung aus Verhaltenstherapie und Bewegungstherapie.

..."

Der ganze Artikel auf gmx.at

09.06.2021 08:48

Long-Covid-Betroffene erzählt

Erschöpfungszustände, Atemnot, bis hin zu Depressionen – immer häufiger hört man unter dem Namen „Long Covid“ von Langzeitfolgen einer CoV-Infektion. Beatrix Helnwein aus Pamhagen ist einer der Betroffenen.

Helnwein infizierte sich heuer im März mit dem Coronavirus. Sie litt unter Kopfschmerzen, Knochenschmerzen, Heiserkeit. Es habe ihr alles weh getan, erzählte die 44-Jährige. Nach 14 Tagen wurde sie negativ auf das Coronavirus getestet und sie ging wieder arbeiten. Doch bald wurde ihr bewusst, dass die Krankheit noch nicht überstanden war.

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Bis heute leidet sie an Spätfolgen der Infektion. Sie kämpft mit Symptomen wie Schwächeanfällen, Schilddrüsenproblemen und Atemnot. Wenn sie zum Beispiel drinnen etwas gemacht habe, müsse sie sich nach zwei Stunden hinsetzen, weil sie keine Kraft mehr habe: „Ich merke es an der Lunge, ich atme dann schwer, bin richtig geschwächt und spür es in den Knochen.“

Der ganze Artikel auf burgenland.orf.at

08.06.2021 09:57

Krankheitsbild Long-Covid

COVID-19 ist eine durch das Virus Sars-CoV-2 verursachte Erkrankung, welche seit Ende 2019 weltweit pandemisch auftritt.

Der akute Verlauf der Erkrankung betrifft insbesondere das Atemwegssystem und lässt sich gemäß Robert Koch Institut in vier Schweregrade einteilen:

    Milder Verlauf: keine oder nur gering ausgeprägte, grippeähnliche Symptome
  • Moderater Verlauf: milde Pneumonie (Lungenentzündung), häufig ohne Notwendigkeit einer stationären Behandlung.
  • Schwerer Verlauf: In der Regel notwendige stationäre, häufig auch intensivmedizinische Behandlung, mit Sauerstoffpflichtigkeit und Ateminsuffizienz oder sonstigen Komplikationen.
  • Kritischer Verlauf: Schwerster, intensivpflichtiger Verlauf mit Notwendigkeit einer Atemunterstützung, häufig extrakorporaler Verfahren (ECMO), Multiorganversagen und Hyperinflammationssyndrom.

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Im Gegensatz zum akuten Verlauf gibt es für die Phase nach überstandener bzw. abklingender Akuterkrankung noch keine einheitliche medizinische Definition, wenn es auch einige Vorschläge gibt. Häufig verwendet werden die Begriffe „Post- COVID“ und „Long COVID“, jedoch manchmal in unterschiedlichen Definitionen.

Die MEDIAN Rehakliniken betreuen als größter privater Träger der stationären Rehabilitation in Deutschland seit Anfang der Pandemie Patienten nach überstandener Covid-19-Erkrankung. Im Folgenden wollen wir daher unser Konzept zur Definition der Begriffe und unsere rehabilitativen Ansätze vorstellen. Es ist uns dabei wichtig, beide Begriffe zu trennen.

Die umfangreiche Beschreibung des Krankheitsbildes "Long-Covid" auf der Website von median-kliniken.de

07.06.2021 09:22

Mit Atempädagogik gegen Long Covid

Für Long Covid-Patienten, die auch lange nach der Erkrankung noch an Atemnot oder Kurzatmigkeit leiden, ist Luft holen oft alles andere als einfach. Der Berufsverband der Atempädagoginnen und Atempädagogen „Atem Austria“ bietet Betroffenen nun Therapien an.

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Seit einer im Frühjahr abgehaltenen Fortbildung bieten die Atempädagoginnen und Atempädagogen des Berufsverbandes „Atem Austria“ ihre Therapien nicht mehr nur Menschen mit Asthma, COPD oder Burnout an, sondern auch Long Covid-Patienten. Die Genesung soll durch die Therapie beschleunigt werden.

„Durch die Übungen in der Therapie kann die Funktionalität und die Beweglichkeit im Brustkorb wieder hergestellt werden. Wenn viel mit dem Ausatmen gearbeitet wird, fällt das Luftholen wieder leichter und das Gefühl, bis oben hin in die Brust verschlossen zu sein und keine Luft zu kriegen, löst sich auf“, erklärt Atempädagogin Britta Schwarz im Gespräch mit noe.ORF.at.

Der ganze Artikel auf noe.orf.at

www.atemaustria.at

06.06.2021 11:38

Long Covid als Belastung für Rehazentren

Die Behandlung von Long Covid – also Symptomen, die lange nach der eigentlichen CoV-Erkrankung auftreten – wird ein immer drängenderes Thema. Ein Reha-Aufenthalt kann helfen, dauert aber. Darüber ist mittlerweile auch ein politischer Konflikt entbrannt.

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Ein regelmäßiges Wirbelsäulentraining war für Brigitte Habringer essentiell, hatte sie doch nach mehreren Bandscheibenvorfällen in ihrer Halswirbelsäule massive gesundheitliche Probleme. Doch dann infizierte sie sich im November 2020 mit dem Coronavirus. Geblieben sind ihr die Langzeitfolgen, die sie im Reha-Zentrum Moorheilbad Harbach (Bezirk Gmünd) bekämpfen will.

Long Covid zeigt sich bei ihr in einer großen Kraftlosigkeit: „Am Anfang war ein Stockwerk die Treppen raufzugehen wie eine Bergbesteigung. Ich war durchgeschwitzt und zittrig.“ Schritt für Schritt komme sie nun zurück – doch der Heilungsprozess dauert mittlerweile schon ein halbes Jahr. „Ich bin so froh, dass ich hier in Harbach Muskelaufbau machen kann. Dadurch wird die Wirbelsäule wieder entlastet. Ohne Unterstützung schafft man das alleine nicht so schnell“, erzählt die oberösterreichische Reha-Patientin.

Der ganze Artikel auf noe.orf.at


06.06.2021 08:21

„MEDIAN“ bündelt und veröffentlicht Expertenwissen zu Long Covid (D)

Chefärzte führender Kliniken der MEDIAN Unternehmensgruppe gründen Medical Board Long Covid / Expertengremium trägt Wissen zu Langzeitfolgen zusammen und optimiert Reha-Behandlung von Patienten / Ergebnisse werden Mitte Juni auf neuer Website veröffentlicht.

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"MEDIAN", der größte Anbieter von Rehabilitationsleistungen in Deutschland, bündelt und veröffentlicht sein Expertenwissen, um die Behandlung von Patienten mit Langzeitfolgen nach einer SARS-CoV-2-Infektion in der Rehabilitation bundesweit zu optimieren.

In einem neu gegründeten Medical Board Long Covid werden dazu die interdisziplinären Erfahrungen aus den Fachkliniken für Pneumologie, Orthopädie, Neurologie, Innere Medizin, Kardiologie und Psychosomatik analysiert. Ziel ist es, allen ÄrztInnen in Reha- und Akutkliniken, HausärztInnen und behandelnden TherapeutInnen das Wissen zur Behandlung der Langzeitfolgen von Covid-19-Patienten zur Verfügung zu stellen.

Auch Betroffene und Angehörige sollen speziell aufbereitete Informationen zu den Langzeitfolgen der Infektion im Web abrufen können.

Der ganze Artikel auf ww-kurier.de

04.06.2021 14:02

Diagnose Long Covid: Wenn Kinder und Jugendliche unter Corona-Spätfolgen leiden

Autorin: Laura Beigel

  • Kinder und Jugendliche erkranken selten schwer an Covid-19, können aber trotzdem zum Teil noch Monate nach der Erkrankung unter Spätfolgen leiden.
  • Das Uniklinikum Jena hat eine Kinder-Long-Covid-Ambulanz eingerichtet, wo junge Patientinnen und Patienten mit Symptomen genau untersucht werden.
  • Doch die Diagnose Long Covid zu stellen ist meist nicht ganz einfach.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Im März vergangenen Jahres erkrankte Joelle an Covid-19. Die 16-Jährige aus dem Vogtland hatte damals leichte Atemprobleme und litt unter Geruchs- und Geschmacksverlust. „Wenn ich gekocht habe und mir ist etwas angebrannt ist, habe ich das nicht gerochen“, erzählt sie. Angesteckt hatte sie sich wahrscheinlich bei ihrer Mutter, die eineinhalb Wochen zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Während diese einen schweren Krankheitsverlauf entwickelte, ging es Joelle schnell wieder besser.

Der ganze Artikel auf rnd.de 



04.06.2021 08:25

Long-Covid: Genesen und doch krank

Autorinnen: Eja Kapeller, Oona Kroisleitner

Experten fordern differenzierte Behandlungsangebote für Long-Covid-Patienten. Zwischen den Landesgesundheitsreferenten und der Sozialversicherung herrscht diesbezüglich Uneinigkeit

Zuerst kamen Müdigkeit und Leistungsschwankungen. "Ein paar Tage Vollgas, ein paar Tage kaputt", schreibt Michel Reimon auf Facebook. Mehr als 1.100-mal wurde das Posting des grünen Nationalratsabgeordneten bis Montag geteilt: "Ich habe Long Covid, und es ist schwierig." Vor rund einem Monat sei ihm die Diagnose gestellt worden. Von einer Corona-Infektion habe er "völlig ohne Symptome" nichts mitbekommen.

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Ab Dezember sei Reimon "leistungsmäßig immer öfter am Limit" gewesen. Er legte seinen Twitter-Account still, kappte berufliche und private Beziehungen, legte sein Doktoratsstudium auf Eis. Ende Jänner erlitt er einen epileptischen Anfall, Mitte April den nächsten. Die MRT-Befunde waren beide Male unauffällig, auch sonst fanden die Ärzte nichts. Erst ein positiver Corona-Antikörpertest brachte Gewissheit, schreibt er.

Der ganze Artikel auf www.derstandard.at/long-covid-genesen-und-doch-krank

02.06.2021 08:30

Michel Reimon: Monatelang nichts bemerkt

Der Grüne Abgeordnete meldete sich am Sonntag über Facebook zu Wort. Seine Erkrankung hatte er lange nicht bemerkt.

"Also: Ich habe Long Covid und es ist schwierig", begann der Abgeordnete Michel Reimon am Sonntag sein Facebook-Posting. Vor einem Monat sei das Syndrom bei ihm erkannt worden, nachdem er monatelang unter Symptomen gelitten hatte."Ich war oft müde und hatte starke Leistungsschwankungen. Ein paar Tage Vollgas, ein paar Tage kaputt... es ist ein anstrengender Job, also hab ich mich nicht gleich zu sehr gewundert."

An Corona dachte der Politiker nicht, er sei schließlich nie bewusst krank gewesen. Nach stark erschöpfenden Phasen kamen wieder bessere. Ende Jänner folgte ein epileptischer Anfall: "Der erste in meinem Leben. Ich hatte mich dabei leicht verletzt, daher das Blut, sonst alles ok. Ich kam in eine Klinik und wurde drei Tage untersucht, aber man fand nichts. Es ging mir rein körperlich gleich wieder besser."

Seit April weiß Reimon, dass er unter Long Covid leidet. Nach einem zweiten epileptischen Anfall empfahl ihm eine Freundin, eine klinische Psychologin, einen Antikörpertest - der positiv ausfiel. Er muss zwischen vergangenen Sommer und Spätherbst infiziert gewesen sein, schreibt der Politiker, der regelmäßig testen war und nie Symptome einer Erkrankung gezeigt hatte.

"Suchen Weg durch den Nebel"

Der ganze Artikel auf kurier.at/michel-reimon

01.06.2021 07:46

Begriffsdiskussion "Post-Covid", "Long Covid"

Autor: Daniel Killy

Post-Covid-Syndrom statt Long Covid: Forscherinnen und Forscher bezeichnen Folgen der Infektion als eigenständige Krankheit.

    Mit dem Abebben akuter Corona-Erkrankungen rücken die Spätfolgen der Virusinfektion immer mehr in den Fokus der Forschung.
  • Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) stellte dazu in der Bundespressekonferenz in Berlin eine neue Richtlinie zur Erforschung von Spätsymptomen von Covid-19 vor.
  • Dazu gaben zwei Praktiker, Prof. Stefan Schreiber vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und Dr. Anett Reißhauer von der Berliner Charité, Einblicke in eine neue Krankheit namens Post-Covid-Syndrom.
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Zu Beginn ihrer Pressekonferenz gab sich Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) optimistisch: Der aktuelle positive Trend der rückläufigen Corona-Zahlen sei eine gute Nachricht, so die Ministerin. Nur eine Zahl mache große Sorgen: Die Menge derjenigen, die mit Spätfolgen kämpfen. „Für Deutschland bedeutet dies, dass rund 350.000 Menschen mittlerweile betroffen sind. Ich finde das ist eine unglaublich hohe Zahl.“ Deshalb stelle der Bund jetzt 5 Millionen Euro zur Verfügung, um die Forschung zu den Covid-Spätfolgen zu bündeln. Denn diese Spätfolgen bedeuteten eine langwierige Beeinträchtigung der Lebensqualität. Zudem sprachen die anwesenden Mediziner nicht mehr von Long Covid, sondern vom Post-Covid-Syndrom (PCS).

Der ganze Artikel auf rnd.de

31.05.2021 15:30

Long-Covid und seine psychischen Folgen

Teil 3 (Tipps, Kraftquellen und Ressourcen)

Autor: Florian Friedrich

Etwa zehn Prozent der Corona-Patient*innen leiden auch sechs Monate nach Abklingen der Corona-Infektion noch immer an den Folgen ihrer Infektion mit COVID-19. Die betroffenen Menschen haben u.a. Wochen und Monate lang Konzentrations- und Wortfindungsstörungen, auch der Geschmacks- und Geruchssinn können stark beeinträchtig sein.

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Zudem kommt es zu Atemnot und Erschöpfungszuständen, auch dann, wenn die organischen Befunde normal sind.
Die Post-COVID-Fatigue stellt nicht nur körperlich, sondern auch psychisch eine schwere Belastung dar. Die betroffenen Menschen fühlen sich auch nach kleinen körperlichen Anstrengungen bereits sehr erschöpft und überfordert. Die Müdigkeit kann zudem chronisch sein und das bisherige Leistungsniveau kann nicht mehr erreicht werden.

Viktor Frankl, der Begründer der Logotherapie, hat sehr schön formuliert, dass wir den Bedingungen unserer Existenz (etwa Körper und Psyche) nicht völlig ausgeliefert sind, sondern uns als Menschen immer bewusst entscheiden können, wie wir damit umgehen. Leide ich etwa an den Folgen einer Erkrankung wie COVID-19, so kann ich lernen, mit diesen Folgen anders und besser (personal und authentischer) zu handeln.

Eine Krankheit wie Long-COVID stellt fast immer eine massive existentielle Erschütterung im Leben eines Menschen dar. Depressionen, starke Ängste, Gefühle der Leere, innere Unruhe, Wut und Trauer können einander abwechseln.

Der ganze Artikel auf meinbezirk.at

31.05.2021 08:05

Lauterbach über Long Covid und Suizidgefahr: „Schlacht im Kopf“

Von Kristina Dunz

  • Der SPD-Gesundheitsexperte sagt, die Zahl der Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom könnte sich durch Corona verdoppeln.
  • „Es kann sein, dass der Körper lernt, sein eigenes Gewebe zu bekämpfen.“
  • Das werde über Jahre Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben.

Herr Lauterbach, viele Corona-Erkrankte berichten noch Monate nach ihrer Infektion von schwerer Erschöpfung. Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es über die Menschen, die unter Langzeitfolgen leiden?

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Lauterbach: Wir haben in Deutschland leider keine Langzeitstudie aufgebaut, die Long Covid erforscht. Das ist ein schweres Versäumnis. Denn wir brauchen eine Langzeitbeobachtung und gute Versorgungskonzepte für diese Patienten und Prognosen für die Volkswirtschaft. Auch die Arbeitswelt wird dieses Krankheitsbild zu spüren bekommen. Wir müssen uns derzeit auf Studien in Großbritannien und den USA stützen. Besser wäre, wir würden selbst für Deutschland jetzt damit beginnen. Wir können das auch.

Wie erkennen Corona-Kranke, dass sie von Long Covid betroffen sind?

Der ganze Artikel auf www.rnd.de/lauterbach-ueber-long-covid-und-suizidgefahr

30.05.2021 14:33

Michel Reimon: „Habe Long Covid, es ist schwierig“


„Ich sitze in meinem Schlafzimmer auf dem Boden, alles ist voller Blut. Vor mir stehen zwei Sanitäter ...“ Der grüne Abgeordnete Michel Reimon hat auf seinem Facebook-Account in bewegenden und zum Teil schockierenden Worten darüber geschrieben, dass er durch eine nicht entdeckte, vermutlich symptomlose Infektion mit dem Corona-Virus, an Long Covid erkrankte und deshalb seit Monaten an massiven gesundheitlichen Problemen leidet. Das Virus könnte bei ihm unter anderem Epilepsie ausgelöst haben. Es sei ein langer Weg gewesen, bis die Diagnose Long Covid klar war. Mit seinem Post will er Betroffenen helfen, denen es ähnlich ergeht.

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Seit Dezember litt Michel Reimon an wiederkehrenden Erschöpfungszuständen. An manchen Tagen ging es besser, an anderen gar nicht. „Ein paar Tage Vollgas, ein paar Tage kaputt“, schreibt er. „Reiß dich zusammen“, habe er gedacht, „ein Rudi Anschober darf erschöpft sein, der hackelt 20 Stunden am Tag sieben Tage die Woche, also sei du nicht so eine Lusche.“ Es wurde immer schlimmer. Er selbst habe sich nicht mehr verstanden. Ende Jänner kam dann das im wahrsten Sinne böse Erwachen: „Ich sitze in meinem Schlafzimmer auf dem Boden, alles ist voller Blut. Vor mir stehen zwei Sanitäter und einer sagt, ah, jetzt kommt er zu Bewusstsein ... Hallo, hören Sie mich? Sie kennen sich jetzt nicht aus, oder?“


Der ganze Artikel auf www.krone.at

30.05.2021 11:04

„Long Covid“-Reha auf Krankenkasse gefordert

Viele Covid-19-Erkrankte leiden auch nach überstandener Krankheit an Spätfolgen, genannt „Long Covid“. Dass jedoch eine Rehabilitation für „Long Covid“-Erkrankte von den Sozialversicherungen übernommen wird, dafür fehlt noch die rechtliche Grundlage.

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Die Gesundheitslandesräte der neun Bundesländer, darunter auch Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ), fordern vom Gesundheitsministerium die Schaffung der Grundlagen. Menschen mit „Long Covid“ leiden unter Erschöpfungszuständen bis hin zu Organschäden, die das Leben erschweren und das Arbeiten oft sogar unmöglich machen.

Der ganze Artikel auf wien.orf.at

30.05.2021 10:42

Long-Covid - Die Langzeit-Folgen für die Psyche

Autorin: Psychotherapeutin Belinda Schittengruber

In Österreich sollen rund 50.000 Menschen von Long Covid betroffen sein, d.h. sie haben die akute Erkrankung überstanden, leiden aber an Folgeproblemen.

Die Symptome sind vielfältig:

  • Erschöpfung,
  • Husten,
  • Atemnot oder
  • Geschmacksverlust.

Physische und psychische Beschwerden gehen dabei einher.

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Neben den physischen Symptomen leiden Betroffene häufig darunter nicht Ernst genommen zu werden. Klient*innen berichten von Stigmatisierungen seitens deren Umfeld. Klient*innen berichten häufig, wie schwer es ist von Freunden, Familie und/oder im beruflichen Umfeld wenig Verständnis zu erfahren.
Vielleicht eine Folge der Hilflosigkeit, die erfahren wird, im Angesicht einer Krankheit, über die man noch nicht sehr viel weiß. Die Betroffenen erleben neben der Symptome oft einen hohen Druck, wieder so rasch wie möglich zu "funktionieren".

Es ist mir ein großes Anliegen Menschen, die unter körperlichen und/oder psychischen Erkrankungen leiden, zu entstigmatisieren und Bewusstsein zu schaffen:

Es gibt keinen "eingebildeten" Schmerz.

Es ist wichtig Menschen mit Leidensdruck, aufgrund von Long-Covid, anderer Erkrankungen oder von (traumatischen) Erfahrungen Ernst zu nehmen und ihnen diesen nicht abzusprechen.

Im Gespräch mit w24 möchte ich hierfür Bewusstsein schaffen und Betroffene unterstützen.

Der Beitrag auf www.w24.at

30.05.2021 08:06

Studie zum Post-COVID-Syndrom publiziert ("Kölner Studie")

Post-COVID, auch Long COVID genannt, ist eine mögliche Langzeitfolge einer COVID-19-Erkrankung. Der Begriff beschreibt das Symptom-Bündel, das auch nach einer SARS-CoV-2-Infektion mit milden Krankheitsverlauf auftreten kann. Bislang weiß man nicht viel über langfristige gesundheitliche Folgen einer Coronavirus-Infektion.

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Die meisten Studien dazu beschreiben vorrangig gesundheitliche Folgen bei Patienten während einer COVID-19-Erkrankung und bei Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die neue Studie der Infektiologie der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät fokussiert sich dagegen auf die große Mehrheit der Patienten mit einem milderen Krankheitsverlauf (WHO-Score1-3). Ihre Ergebnisse wurden nun im renommierten Wissenschaftsjournal „The Lancet Regional Health“ veröffentlicht.

Bei den meisten Patienten treten die Hauptsymptome während der akuten COVID-Erkrankung auf, die Mehrheit der Patienten erholt sich vollständig davon. Ein nicht unerheblicher Teil der Patienten kämpft aber auch lange danach noch mit gesundheitlichen Folgen. „Wir haben eine Analyse der gesundheitlichen Folgen bei Patienten durchgeführt, die anfänglich keine oder nur geringfügige Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus Typ 2 (SARS-CoV-2) hatten. Wir konzentrieren uns dabei auf Patienten, die nicht im Krankenhaus behandelt werden mussten“, erklärt Prof. Dr. Clara Lehmann, Leiterin der Infektionsambulanz der Uniklinik Köln und verantwortlich für die Studie.

Der ganze Artikel auf pflege-professionell.at

29.05.2021 08:42

MedizinerInnen warnen vor Long-Covid bei Kindern und Jugendlichen

Von Lisa Klein

Kinder und Jugendliche haben meistens einen milden Verlauf, wenn sie an Corona erkranken. Doch die Langzeitfolgen einer Covid-19-Infektion sollten nicht unterschätzt werden.

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Mit der Zunahme der Corona-Ansteckungen bei Kindern und Jugendlichen sind auch mehr Langzeitfolgen zu erwarten — welche nicht ganz ungefährlich sind. Spätfolgen nach einer Corona-Infektion treten bei zehn bis 20 Prozent der Infizierten auf. „Wir rechnen durch die Lockerungen der Maßnahmen mit mehr Betroffenen mit meist diffusen, länger anhaltenden gesundheitlichen Problemen“, sagte Markus Hufnagel vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Freiburg gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Der ganze Artikel auf echo24.de

29.05.2021 07:54

Wie gefährlich ist Long-Covid bei Kindern?

Von Veronika Simon

Corona-Infektion überstanden, aber trotzdem nicht wieder fit? Auch Wochen nach der eigentlichen Erkrankung klagen einige Patienten über Müdigkeit, sind nicht mehr leistungsfähig. Auch bei Kindern wurden solche Symptome beobachtet, Long- oder Post-Covid werden sie genannt. Doch Kinder und Jugendliche sind wahrscheinlich nicht so stark betroffen wie Erwachsene.

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Ob und wann Kinder und Jugendliche gegen Corona geimpft werden sollen wird aktuell heiß diskutiert. Die Bundesregierung will allen über 12-Jährigen ein Impfangebot machen, auch die europäische Zulassungsbehörde EMA hat den Impfstoff für Jugendliche ab 12 Jahren frei gegeben. Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission STIKO steht noch aus.

Der ganze Artikel auf swr.de

28.05.2021 10:38

Kölner Studie: Wie hart schlägt Long-Covid zu?

Corona bestimmt unser Leben. Trotz steigender Impfzahlen und fallender Inzidenzen hat der Kampf gegen das Virus noch immer die Welt im Griff. Doch wie sieht es mit den langfristigen Folgen aus? Was macht „Long-Covid” mit unserer Gesundheit? Eine neue Studie aus Köln, die am Donnerstag (27. Mai) öffentlich vorgestellt wurde, geht der Frage auf den Grund.

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  • Long Covid: Neue Studie aus Köln
  • Etwa 1000 Patienten bei Uniklinik-Studie
  • Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

  • Die Studie, die aus der Uniklinik Köln koordiniert wurde, ist bisher einzigartig in ihrer Art. Denn sie beschäftigt sich nicht, wie alle bisherigen, mit den akuten Symptomen während eines schweren Corona-Verlaufs oder den langfristigen Folgen nach schwerem Verlauf, sondern den langfristigen Folgen bei mildem Krankheitsverlauf.

    Der ganze Artikel auf msm.com

    26.05.2021 08:00

    Long Covid: Fehldiagnosen sind fatal (Video)

    In Österreich sollen rund 50.000 Menschen von Long Covid betroffen sein, d.h. sie haben die akute Erkrankung überstanden, leiden aber an Folgeproblemen. Die Symptome sind vielfältig: Erschöpfung, Husten, Atemnot oder Geschmacksverlust. Physische und psychische Beschwerden gehen dabei einher. Wurde Covid-19 eher als Risiko für ältere Menschen wahrgenommen, so sind die Betroffenen von Long Covid oft zwischen 30 und 45 Jahren, weiß die Psychotherapeutin Belinda Schittengruber.

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    Immer mehr SpezialistInnen widmen sich zwar Long Covid - darunter LungenspezialistInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen und NeurologInnen. Der Aufbau von Fachambulanzen und spezialisierten Einrichtungen hinkt aber hinterher. Viele ÄrztInnen hätten immer noch Probleme bei der Diagnose von Long Covid, so Alexa Stephanou - das war für sie auch ein Grund, sich mit fünf anderen Betroffenen in der Patienteninitiative Long Covid Austria zu engagieren. W24 über eine Krankheit, die von vielen immer noch unterschätzt wird.

    Der ganze Bericht + Video auf www.w24.at/Long-Covid


    25.05.2021 07:39

    Long Covid – Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung

    Mit zunehmender Dauer der Pandemie zeichnen sich die gesundheitlichen Schäden, die das Coronavirus anrichtet, immer deutlicher ab. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über mögliche Langzeitfolgen von COVID-19.

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    Viruserkrankungen können tückisch sein. Mitunter leiden Betroffene noch lange nach einer überstandenen Infektion unter Symptomen. Besonders bei Infektionen mit Lungenentzündungen werden grundsätzlich längere Genesungszeiten beobachtet. COVID-19 macht da keine Ausnahme, im Gegenteil. Das Coronavirus gilt als Multiorganvirus  das neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen auftritt, etwa in Niere, Herz, Leber oder Gehirn. Entsprechend umfassen die bislang beobachteten Spätfolgen einer COVID-19-Erkrankung verschiedene Symptome.

    Der ganze Artikel auf zusammengegencorona.de

    24.05.2021 10:29

    Leben mit Long-Covid

    Von René Loch

    „Ich habe den Eindruck, dass in Deutschland das Problem der Langzeitfolgen nach COVID-19 noch nicht so angekommen ist.“ Was die Berliner Charité-Ärztin Carmen Scheibenbogen kürzlich in einem Interview mit der „Zeit“ sagte, dürfte sowohl bei Betroffenen als auch bei Menschen, die sich vor einer Erkrankung fürchten, auf große Zustimmung stoßen.

    Viele Berufsgruppen sind unzureichend geschützt und der Fokus auf die Zahl der belegten Krankenhausbetten, den es in Sachsen neuerdings gibt, lässt vermuten, dass „Durchseuchung“ akzeptabel ist, solange die Intensivstationen nicht überlastet werden. Ob und wie viele Menschen sich mit Corona infizieren und einerseits einen milden Verlauf haben, aber andererseits möglicherweise für Monate oder noch länger an den Spätfolgen leiden, erscheint da offenbar eher zweitrangig.

    Der ganze Artikel auf www.l-iz.de/leben-mit-long-covid

    24.05.2021 09:06

    Mehr als nur erschöpft: Ist diese chronische Krankheit die Erklärung von Long Covid? (CH)

    Jacqueline R. ist 22 Jahre alt und seit drei Jahren konstant erschöpft, ihre Gedanken benebelt, die Verdauung durcheinander. Dahinter liegt eine Krankheit, die kaum bekannt ist. Wegen Long Covid ändert das gerade.

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    Im Vorgarten des Einfamilienhauses in Horw spriessen die ersten Blumen. Drinnen liegt Jacqueline R. im Bett. Rotes T-Shirt, FFP2-Maske, lockiges Haar, dünne Arme. Ehemalige Studentin Gesundheitswissenschaften und Technologie in Lausanne.

    Seit eineinhalb Jahren verbringt sie Tag und Nacht im Bett. Steht nur auf, um aufs WC zu gehen. An guten Tagen geht sie eine Viertelstunde nach draussen, kann eine Weile Hörbuch hören, sich mit der Familie unterhalten oder mit Freunden chatten. An schlechten Tagen geht sie mit dem Rollstuhl aufs WC, mag nicht reden, hat wenig Hunger.

    Der ganze Artikel auf www.watson.ch/coronavirus

    24.05.2021 08:17

    Long Covid: Sind Sie betroffen? (Forum)

    UserInnen-Diskussion

    Antriebslosigkeit, ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmung, aber auch anhaltender Geruchs- oder Geschmacksverlust sind typische Anzeichen einer Long-Covid-Erkrankung. Laut Schätzungen sind zwischen zehn und 20 Prozent der an Corona erkrankten Personen, und hier besonders häufig junge Frauen zwischen 20 und 40, davon betroffen. Die Symptome treten meist einige Wochen nach einer Infektion auf und schränken das Leben und den Alltag der Betroffenen teils enorm ein. Diese Userinnen und User berichten:

    Die UserInnen-Diskussion auf standard.at

    23.05.2021 10:33

    Schwedische Ärztin leidet selbst unter "Long Covid" - nun attackiert sie ihre Regierung (S)

    Viele Menschen leiden teils Monate nach einer überstandenen Coronavirus-Infektion noch unter Beeinträchtigungen. Experten sprechen in diesen Fällen von "Long Covid". Betroffen war davon auch die schwedische Ärztin Lisa Norén. Sie kritisiert, dass die schwedische Regierung die Langzeitfolgen verharmlost.

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    Bereits in der ersten Welle im Frühjahr 2020 infizierte sich die schwedische Allgemeinmedizinerin Lisa Norén mit dem Coronavirus. Nachdem die Infektion bei ihr zunächst mild verlief, hatte sie noch Monate später mit den Folgen der Infektion zu kämpfen. Zusammen mit anderen Ärzten, die ebenfalls unter "Long Covid" litten, will sie mit der Initiative "Von Ärzten für Ärzte" über das Problem aufklären.

    Lisa Norén litt noch Monate nach der Infektion unter Folgen

    Der ganze Artikel unter focus.de




    22.05.2021 08:51

    GesundheitsreferentInnen für „Long Covid“-Rehazentren (STMK)

    Die Landesgesundheitsreferentinnen und -referenten haben am Freitag nach ihrer Konferenz in Graz Einigkeit demonstriert: Sie wollen vom Bund mehr Geld für die Abdeckung der Pandemiekosten und fordern „Long Covid“-Einrichtungen und die Verantwortung für das Impfen bei der Krankenversicherung. 

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    Mit Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) sei man in gutem Einvernehmen gewesen, hieß es am Freitag nach der Konferenz der LandesgesundheitsreferentInnen in Graz. Mückstein nahm bei der Pressekonferenz nicht teil, da er zu einem nächsten Termin mit Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) nach Wien zurück musste.

    Die Vorsitzende der GesundheitsreferentInnen, die Steirerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP), erklärte, dass man sich für die Konferenz zwar vor allem Nicht-CoV-Themen vorgenommen hatte, doch um das Impfthema und „Long Covid“ kam man ohnehin nicht herum.

    Der ganze Artikel auf steiermark.orf.at

    21.05.2021 10:33

    Thoraxzentrum Münnerstadt behandelt Long-Covid Patienten (D)

    Nicht mehr sprechen, sitzen und essen können: Wer an Corona schwer erkrankt, kämpft oft auch mit Spätfolgen. Im Thoraxzentrum im unterfränkischen Münnerstadt werden Menschen mit Long-Covid-Syndromen behandelt. Sie müssen oft Alltägliches neu lernen.

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    Während der Corona-Pandemie stellt sich heraus, dass es unter den einst Infizierten und Genesenen viele Menschen gibt, die auch noch Wochen und Monate nach ihrer Corona-Erkrankung nicht wieder auf die Beine kommen. Viel Zeit brauchen vor allem Menschen, die beatmet worden sind. Sie müssen zum Teil grundlegendes wie essen, sprechen und sitzen wieder lernen. Das vom Bezirk Unterfranken betriebene Thoraxzentrum in Münnerstadt im Landkreis Bad Kissingen ist eine der wenigen Klinken, in denen Menschen mit dem sogenannten Long-Covid-Syndrom behandelt werden. Darunter sind Patienten, die auch nach über zwölf Wochen nach ihrer Corona-Erkrankung gesundheitliche Probleme haben.

    Der ganze Artikel auf www.br.de/thoraxzentrum-muennerstadt-behandelt-long-covid-patienten

    20.05.2021 11:00

    Sie päppeln Corona-PatientInnen wieder auf (D)

    Wer hier landet, der hat Corona überlebt, kämpft aber mit den Folgen: In der Klinik Sonnenblick, am waldigen Ortsrand von Marburg und in Sichtweite Amöneburgs, kümmern sich ÄrztInnen, PsychologInnen und PflegerInnen um PatientInnen mit der Diagnose „Long Covid“ – also jenem medizinisch neuen Phänomen, das anhaltende gesundheitliche Auswirkungen beschreibt, die bei einzelnen Menschen nach überstandener Infektion auftreten können.

    „Covid-PatientInnen sind deutlich länger krank als Grippe-PatientInnen. Es sind nicht mal eben vier Wochen und dann ist gut, sondern der Körper macht von jetzt auf gleich nicht mehr so mit“, sagt Dr. Julia Thiemer, Oberärztin mit Blick auf die seit Pandemiebeginn rund 150 Menschen, die sie und ihre Sonnenblick-KollegInnen behandelt haben.

    Änderungen: gegendert

    Der ganze Artikel auf www.op-marburg.de/Long-Covid


    20.05.2021 07:38

    Spezial-Ambulanz hilft Kindern mit Corona-Spätfolgen (D)

    Mehr Corona-Spätfolgen bei Kindern möglich: „Das macht uns Sorge“

    Chronische Erschöpfung, Atembeschwerden, Kreislaufprobleme – Kinder können noch Monate nach einer Corona-Infektion an Spätfolgen leiden. In München entsteht daher Bayerns erste Spezial-Ambulanz für Kinder und Jugendliche, die von der sogenannten "Long-Covid"-Erkrankung betroffen sind. Professor Johannes Hübner, Leiter der Pädiatrischen Infektiologie im Haunerschen Kinderspital München, befürchtet: Die Fälle könnten möglicherweise zunehmen.

    Mediziner wollen Corona-Erkrankung bei Kindern besser verstehen

    "Long-Covid" könne im Einzelfall auch Kinder betreffen, sagte Professor Christoph Klein, Direktor der Kinderklinik im Haunerschen Kinderspital: "Das macht uns Sorge. Daher ist es wichtig, das Krankheitsbild bei Kindern besser zu verstehen."

    Zwar verläuft Corona bei den meisten Kindern ohne oder nur mit milden Symptomen, so die Erfahrung der Münchner Kinderklinik. Aber Symptome wie chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Kreislaufprobleme, Schlafstörungen und Aufmerksamkeitsdefizite könnten Monate nach der Corona-Infektion auftreten. Mehrere Dutzend Kinder mit akuter Covid-Erkrankung oder Spätfolgen seien laut Klein am Kinderspital in München bisher behandelt worden.

    Der ganze Artikel auf rtl.de

    19.05.2021 11:07

    Neue Ambulanz für Long-COVID bei Kindern (D)

    München. In München entsteht die erste Spezial-Ambulanz für von „Long-COVID“ betroffene Kinder und Jugendliche in Bayern. Das Projekt der Kinderkliniken von TU München und Ludwig-Maximilians-Universität markiere den Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit für Kinder mit seltenen Erkrankungen, teilten die Kliniken mit.

    Symptome wie chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen, Atembeschwerden, Kreislaufprobleme, Schlafstörungen und Aufmerksamkeitsdefizite könnten Monate nach der Corona-Infektion auftreten, hieß es. „Long-COVID“ könne im Einzelfall auch Kinder betreffen, sagte Professor Christoph Klein, Direktor der Kinderklinik im Haunerschen Kinderspital und Koordinator der Allianz „Munich Change“. „Das macht uns Sorge. Daher ist es wichtig, das Krankheitsbild bei Kindern besser zu verstehen.“ Mehrere Dutzend Kinder mit akuter COVID-Erkrankung oder Spätfolgen seien am Kinderspital bisher behandelt worden.

    Der ganze Artikel auf www.aerztezeitung.de/Long-COVID-bei-Kindern

    18.05.2021 12:48

    Long-Covid und ME/CFS: Genesen und doch krankhaft erschöpft

    Genesen, aber nicht gesund, so lässt sich „Long Covid“ wohl am besten beschreiben. Betroffene haben die akute Covid-19-Infektion zwar überstanden, leiden jedoch an schweren Langzeitfolgen – die meisten am chronischen Fatigue-Syndrom (ME/CFS). Manche sogar so stark, dass sie vor Erschöpfung kaum das Bett verlassen können. Angesichts der Öffnungen gelte es, sich dieses Risikos bewusst zu sein, so der Neurologe Michael Stingl gegenüber ORF.at. 

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    Ich verstehe die große Freude über Lockerungen der aktuellen Maßnahmen. Ich denke nur, dass es fair gewesen wäre, die Leute schon wesentlich früher auf die Möglichkeit hinzuweisen, dass es auch nach mildem Verlauf von Covid-19 zu möglicherweise chronischen Folgen kommen kann“, sagte der Wiener Neurologe.

    Denn: Genesene mit „Long Covid“ seien „nicht gesund. Sie haben nur nicht mehr aktives Covid-19“, so Stingl. Laut der Berliner Charite ist das „häufigste Symptom“ der Coronavirus-Langzeitfolgen ME/CFS – die Myalgische Enzephalomyelitis beziehungsweise das chronische Fatigue-Syndrom, wohl besser bekannt als chronisches Erschöpfungssyndrom.

    Der ganze Artikel auf orf.at

    18.05.2021 08:38

    Landtagsantrag für Long Covid-Versorgung (Tirol)

    Im Landtag bringen die Regierungsparteien ÖVP und Grüne einen Dringlichkeitsantrag zur Long-Covid-Versorgung ein. Es soll Versorgungsstrukturen und einen Behandlungspfad geben. Viele Menschen leiden auch nach einer überstandenen CoV-Infektion an Symptomen.

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    Es gibt immer mehr Menschen, die mit den Langzeitfolgen einer überstandenen Corona-Infektion zu kämpfen haben. Berichtet wird etwa von schwerwiegenden Lungenschäden nach einem Spitalsaufenthalt, von Entzündungreaktionen oder Atemnot. Die Post-Covid-Müdigkeit oder Fatigue könne auch nach milden Verläufen auftreten. Auch in Tirol berichteten Betroffene von Beschwerden nach der Genesung. Eine Anlaufstelle vermissten sie.

    Der ganze Artikel auf tirol.orf.at



    17.05.2021 18:03

    Fünf Löffelchen Leben

    Dieser FALTER-Artikel der zeigt, wie wertvoll die Artikel im Abo-Bereich sind

    Sie sind jung, fit und mehrheitlich weiblich: wie die neuartige Krankheit Long Covid Menschen aus ihrem Alltag reißt. Und wie sie sich ins Leben zurückkämpfen.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Eines Tages, Elena Schmid, 24, sitzt gerade auf der Couch, beginnt ihr Herz davonzugaloppieren. Das Herzrasen kommt ganz plötzlich. Dann die Panikattacke. Dazu auch noch das ständige Gefühl, sich übergeben zu müssen. Die Ärzte sind ratlos. Drei Mal landet sie mit schwerer Atemnot in der Notaufnahme. Jedes Mal schickt man sie nach Hause. "Die Ärzte wollten mich gleich in die Psychoschiene stecken, obwohl ich wusste, ich bilde mir diese Symptome nicht ein." Einige Wochen zuvor hatte sie eine Coronavirus-Infektion gut überstanden.

    Danny, 34, steckte sich vor sechs Monaten mit Corona an. Zuerst hatte er nur Halsschmerzen und war müde. "Aber nach zwei Wochen schafften meine Muskeln ganz plötzlich nur mehr fünf bis zehn Prozent ihrer normalen Leistung, und mein Gehirn hat nicht mehr so funktioniert wie vorher." Seinen echten Namen möchte er nicht in der Zeitung stehen haben. "Ich weiß nicht, wie künftige Arbeitgeber auf diese Krankheit reagieren", sagt er. Auch andere Erkrankte, mit denen der Falter sprach, fürchten eine Stigmatisierung und wollen deshalb nicht mit vollem Namen genannt werden.

    Die Physiotherapeutin Manuela, 30, erwischte die Krankheit im Spital. Sie steckte sich gleich in der ersten Corona-Welle im Dienst bei einem Patienten oder einem Kollegen an. Fünf Wochen lag sie mit Fieber zu Hause, dann ging es ab ins Spital. Es folgten zwei Rehaaufenthalte, einmal neun und einmal fünf Wochen. Fit ist sie heute noch immer nicht. "Aber zumindest versuche ich jetzt, ein Jahr nach der Infektion, wieder Teilzeit zu arbeiten."

    Und Konstanze Mally hat seit ihrer Corona-Infektion gelernt, ihr Leben in Löffelchen zu messen. Diagnose: Fatigue-Syndrom, benannt nach dem französischen Wort für Müdigkeit. Es ist eine massive Erschöpfung des Körpers, die sich bei körperlicher Belastung nicht bessert, sondern noch verschlechtert. "Ein gesunder Mensch hat unbeschränkt Löffel Energie am Tag zur Verfügung, weil sein Körper immer neue Energie produziert", beschreibt es die Juristin und Yogalehrerin, die bereits vergangenen November an Covid erkrankte und noch heute unter den Folgen leidet. Ein gesunder Mensch verbrauche an einem gemütlichen Relax-Tag um die 20 Löffel Energie. "Ich komme derzeit aber auf nur fünf Löffelchen Leben pro Tag." Davon verschlingen Aktivitäten wie Haarewaschen zwei Löffel, selbst eine längere Whatsapp-Nachricht an eine Freundin kann einen Löffel Energie verbrauchen. "Vor meiner Erkrankung habe ich drei- bis fünfmal pro Woche Sport gemacht, erzählt die 31-Jährige. "Jetzt führe ich ein Leben wie ein Faultier." Auch Monate nach der Infektion kann sie nicht arbeiten. "Meine Eltern haben mich wieder zu sich geholt, weil ich es allein zu Hause einfach nicht mehr geschafft habe."


    Herzrasen, Atemnot, neurologische Symptome, Fatigue-Syndrom, Depressionen, aber auch Haarausfall, Kopfschmerzen, Sprachstörungen oder Geruchsverlust, Durchblutungsstörungen mit blau verfärbten Zehen: Immer mehr Menschen haben eine Corona-Infektion überstanden. Gesund sind sie aber nicht. "Zählt man alle Patienten mit Langzeitsymptomen nach einer Covid-19-Infektion zusammen, kommt man derzeit in der wissenschaftlichen Literatur auf rund zehn Prozent aller Infizierten", sagt die Herzspezialistin Mariann Gyöngyösi, die seit März auf der Kardiologie im Wiener AKH eine Long-Covid-Spezialambulanz leitet. Für Österreich, wo sich bis jetzt knapp 600.000 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt haben und mehr als 10.000 daran verstorben sind, bedeutet das derzeit rund 59.000 Long-Covid-Betroffene. Von all diesen Covid-Langzeitpatienten zeigt etwa ein Drittel Symptome, die weder auf einen Organschaden durch die Infektion noch auf eine Vorerkrankung zurückzuführen sind.

    "Die Komplexität dieser Krankheit ist unermesslich", sagt auch Ralf Zwick, der als Internist und Lungenfacharzt die ambulante Long-Covid-Reha in der Therme Wien Med leitet. "Wir haben hier Leute, die vor kurzem noch intubiert auf der Intensivstation lagen und jetzt fit sind. Und gleichzeitig Menschen, die bei Corona nur mit leichtem Fieber im Bett lagen und jetzt kaum gehen können."

    Was ist mit diesen Menschen los? Kann man sie heilen? Und wie diagnostiziert man eine Krankheit, für die es kein exaktes Krankheitsbild gibt?

    Zwei unterschiedliche Wege führen zu Long Covid. Da sind zum einen Patienten, die eine schwere Corona-Infektion überlebten, die auf der Intensivstation lagen und bei denen das Virus Herz, Lunge oder andere Organe angriff. Und die sich nach dem Überleben in ihr altes Leben zurückkämpfen müssen.

    Dann gibt es die größere Gruppe, bei der das Coronavirus oft vorbeigehuscht ist wie eine Erkältung - und die erst danach heftige Symptome entwickelt hat. "Diese Krankheit ist wie ein Chamäleon", meint der Allgemeinmediziner Ramin Nikzad, der in seiner Ordination im zweiten Bezirk seit Spätsommer des Vorjahres Long-Covid-Patienten therapiert. "Ich habe bei fast jedem Long-Covid-Patienten ein Symptom, das mir neu ist." Besonders betroffen: Frauen mittleren Alters, das besagt eine kanadische Studie.

    Auf die Frage, was Long Covid nach einem leichten oder mittleren Infektionsverlauf als Folgeerkrankung auslöst, gibt es noch keine endgültige Antwort, nur Hypothesen. "Dass Viruserkrankungen Langzeitprobleme verursachen können, kennen wir auch von anderen Viren", sagt der Lungenfacharzt Zwick. Denn Viren können sich umgangssprachlich ausgedrückt in Nervenzellen verstecken und immer wieder auftauchen. Eine weitere Hypothese lautet, dass Long Covid eine Autoimmunerkrankung ist, bei der das Coronavirus bei manchen Menschen das Immunsystem hyperaktiv werden lässt und dadurch diese Symptome entstehen. "Dazu würde gut passen, dass Frauen prinzipiell häufiger an Autoimmunerkrankungen leiden als Männer", sagt der Allgemeinmediziner Nikzad.

    Die Post-Covid-Akutrehabilitation im Herz-Jesu-Krankenhaus in Wien: Hier behandelt die Internistin Lea Verner Patienten, die die Intensivstation überlebt haben, aber noch zu schwach sind, um auf eine normale Bettenstation verlegt zu werden. Gerade ist wieder ein Anruf auf ihr Diensthandy gekommen. Eine Patientin, Jahrgang 1977, wird neu von einer Intensivstation in Wien übernommen. "Die meisten unserer Patienten waren viele Wochen intubiert, viele hingen an der Herz-Lungen-Maschine. In dieser langen Zeit auf der Intensivstation hat sich die Muskulatur komplett zurückgebildet", erklärt die Ärztin. Weil auch diese Patienten noch lange gesundheitlich angeschlagen sind, obwohl sie das Virus in ihrem Körper besiegt haben, werden sie ebenfalls zur Gruppe der Long-Covid-Erkrankten gezählt. Denn nach der Akutrehabilitation ist die Reise für diese Patienten nicht vorbei. Bei den meisten, die hier wieder aufgepäppelt werden, folgt danach ein Aufenthalt in einem Rehabilitationszentrum für Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen.

    Bis es so weit ist, trainieren diese Covid-Überlebenden im Herz-Jesu-Krankenhaus, ihre Arme wieder zu heben, sich zum ersten Mal allein im Bett aufzusetzen und nach einiger Zeit wieder erste kleine Schritte zu machen. "Bei manchen Patienten ist das Nervensystem so geschädigt, dass sie ihre Hände und Füße nicht mehr richtig spüren können", erzählt die Ärztin. So gut wie alle Patienten benötigen bei ihrer Ankunft noch Sauerstoff, manche werden zusätzlich über eine Sonde in der Nase ernährt. Hier im Spital entwöhnen sie die Ärzte langsam vom Sauerstoff, und in der Ergotherapie üben sie, sich selbst zu waschen, anzuziehen und Nahrung zu sich zu nehmen.

    Spitäler der gesamten Ostregion klopfen bei Dr. Verner und ihrem Team an. "Wir haben derzeit pro Tag zwischen zehn und zwölf schriftliche Anfragen, dazu kommen noch unzählige telefonische", sagt die Ärztin.

    Im Herz-Jesu-Krankenhaus werden die Krankheitsverläufe sorgfältig dokumentiert. Schwierig ist die Long-Covid-Diagnose bei Menschen mit einer milderen Corona-Infektion. "Wir haben hier in unserer Long-Covid-Ambulanz Patienten, die unter Erschöpfung, Atemnot und Kreislaufschwäche leiden, aber Lunge, Herz und Laborbefunde sind völlig in Ordnung", sagt Kardiologin Gyöngyösi vom AKH.

    So ging es auch Maarte Preller, die im Jänner die erste österreichische Long-Covid-Selbsthilfegruppe gegründet hat. Vergangenen Sommer erkrankte die Masseurin aus Graz an Long Covid. "Die Fatigue fühlt sich an, als würde man plötzlich 400 Kilo wiegen und alle Knochen, die einen tragen können, weg wären." Statt Long Covid zu diagnostizieren, schlugen die Ärzte ihr einen Besuch beim Psychiater vor. "Mir haben Ärzte gesagt, wenn sie körperlich nichts finden, muss es wohl psychisch sein. Aber ich war nicht antriebslos oder depressiv, ich wollte etwas tun. Ich hatte nur keine körperliche Kraft."

    Nach einer Odyssee von einem Arzt zum nächsten landete sie schließlich in der Ordination des Neurologen Michael Stingl in Wien. "Er hat als Erstes zu mir gesagt: ,Du hast Long Covid!'" Der Neurologe macht zur Abklärung in seiner Ordination den Schellong-Test: Da liegen die Patienten zuerst zehn Minuten und stehen danach zehn Minuten. Eigentlich eine einfache Übung. "Aber die Long-Covid-Patienten haben da sofort Kreislaufprobleme. Der Körper schafft es nicht, den Kreislauf zu regulieren, und das Herz klopft wie verrückt", sagt der Arzt. Symptome, die auch seine Patientin Preller gut kennt. "Ich kann keine fünf Minuten stehen und komme ohne Pause die Treppe nicht mehr hoch."

    Im Peterhof, einer Rehab-Einrichtung der Gesundheitskasse in Baden bei Wien, erhalten Long-Covid-Patienten ein Training der Atemmuskulatur, Kraft- und Ausdauertraining und vieles mehr. "Die jüngste Long-Covid-Patientin bei uns war 23 Jahre alt", sagt die ärztliche Leiterin Valerie Nell-Duxneuner. Derzeit liegt das Durchschnittsalter bei 53 Jahren. Am Beginn der Reha steht eine ausführliche Untersuchung der Belastbarkeit, darunter der "Six Minutes Walking"-Test: sechs Minuten auf und ab gehen. "Anhand der Blutgase, die wir danach messen, sehen wir gleich, wie belastbar der Patient ist.", sagt die Ärztin. "Die Patienten sind sehr unterschiedlich leistungsfähig, und das unabhängig von ihrem Krankheitsbild. In dieser Variabilität unterscheidet sich Long Covid von anderen Erkrankungen."

    "Vor Corona haben wir bei einer Lungenreha immer Vollgas gegeben", sagt auch der Lungenfacharzt Zwick. "Bei Long-Covid-Patienten ist genau das völlig kontraproduktiv. Jetzt müssen wir zum ersten Mal ganz vorsichtig sein." Auch Konstanze Mally war im Februar auf Reha in einer Lungenheilanstalt. "Das war leider das Schlechteste, was ich tun konnte", sagt sie. Nach zwei Wochen intensiver Rehabilitation kam der Komplettzusammenbruch. Sie musste die Kur abbrechen. "Derzeit werde ich ohnmächtig, wenn ich nur einige Minuten stehe."

    Zu den körperlichen Beschwerden kommt eine massive psychische Belastung: zum einen, weil man annimmt, dass das Virus auch das Nervensystem angreift; zum anderen, weil die Umgebung oft nicht versteht, wieso eine vermeintlich leichte Infektion mit etwas Husten oder Müdigkeit die Erkrankten so sehr aus der Bahn wirft. Und natürlich auch, weil monatelange Krankenstände zu existenziellen Problemen führen können. "Obwohl mich mein Arzt wegen Long Covid krankgeschrieben hatte, hat mich die Krankenkasse einfach gesundgemeldet, ohne mir Bescheid zu sagen", erzählt die Physiotherapeutin Manuela. Andere Long-Covid-Betroffene berichten von Jobverlust und auch davon, wie sich ihre Bekannten zurückziehen. Weil Konzentrationsstörungen ein häufiges Symptom sind, fällt vielen Betroffenen auch ein kleiner Plausch mit Freunden schwer. "In der Akutphase konnte ich wochenlang nur mit geschlossenen Augen und Hörbüchern im Bett liegen", sagt Danny.

    Als Unterstützung hat das Barmherzige Schwestern Krankenhaus in Wien im Februar ein ambulantes Post-Covid-Programm gestartet. Sechs Wochen lang kommen die Erkrankten jeweils zwei Tage ins Spital. "Symptome wie Erschöpfung, Druck auf der Brust, Schlafstörungen oder auch Angstzustände sind Folgen dieser Erkrankung", sagt Larisa Dzirlo, eine auf psychosomatische Medizin spezialisierte Ärztin, die das Programm entwickelt hat und leitet. "Manche unserer Patientinnen und Patienten plagen auch Schuldgefühle, weil sie andere Menschen mit dem Virus angesteckt haben. Wir gehen auf diesen Leidensdruck ein und versuchen, ihn zu verringern." Neben der psychotherapeutischen Einzeltherapie gibt es hier Gruppentherapie mit unterschiedlichen Modulen, wie etwa Entspannungsübungen und Gesprächstherapie.

    Aber auch jene Patienten, die Covid auf die Intensivstation brachte, haben psychische Blessuren. "Ein Patient erlebte, trotz künstlichen Tiefschlafs, ein Gespräch am Krankenbett zwischen Ärzten und der Tochter des Patienten über die Überlegung, die Therapie zu beenden und die Geräte abzudrehen", erzählt Ärztin Verner von der Akut-Reha. Deshalb gibt es auch in ihrem Haus zusätzlich zur Physio- und Ergotherapie intensive psychologische und seelsorgerische Betreuung.

    Bleibt die Sache mit der Diagnose. Im Normalfall erstellt der Arzt nach der Anamnese anhand der Resultate eine Diagnose. Das große Problem bei Long Covid: Es fehlen objektivierbare Daten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nahm Post-Covid-Erkrankungen erst mit Jahresbeginn 2021 in die Liste aller anerkannten Krankheiten auf. So erleben Long-Covid-Patienten immer noch, dass ihre Symptome von Ärzten nicht ernst genommen werden. Das war einer der Gründe, warum Long-Covid-Patientin Preller auf Facebook eine österreichische Long-Covid-Selbsthilfegruppe ins Leben rief, die mittlerweile mehr als 700 Mitglieder hat. Hier erleben viele der Betroffenen zum ersten Mal, dass auch andere unter denselben Symptomen leiden, können sich über Therapien und Diäten, die helfen, austauschen. "Wir sind ja schließlich alle Versuchskaninchen", sagt Preller.

    Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Long Covid ist in den allermeisten Fällen heilbar, und das ganz besonders bei Patienten mit leichten Covid-Symptomen. Diese Erkrankten brauchen nur sehr viel Geduld und die richtige Therapie, damit aus den Symptomen keine chronische Erkrankung wird.

    Aber derzeit fehlen Therapieplätze. Die Wartelisten der Experten sind voll. Die Spezialambulanz von Mariann Gyöngyösi am AKH kann im Moment nur fünf Patienten pro Woche behandeln, "denn wir haben ja auch andere Menschen mit Herzproblemen, die uns brauchen. Aber der Bedarf ist viel, viel größer." Auch in der Akut-Reha sind die 35 Betten der Station stets voll -und könnten doppelt bis dreifach gefüllt werden. Die österreichische Gesundheitskasse hat nun spezielle Long-Covid-Zentren angekündigt.

    Auch Konstanze Mally hat Pläne für das Leben nach Long Covid. Noch wohnt die 31-jährige Juristin bei ihren Eltern. "Bis zum Sommer möchte ich wieder so fit sein, dass ich in meine eigene Wohnung zurückkann."

    Die Motivation zum Gesundwerden holt sie sich auch aus englischen Long-Covid-Facebook-Gruppen: "In Großbritannien wurde Long Covid viel früher als Problem erkannt, und die Betroffenen organisierten sich schon vor knapp einem Jahr auf Facebook. Jetzt schreiben dort schon manche, sie sind wieder okay und steigen deshalb aus der Gruppe aus."

    17.05.2021 17:19

    Was tun bei Long Covid?

    Die akute Infektion ist überstanden, doch die Symptome wollen nicht verschwinden: In Österreich sind etwa 60.000 Personen von Long Covid betroffen. Für sie ist der Weg zu einer geeigneten Therapie oft schwierig – was können sie tun? 

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    Atembeschwerden, Herzrasen, Erschöpfung – auch noch mehr als drei Monate nach der Infektion. Diese Symptome sind typisch für eine Long-Covid-Erkrankung. Mit diesen Beschwerden kommen viele – auch junge Patientinnen und Patienten zum Facharzt für Innere Medizin und Lungenkrankheiten Ralf-Harun Zwick, er leitet die ambulante internistische Rehabilitation in der Therme Wien Med. "Das beginnt beim Kopf und geht bis zu den Zehen: Veränderungen können auftreten im Nervensystem, an der Lunge, am Herzen, im Bereich des Darmes, an der Haut.“


    Der ganze Artikel auf science.orf.at



    16.05.2021 09:18

    "Nach der dritten Welle kommt die Long-Covid-Welle"

    Betroffene und Experten und Expertinnen diskutierten über die Langzeitfolgen einer Corona-Infektion.

    Rund zehn Prozent der Corona-Erkrankten leiden laut Schätzung unter Long Covid: Auch mehr als zwölf Wochen nach der Infektion mit dem Coronavirus und dem Ausbruch der Krankheit leiden diese Menschen an Folgen der Erkrankung. Häufige Symptome sind Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, Kurzatmigkeit, Schlafprobleme, Depressionen und ein allgemeines Schwächegefühl.

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    Über die "Krankheit nach der Krankheit" diskutierte eine Runde von Betroffenen und Expertinnen und Experten im STANDARD-Livetalk: Volker Strenger von der Grazer Uni-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Claudia Ellert, Medizinerin, Gefäßchirurgin und Long-Covid-Betroffene, Michael Stingl, Neurologe aus Wien, und Alexa Stephanou und Maarte Prelle von der Selbsthilfegruppe Long Covid Austria.

    Die ExpertInnen- und Betroffenendiskussion auf standard.at



    15.05.2021 18:36

    Die Psyche vergisst nicht - Migration und Corona

    Von Sanela Krivic, Psychotherapeutin

    Über ein Jahr beschäftigt uns die COVID-19-Pandemie jetzt bereits, wobei fast 600.000 Menschen in Österreich die Krankheit bereits überstanden haben. Mittlerweile ist jedoch auch bekannt, dass Long COVID beziehungsweise das sogenannte Post-COVID-Syndrom die Gruppe der Genesenen, auch noch lange nach der eigentlichen Corona-Erkrankung weiter belastet, zum Beispiel in Form von Atemnot und anhaltenden Müdigkeitserscheinungen.

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    Das ist für mich als Psychotherapeutin besonders alarmierend, da ich in meiner täglichen Praxis sehe, wie schwer besonders Migrant:innen und Personen mit Kriegs- und Fluchterfahrung in Österreich von der Corona-Situation betroffen sind.

    Die Psyche vergisst nicht – Migration und Corona

    Ob es sich jetzt um Eltern handelt, die auch während Lockdown und anderen Corona-Maßnahmen normal weiterarbeiten müssen, um die Existenz ihrer Familien zu sichern, oder um Schüler:innen, die nach dem Fernunterricht auch noch ihren Geschwistern bei den Hausaufgaben helfen müssen, Migrant:innen sind besonders von den Corona-Maßnahmen in Österreich belastet. Dies hat folglich auch Auswirkung auf die Psyche der betroffenen Personen, auch wenn es sich um Migrant:innen handelt, die nicht mehr um ihre Existenz fürchten müssen. 

    Wenn dann noch wochenlange Heimquarantäne, eine Corona-Erkrankung, ein Aufenthalt auf der Intensivstation und die oft monatelange Regenerationsphase folgen, wird offensichtlich, dass die Psyche nicht so einfach vergisst – besonders in diesen Erholungsphasen können psychosomatische Erschöpfungsanzeichen wie zum Beispiel Kurzatmigkeit auftreten. In anderen Worten, eine Corona-Erkrankung wirkt sich nicht nur negativ auf die psychische Gesundheit aus, sondern die Psyche beeinflusst umgekehrt auch die körperliche Gesundheit.

    Ein Teufelskreis – Trauma und Long COVID Migration, Flucht und Integration sind mit Trauma eng verwoben, wobei betroffene Personen durch die aktuellen Maßnahmen wie Geschäftsschließungen, Heimquarantäne sowie das Herunterfahren des öffentlichen Lebens retraumatisiert werden können. Auch der Verlust von engen Angehörigen kann für Migrant:innen besonders belastend sein, da aktuell Trauerriten nur eingeschränkt möglich sind und sich betroffene Personen in diesen Trauerperioden von ihren Angehörigen oft nicht angemessen verabschieden können. All dies kann nicht nur die psychische Gesundheit von Migrant:innen und Personen mit Kriegs- und Fluchterfahrung weiter verschlechtern und zu Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen führen, sondern stellt auch einen besonders guten Nährboden für lange Erschöpfungsphasen nach einer Corona-Erkrankung dar.

    Dieser Stress für Körper und Seele drückt sich im Post-COVID-Syndrom aus, was für viele Migrant:innen oft auch die erste Regenerationsphase seit ihrer Migration nach Österreich oder gar in ihrem Leben darstellt. Daher ist es wichtig, diese Phase der Regeneration in der Psychotherapie gezielt zu nutzen, um sich sowohl von der Corona-Erkrankung und den Corona-Maßnahmen als auch von den Strapazen der Migration, Flucht und Integration zu erholen.

     Post-COVID als Chance – Gesprächstherapie in der Natur

    Die Phase nach einer Corona-Erkrankung und die damit einhergehende Phase der Regeneration und Erholung sollte als Chance gesehen werden, um die vorhandene Immobilität von Körper und Geist in eine neu gewonnene Mobilität umzuwandeln. Dies hilft dabei, wieder zu neuen Kräften zu kommen, psychosomatische Begleiterscheinung zu minimieren und wieder motiviert in die Zukunft zu sehen. Besonders der Kontakt zur Natur hilft Migrant:innen und Personen mit Kriegs- und Fluchterfahrung dabei, ihre Wurzeln wieder zu spüren, die durch Flucht und Migration ausgerissen wurden.

    In den Sommermonaten Juli und August biete ich deshalb bei Schönwetter in meiner Praxis in Breitensee (Niederösterreich) Gesprächstherapien in Gruppen an. Hierbei wird auch ein Fahrdienst zur Verfügung gestellt, um sich völlig auf die Erholung in der Natur einlassen zu können. In diesen Gesprächstherapien verwende ich den Ansatz der Integralen Somatischen Psychotherapie (ISP), die das Zusammenspiel von Körper und Geist stärker in die psychotherapeutische Traumatherapie einbindet, um sich von der Immobilität als Folge einer Corona-Erkrankung zu lösen.

    Sanela Krivic
    www.sanela-krivic.at 


    14.05.2021 07:13

    Long-Covid: Plötzlich haut dich Corona um! Der lange Weg zurück zur Normalität

    Von Dajana Rubert

    Unsere Kollegin erkrankte Anfang Dezember an Covid-19. Nach einem mittelschweren Krankheitsverlauf ist das Leben bis heute nicht wieder das, was es mal war.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Es ist dieser eine Montagmorgen Ende November, der alles verändert. Dieser Montagmorgen, an dem ich meinen Mann bitte, Abstand zu unserer Tochter zu halten und sich auf der Arbeit krankzumelden. Er hatte in der Nacht gehustet. Sich deshalb krankzumelden, findet er albern. Ich stecke ihm ein Fieberthermometer ins Ohr – 38.3 Grad. Erhöhte Temperatur. Er ruft seine Chefin an, die schickt ihn zum Corona-Test. Am Dienstagabend rufen wir online das Ergebnis ab: positiv!

    Unterdessen dreht sich in mir das Gefühlschaos: Warum ausgerechnet wir? Haben wir nicht alles getan, um uns und andere zu schützen? Wir haben uns zu jedem Zeitpunkt penibel genau an die Regeln gehalten, dafür sogar das Unverständnis unserer Familie ertragen. Wir haben die Einschulung im allerkleinsten Rahmen gefeiert. Ich habe weit mehr als 300 Masken genäht – für Freunde, Familie, den guten Zweck, die Kita, die Schule, für uns. Und ausgerechnet wir bekommen dieses Virus. Ausgerechnet wir?

    Der ganze Artikel auf www.berliner-zeitung.de/gesundheit

    13.05.2021 10:40

    Long-Covid: "Ich will mein altes Leben zurück zurück"

    von Fabian Held

    Eigentlich dachte die Karatekämpferin Lena Mikulic, ihre Covid-Infektion gut überstanden zu haben. Dann kamen die Spätfolgen. Jetzt bangt sie um ihre Karriere.

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    Dass wirklich etwas nicht stimmte, merkte Lena Mikulic beim Training. Die Karatekämpferin sollte eine Verbindung aus Angriffs- und Konterbewegungen nachmachen, die ihr Trainer ihr eine halbe Stunde zuvor vorgemacht hatte. Doch sie konnte sich nicht mehr an die Abfolge der Schläge und Tritte erinnern.

    "Ich war fassungslos", sagt Lena Mikulic. Einen Monat nachdem sie an Covid-19 erkrankt war, ahnte die junge Leistungssportlerin noch nicht, wie schwerwiegend die Folgen sein würden. Im vergangenen Jahr wurde sie in ihrer Gewichtsklasse noch deutsche U-21-Vizemeisterin. Mittlerweile sagt sie: "Ich kann meinen Alltag nicht bewältigen."

    Der ganze Artikel auf msn.com

    12.05.2021 20:13

    Long-Covid-Welle rollt: 3 Maßnahmen gegen Folgeschäden

    Während die dritte Corona-Welle in Deutschland endlich gebrochen zu sein scheint, mahnen Expert: innen nun vor der nächsten Katastrophe: Corona-Langzeitschäden könnten Millionen Betroffene arbeitsunfähig machen. Das Verheerende: Bisher wurden keinerlei Maßnahmen in dieser Hinsicht getroffen. Was hilft?

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    Das Infektionsgeschehen in Deutschland flacht weiter ab. Die Corona-Zahlen sinken und zunehmend werden immer mehr Menschen geimpft. Doch während akute Brennherde nun so langsam erlöschen, warnen Expert: innen nun vor bisher unbeachteten Langzeitschäden. Long COVID, sogenannte Corona-Langzeitfolgen könnten Millionen Menschen arbeitsunfähig machen.

    Unter Long-COVID, auch Post-COVID-Syndrom genannt, versteht man eine Vielzahl von Symptomen, die Betroffene auch noch Monate nach einer Corona-Erkrankung beeinträchtigen. Darunter zählen unter anderem:

    Der ganze Artikel auf www.praxisvita.de/long-covid


    12.05.2021 08:41

    "Long-Covid": Das Leben nach der Erkrankung

    Von David Bauer

    So viel ist mittlerweile klar: Das Coronavirus kommt mit einer breiten Palette an Symptomen. Atemwegsbeschwerden, Störung des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber und Müdigkeit sowie viele weitere. Die Betroffenen berichten sowohl von milden als auch schweren Verläufen und die Zahl der weltweiten Todesfälle ist nicht zu verkennen.

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    Doch was passiert nach der Erkrankung? In den meisten Fällen erfreuen sich die Patienten einer vollständigen Genesung, in einigen jedoch nicht. Zwischen zehn und 20 Prozent der Corona-Infizierten leiden langfristig unter sogenannten „Long-Covid“-Symptomen. Wie erholt man sich davon am besten?

    Post-Covid oder Long-Covid?

    Zunächst unterscheiden Experten zwischen sogenannten Post-Covid und Long-Covid Symptomen. Ersteres betrifft Schätzungen zufolge dreiviertel der Erkrankten, deren Rehabilitiationsphase nach einer überstandenen Infektion schlichtweg länger dauert. Ihre gesundheitlichen Einschränkungen, wie anhaltendes Husten, Herz-Kreislaufschäden oder gar ein Intubationstrauma, verweilen länger als erwartet.

    Der ganze Artikel auf imland.at


     

    12.05.2021 08:34

    Leben mit Long-Covid - das unterschätzte Phänomen

    Von Andreas König, RBB

    Werde ich jemals in mein gewohntes Leben zurückkehren können? Das fragen sich viele, die noch Monate nach ihrer Corona-Erkrankung an Spät- und Langzeitfolgen leiden - oft mit Folgen in ihrem Job.

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    Auftanken und Abschalten, dafür nutzt Sigrid - ihren vollen Namen will sie nicht nennen - normalerweise die Streifzüge mit ihrem Hund durch den Berliner Grunewald. Doch in diesem Frühling werden die Spaziergänge für sie immer mehr zu einer Strapaze. Vor einem Jahr erkrankte die 52-Jährige an Corona. An den Spätfolgen leidet sie immer noch: Sie ist schnell erschöpft, es fällt ihr schwer sich zu konzentrieren, Worte fallen ihr nicht ein, und Gedanken gehen verloren.

    Der ganze Artikel auf www.tagesschau.de/wirtschaft/long-covid


    08.05.2021 10:47

    Zehntausende betroffen: Wie groß ist das Long-Covid-Problem?

    Wenn eine Corona-Erkrankung auch nach einigen Monaten nicht auskuriert ist oder belastende Symptome erst dann auftreten, spricht man von Long-Covid oder dem Post-Covid-Syndrom. In Deutschland könnten Zehntausende betroffen sein, auch viele jüngere Menschen. Langsam zeigt sich, wie groß das Problem tatsächlich ist.

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    Durch den Impffortschritt sterben immer weniger Menschen an Covid-19, auch der Druck auf die Intensivstationen nimmt allmählich ab. Für viele hat damit das Ende der Pandemie begonnen, was vielleicht ja auch richtig ist. Die Probleme enden damit aber nicht. Denn in Deutschland leiden bereits Tausende Menschen am sogenannten Long-Covid oder Post-Covid-Syndrom, und es könnte noch weit schlimmer werden. Die Selbsthilfe-Organisation Langzeit-Covid fürchtet bis Ende 2021 bis zu 100.000 Fälle in Deutschland. Dies könnte nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Gesellschaft in den kommenden Monaten ein großes Problem werden.


    Der ganze Artikel auf n-tv.de



    05.05.2021 11:00

    Long-Covid: jede/r Dritte betroffen (Video)

    Wer eine Covid-Infektion hinter sich hat, hat oft noch Wochen und sogar Monate mit Langzeitfolgen zu kämpfen. Erschöpfungszustände, Atemnot, Depressionen und vieles mehr wird mittlerweile unter dem Begriff „Long Covid“ zusammengefasst. Bis zu 30 Prozent der CoV-Patienten leiden darunter und es sind eher Frauen betroffen.

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    Als „Long Covid“ bezeichnet man die Spätfolgen einer überstandenen Covid-19-Erkrankung. Die Spätsymptome sind zum Teil unspezifisch und derzeit noch schwer in Bezug auf bleibende Schäden zu beurteilen, sie reichen von Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gliederschmerzen über Atemprobleme, Gedächtnisverlust und Konzentrationsstörungen bis hin zu chronischer Erschöpfung. Ebenso kann es zu psychiatrischen Syndromen kommen – mehr dazu in Zunehmender Fokus auf „Long Covid“ (ORF.at; 20.4.2021).

    Ganzer Artikel auf kaernten.orf.at

    03.05.2021 18:46

    Pulmologe warnt vor hoher Fallzahl wegen „Long Covid“

    Zehn Prozent der Coronavirus-Patienten leiden auch sechs Monate nach Abklingen der Infektion noch immer unter den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung. In Vorarlberg trifft das Phänomen „Long Covid“ bzw. „Post Covid“ also rund 2.800 Personen. Pulmologe Peter Cerkl warnte daher davor, nur auf die Belegung der Intensivstationen zu schauen.

    „Wir haben keine genauen Zahlen, aber so um den Dreh“, bestätigte Cerkl, Primar der Pulmologie am LKH Hohenems, und warnte daher davor, nur auf die Belegung der Intensivstationen zu schauen und höhere Fallzahlen in Kauf zu nehmen.

    Viele jüngere „Long Covid“-Patienten

    Waren bisher vor allem Ältere betroffen, gebe es nun viele Covid-19-Patienten im mittleren und jungen Alter, die im Berufs- und Familienleben stünden. Vor „Long Covid“ ist laut Cerkl niemand gefeit, häufig treffe es aber junge Frauen und Frauen im mittleren Alter mit schwereren Verläufen. Das berichten auch zwei neue britische Studien – mehr dazu auf science.ORF.at.

    Der ganze Artikel auf vorarlberg.orf.at

    02.05.2021 19:05

    „Long Covid“ bei derzeit 10.000 OberösterreicherInnen

    Ein halbes Jahr nach der Spitalsentlassung leiden bis zu 70 Prozent der Corona-PatientInnen unter Folgeerscheinungen. „,Long Covid‘ tritt auch nach milden Verläufen oft auf“, weiß Primar Martin Clodi von den Linzer „Brüdern“, die eine Corona-PatientInnenakademie starten. 

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    17 Symptome rund um Corona kennt inzwischen die Wissenschaft - 60 Prozent der „Long Covid“-PatientInnen entwickeln mehr als fünf davon! „Am häufigsten tritt ein ausgeprägtes und anhaltendes Gefühl der körperlichen und mentalen Erschöpfung auf“, weiß Neurologe Markus Hutterer. So leiden zwei Drittel der Corona-PatientInnen, die im Spital waren, noch nach Monaten unter rascher Erschöpfung bei körperlicher und geistiger Tätigkeit. Bei PatientInnen mit milden Verläufen sind auch bis zu einem Viertel von Langzeitfolgen betroffen - in Summe sind es derzeit rund 10.000 OberösterreicherInnen.


    Änderungen: gegendert

    Der ganze Artikel auf www.krone.at


    AKH-Ambulanz: keine Termine mehr bis September

    Andrang auf "Long Covid"-Ambulanz in Wien enorm

    Rund zehn Prozent aller Corona-Infizierten leiden nach ihrer Genesung unter Spätfolgen wie Erschöpfung, Kreislaufproblemen und Konzentrationsstörungen.

    Am Wiener AKH wurde für diese Patienten vor einem Monat die erste "Long Covid"-Ambulanz eingerichtet. Der Andrang sei enorm, berichtete der ORF am Freitag. Der Großteil der Patienten sei 20 bis 50 Jahre alt, der Jüngste 18, die Älteste 85. Zu 70 Prozent seien Frauen betroffen.

    Kalender der Ambulanz bereits bis September voll

    "Ursprünglich haben wir geplant, fünf Patienten pro Woche zu behandeln. Die bisherige Anzahl der behandelten Patienten ist aber fast dreimal so hoch, weil der Bedarf so groß ist", schilderte die Leiterin der "Long Covid"-Ambulanz, Mariann Györgyösi, im Ö1-Morgenjournal. Der Kalender der Ambulanz sei bereits bis September voll. Die meisten Betroffenen würden über Müdigkeit, Erschöpfung und Herzrasen klagen, aber auch über neurologische Probleme. "Zum Beispiel Gedächtnisstörungen und Wortfindungsstörungen, die alle zu einer reduzierten körperlichen Belastbarkeit und zu psychosomatische Erkrankungen führen."


    Der ganze Artikel auf vienna.at


    30.04.2021 14:11

    Großer Andrang auf "Long-Covid"-Ambulanzen

    Etwa zehn Prozent aller CoV-Infizierten leiden unter Spätfolgen wie Erschöpfung, Kreislaufproblemen und Konzentrationsstörungen. In Wien wurde dafür im AKH vor einem Monat die erste „Long Covid“-Ambulanz eingerichtet – und der Bedarf ist enorm. 

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    „Ursprünglich haben wir geplant, fünf Patienten pro Woche zu behandeln. Die bisherige Anzahl der behandelten Patienten ist aber fast dreimal so hoch, weil der Bedarf so groß ist“, schildert die Leiterin der „Long Covid“-Ambulanz, Mariann Györgyösi, im Ö1-Morgenjournal. Der Kalender der Ambulanz sei bereits bis September voll.


    Die meisten Patientinnen und Patienten in der Ambulanz sind laut Györgyösi zwischen 20 und 50 Jahren alt. Der jüngste Patient ist 18, die älteste Patientin 85. Zu 70 Prozent sind Frauen betroffen. Die meisten Patientinnen und Patienten würden über Müdigkeit, Erschöpfung und Herzrasen klagen, aber auch über neurologische Probleme, sagte Györgyösi: „Zum Beispiel Gedächtnisstörungen und Wortfindungsstörungen, die alle zu einer reduzierten körperlichen Belastbarkeit und zu psychosomatische Erkrankungen führen.“

    Der ganze Artikel auf wien.orf.at


    29.04.2021 12:04

    Ambulante Long-Covid-Reha Bruck an der Mur

    Die Reha Bruck der Stadtwerke GmbH in der Erzherzog-Johann-Gasse bietet COV19-Betroffenen eine intensive ambulante Nachsorge an, um die vollständige Genesung voranzutreiben und die Leistungsfähigkeit in gewohntem Umfang wiederherzustellen.

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    Aktuelle Studien zeigen, dass nach einer COV19-Infektion körperliche Langzeitfolgen möglich sind und ein angemessenes Post-Covid-Rehabilitationsprogramm wesentlich zur Rekonvaleszenz beitragen kann. Die Reha Bruck bietet neben den herkömmlichen Behandlungen in der pulmologischen Rehabilitation auch ein multimodales Reha-Programm an, das auf die gesundheitlichen Bedürfnisse nach einer Corona-Infektion abgestimmt ist – sowohl in der Phase 2 als auch als Langzeitversorgung in der Phase 3.

    Der ganze Artikel auf www.meinbezirk.at/bruck-an-der-mur/ambulante-long-covid-reha


    29.04.2021 11:08

    Neues Therapiezentrum für Long-Covid-PatientInnen (D)

    Im Thoraxzentrum des Bezirks Unterfranken werden Patienten mit schweren Folgen von Covid-19 behandelt. Langwierige Erschöpfung, Luftnot - der Klinikleiter erklärt die Beschwerden.

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    Ich bin seit einem Vierteljahr im Krankenhaus, ich will endlich wieder nach Hause". Stefan Morith ist 50 Jahre alt und Handwerker. Er hat sein Leben lang schwer körperlich gearbeitet, ist sportlich, ohne Vorerkrankungen. Trotzdem hat ihn eine Corona-Infektion im Januar diesen Jahres fast ums Leben gebracht. Sieben Wochen musste Morith ins künstliche Koma versetzt und beatmet werden. Inzwischen wird er im Thoraxzentrum des Bezirks Unterfranken in Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen) auf eine weitere Reha-Maßnahme vorbereitet. Derzeit lernt er wieder zu laufen.  

    Der ganze Artikel auf mainpost.de

     
    29.04.2021 07:01

    Long Covid: Experte gibt Tipps für den Alltag

    Ein Jahr Pandemie – und es wird nach wie vor auf Hochtouren geforscht, um das Virus zu verstehen. Es zeigt sich, dass Covid-19 keine reine Lungenerkrankung ist, wie ursprünglich angenommen. Doch noch herrscht weiterhin an vielen Stellen Unklarheit. 

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    Dr. med. univ. Andreas Hofschneider, Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Marianowicz Medizin Privatklinik Jägerwinkel am Tegernsee, Chefarzt Innere Medizin und Kardiologie, informiert zum aktuellen Stand der Covid-19-Forschung und erklärt, was man tun kann, um schweren SARS-CoV-2-Infektionen vorzubeugen bzw. nach einer Infektion wieder auf die Beine zu kommen. 

    SARS-CoV-2 und seine Ausprägungen

    „Bekannt ist inzwischen, dass es sich bei Covid-19 um eine Erkrankung handelt, die verschiedene Organe betreffen kann“, sagt der Experte.

    Der ganze Artikel auf www.openpr.de/Tipps-auch-bei-Long-Covid

    28.04.2021 07:08

    Long Covid: Die Betroffenen werden immer jünger

    Viele junge Menschen leiden auch nach Monaten noch an den Folgen ihrer Corona-Erkrankung.

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    Das Gros der mit dem Coronavirus Infizierten betrifft die Gruppe der 20- bis 64-Jährigen - insgesamt verjüngt sich das Alter der SARS-CoV-2-Positiven jedoch immer weiter, in den Spitälern steigt die Zahl der jungen Patienten.

    Auch die Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung werden zu einem immer größeren Problem. Die Erschöpfungszustände nach einer akuten Erkrankung, die in allen Altersklassen auftreten können, betreffen zunehmend auch junge Menschen - das zeigt eine Studie der Berliner Universitätsklinik Charité.

    Long Covid betrifft dabei doppelt so viele Frauen wie Männer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Bei vielen Betroffenen ist die Regulation des Kreislaufs beeinträchtigt, daher sollte eine Überanstrengung vermieden werden. Im Ö1-Morgenjournal erzählen zwei Betroffene über ihren Leidensweg. Die 20-jährige Kerstin war im Oktober mit der Diagnose Covid-19 konfrontiert. Angesteckt hatte sich die junge Frau, die eine Ausbildung zur Pflegeassistentin und Betreuerin von Menschen mit Behinderung macht, an ihrem Arbeitsplatz. Hohes Fieber und Müdigkeit waren die Hauptsymptome während ihrer Erkrankung, nach zehn Tagen galt sie als genesen.

    Der ganze Artikel auf www.kleinezeitung.at

    27.04.2021 17:20

    Zwei Anlaufstellen in Graz für Long-Covid-PatientInnen

    Laut ExpertInnen kämpfen ungefähr zehn Prozent der Patienten noch Monate nach einer CoV-Infektion mit Symptomen wie Lungen- oder Atemproblemen und Erschöpfung. In Graz gibt es nun zwei Anlaufstellen für Long-Covid-Betroffene.

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    PatientInnen zu den richtigen Spezialisten bringen

    Reinhard Marczik, Sprecher der Krankenanstaltengesellschaft KAGes bestätigt einen Bericht der „Kleinen Zeitung“ und sagt, an diesen Standorten habe man das größte Wissen angesammelt, auch in der Nachbehandlung von Patientinnen, denen es Monate nach der eigentlichen Erkrankung noch immer nicht gut geht: Sie können sich zusätzlich zum Hausarzt/Hausärztin ambulant an eine der beiden Anlaufstellen wenden; es gehe dabei um Betreuung und das Einrooten zu den richtigen SpezialistInnen dahinter.

    ÄrztInnen arbeiten bei der Behandlung von Long-Covid fächerübergreifend zusammen: Der Pulmologe spreche sich mit dem NeurologInnen ab oder überweise PatientInnen weiter; dadurch würden gemeinsame Behandlungspfade entstehen, diese Expertise wachse, so Marczik.

    Änderungen: gegendert

    Der ganze Artikel auf steiermark.orf.at

    27.04.2021 11:24

    Long Covid: Noch immer nicht gesund

    Jeder zehnte Patient, der an Covid-19 erkrankt ist, hat nach dem Ende der eigentlichen Infektion massive gesundheitliche Beschwerden. Bei Long Covid fühlen sich Betroffene Monate später noch völlig erschöpft. Forschung und Therapie stehen aber erst am Anfang.

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    „Ich hab mir gedacht, wenn ich die Coronavirus-Infektion überstanden habe, dann ist es überstanden. Mit dem, was danach gekommen ist, habe ich überhaupt nicht gerechnet“, sagt Karin Buchegger, Volksschul-Direktorin aus Mitterndorf an der Fischa (Bezirk Baden). Mehr als 100 Symptome werden mit Long Covid in Zusammenhang gebracht, etwa Herzrasen, Kopf- oder Gelenksschmerzen.

    Am häufigsten leiden die Betroffenen unter massiver Erschöpfung, ohne dass sich dafür eine Ursache finden lässt. „Organisch scheint alles in Ordnung zu sein. Ich habe zwar Symptome, aber man hat noch nicht den Punkt gefunden, an dem man ansetzen kann, um mir zu helfen“, erzählt die Physiotherapeutin Manuela Treppler aus Mödling. Vor einem Jahr erkrankte sie, zwei Reha-Aufenthalte und zahlreiche Arztbesuche später ist sie immer noch geschwächt. Trotzdem will sie ab Mai in Teilzeit wieder zu arbeiten beginnen.

    Ärzte vermuten autoimmunologische Ursache

    ...

    Der ganze Artikel auf noe.orf.at

    26.04.2021 07:36

    Long Covid: Wenn man einfach nicht gesund wird

    Wie sich das Erkrankungsbild äußert, wo man sich hinwenden kann und wie es therapierbar ist.

    Long Covid ist, wenn man nach einer Corona-Erkrankung nicht wieder ganz gesund wird. Doch wie genau äußert sich dieses Erkrankungsbild, wo können sich Betroffene hinwenden, und welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

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    News hörte sich unter Fachleuten um. Sie klären nicht nur auf, sondern warnen auch vor Long Covid: Obwohl Tausende Menschen betroffen sind, gibt es noch zu wenig Bewusstsein dafür, auch bei vielen Haus-und Fachärzten. Doch es braucht rechtzeitig eine Therapie, damit beispielsweise aus einem ständigen Müdigkeitsgefühl kein chronisches Fatigue-Syndrom wird. Gesundheitsbehörden müssten klare Richtlinien ausarbeiten.


    Der ganze Artikel auf www.news.at/long-covid

    25.04.2021 19:16

    Long Covid: Die Symptome sind gravierend und die Patienten werden immer jünger

    Auch ohne akute Erkrankung mit Klinikaufenthalt drohen Corona-Infizierten monatelange Folgen. Die Studienlage zu Long Covid ist unklar. Die beschriebenen Symptome sind gravierend und die Patienten werden immer jünger.

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    Das Video auf stern.de

    24.04.2021 06:59

    Kinder und LongCovid: Georgina (15) geht nicht mehr in die Schule

    Unter "Long Covid", den Langzeitfolgen von Covid-19 leiden nicht nur Erwachsene. Expert:innen in ganz Europa beobachten, dass die Probleme manchmal erst ein bis vier Monate nach der Infektion auftreten. Auch in vielen Städten im deutschsprachigen Raum gibt es inzwischen sogenannte "Post-Covid-Ambulanzen", an die sich auch Kinder und Jugendliche wenden können.

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    Zu den verbreitesten Symptomen gehört eine Art "bleierne Müdigkeit", dem Chronischen Fatigue-Syndrom (CFS), das auch anderen Krankheiten auftritt.

    Georgina ist 15 Jahre alt. Im Oktober 2020 war sie an COVID-19 erkrankt, aber sie leidet noch immer. Seit Januar geht sie nicht mehr in die Schule, nur für einige Fächer macht sie beim Homeschooling mit.

    Georgina Calero, eine Schülerin aus Katalonien, beschreibt ihre Symptome: "Wenn ich einschlafen will, kommen die Kopfschmerzen, ich bin den ganzen Tag müde, ich kann mich nicht konzentrieren, nicht lernen, fühle mich leer." Und sie erinnert sich wehmütig daran, wie es vorher war. "Früher war ich gut in der Schule. Aber jetzt kann ich nicht mehr lernen. Ich behalte nichts, weiß nicht, wovon ich spreche, ich kann nichts mehr in Relation setzen."

    Der ganze Artikel auf de.euronews.com/kinder-und-longcovid

    23.04.2021 10:43

    Long Covid: Pandemie schafft ein neues Krankheitsbild (CH)

    Dr. med. Michael Holzapfel

    ....

    Das Bewusstsein für Post Covid bzw. Long Covid wächst zu langsam

    Den Terminus für dieses «neue» Krankheitsbild wurde nicht von den Ärzten oder Wissenschaftlern gesetzt, sondern haben die Betroffenen selbst ins Leben gerufen. Diese Betroffenen standen vor der Infektion mit beiden Beinen im Leben. Die Spätfolgen haben sie körperlich gebrochen, psychisch sind die meisten angeschlagen.

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    Denn sowohl in der Politik als auch in unserem Gesundheitswesen rückt «Post Covid» bzw. «Long Covid» nur langsam ins Bewusst-sein der Menschen. Spezifische Sprechstunden bzw. Behandlungsangebot sind in unserer Region noch rar.
    Für Betroffene eine zermürbende Situation: sie haben einen hohen Leidensdruck ohne konkrete medizinische Anlaufstelle bzw. konkrete Behandlungsansätze.

    ...

    Der ganze Artikel auf https://clinicum-alpinum.com/pandemie-schafft-ein-neues-krankheitsbild

    23.04.2021 09:52

    Post-Covid: Was wir bislang über die Corona-Spätfolgen wissen

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie liegt das Hauptaugenmerk gerade auf der Entwicklung und Produktion von Impfstoffen sowie auf der Erforschung der Virus-Mutanten. Doch es scheint immer offensichtlicher, dass auch die Folgen einer vermeintlich überstanden Corona-Infektion nicht vergessen werden dürfen.

    Rund 2,5 Millionen Personen in Deutschland, die an einer Coronavirus-Infektion erkrankt waren, gelten derzeit laut Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) als genesen. Doch sind sie es wirklich? Die Hinweise häufen sich, dass viele längst nicht wieder gesund sind: Nach einer Covid-19-Erkrankung kann die Gesundheit noch über Wochen und Monate beeinträchtigt sein, und das bei manchen schwer.

    Der ganze Artikel auf www.br.de/post-long-covid-was-wir-bislang-ueber-corona-spaetfolgen-wissen


    22.04.2021 10:14

    Martina Lukas, Chefärztin an der DKD Helios-Klinik zu Long Covid

    Die Wiesbadener Chefärztin Martina Lukas hat eine Ambulanz für Long-Covid-Patient:innen eingerichtet. Ein Interview über Aufklärung und Umgang mit Corona-Spätfolgen.

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    Eine bessere Aufklärung über die Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung fordert Martina Lukas, Chefärztin an der DKD Helios-Klinik in Wiesbaden. Dort betreut sie Patientinnen und Patienten, die oft noch Monate nach einer Infektion an unterschiedlichen Beschwerden leiden.

    ?: Frau Dr. Lukas, seit knapp zwei Monaten gibt es in Ihrer Klinik eine Ambulanz für Long-Covid-Patientinnen und -Patienten. Wie kam es zu diesem Angebot?

    Wir haben uns entschieden, dieses Angebot zu etablieren, weil wir bei unserer täglichen Arbeit bemerkt haben, dass es Bedarf gibt. Immer mehr Patientinnen und Patienten sind nach einer Covid-Erkrankung mit Fragen auf uns zugekommen. Häufig haben sie sich auch Wochen nach der Erkrankung nicht gut gefühlt. Die ersten Anfragen gab es im Herbst, gehäuft dann im Dezember und Januar. Heute kann ich sagen, die Resonanz ist groß.

    Der ganze Artikel auf www.fr.de/langzeitfolgen-post-covid-syndrom

    22.04.2021 08:02

    Gesundheitsminister Mückstein: Psychotherapie auf Krankenschein

    Pandemie „noch lange nicht vorbei“

    Nach seiner Angelobung am Montag hat sich Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Mittwoch den Abgeordneten im Nationalrat vorgestellt.

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    Mit seiner Antrittsrede wollte er einen „Beipackzettel mitliefern“, wie er sich den Weg aus der Krise vorstellt. Die Lösung sei Impfen und Testen – außer Frage stellte Mückstein aber auch: Die Pandemie „ist noch lange nicht vorbei“. 

    .....

    Dasselbe gelte auch mit Blick auf die psychischen Auswirkungen der CoV-Krise. „Ich bin für Psychotherapie auf Krankenschein“, so Mückstein, der auch auf die Herausforderungen in Sachen „Long Covid“ verwies: Hier brauche es „transparente Kommunikation und dann anständige Einrichtungen“.

    Der ganze Artikel auf orf.at

    22.04.2021 07:38

    300 Long-Covid-Symptome: Ärztin erzählt aus ihrem Alltag

    Wiener Allgemein- und Arbeitsmedizinerin hat schon rund 100 Patienten betreut - "Betroffene sind auch richtig traumatisiert".

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    Nach mittlerweile bereits rund 600.000 Fällen einer bestätigten SARS-CoV-2-Infektion zeigen sich - vor allem bei schwer Erkrankten - zunehmend die möglichen Langzeitfolgen. "Wir müssen uns auf eine erhebliche Zahl von Long-Covid-Syndrom-Patienten einstellen. Diese Menschen müssen langfristig betreut werden", sagte die Wiener Allgemein- und Arbeitsmedizinerin Margit Winterleitner. Erfahrungen hat sie bereits mit rund 100 solcher Patienten gesammelt.

    Der ganze Artikel auf kurier.at


    21.04.2021 17:39

    Long-Covid: Salzburger Reha-Zentrum bietet Therapie an

    Atemnot, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen können Spätfolgen einer Infektion mit dem Coronavirus sein. Dauern diese länger als drei Monate an, spricht man von Long-Covid. Wir haben uns mit dem Leiter des Reha-Zentrums Salzburg für Long-Covid Primar Josef Niebauer unterhalten, wie eine Therapie dabei helfen kann die alte Lebensqualität zurückzugewinnen.

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    Über eine halbe Million Österreicher haben mittlerweile eine Covid-Erkrankung überstanden. Der Großteil davon gut. Rund zehn Prozent haben allerdings auch noch lange nach ihrer Erkrankung mit den Folgen zu kämpfen. Long-Covid ist ein ernstzunehmendes Thema, dem man sich im neuen Reha-Zentrum Salzburg seit Oktober intensiv widmet. Vorbild dafür ist England, wo bereits bis Ende April flächendeckend 83 Long-Covid-Zentren entstehen.

    Ganzer Artikel und Videos auf www.salzburg24.at/long-covid

    20.04.2021 17:45

    Grüne fordern Post-Covid-Ambulanzen in jedem Regierungsbezirk (D)

    In jedem bayerischen Regierungsbezirk soll eine sogenannte Post-Covid-Ambulanz eingerichtet werden, fordert die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Christina Haubrich. So soll die Behandlung und Nachsorge von Post-Covid oder Long-Covid-Patienten verbessert werden. "Langzeitfolgen wie anhaltende Müdigkeit, Muskel- oder Kopfschmerzen oder Geschmacks- und Geruchsverlust schränken die Betroffenen stark ein, sie benötigen fachliche und vor allem interdisziplinäre Hilfe", so die Grünen Abgeordnete aus dem schwäbischen Merching.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Die Post-Covid-Ambulanzen sollten vorzugsweise an Universitätskliniken entstehen, in denen das Covid-19-Know-How gebündelt wird. Zudem sollten die Ambulanzen untereinander vernetzt werden, um das Fachwissen zu Corona-Spätfolgen zu teilen und Erfahrungen sowie PatientInnenendaten sammeln und analysieren zu können: "Wir brauchen eine gezielte Datenerhebung, um die Nachwirkungen einer Covid-Erkrankung besser zu verstehen und zu heilen", so Haubrich. Haus- und KinderärztInnen sollen mit eingebunden werden, so Haubrich. Zum einen für die Nachbehandlung. Zum anderen sollen sie durch die Ambulanzen Expertise und Fachwissen erhalten.

    Wichtig sei auch der Austausch mit anderen Betroffenen. Erste Selbsthilfegruppen für Corona-PatientInnen gibt es in Bayern in Regensburg, Mühldorf am Inn und München.

    www.br.de/nachrichten/bayern/corona-news-ticker-schwaben-kw16,SV0DARA 

    Änderungen im Artikel: gegendert

    20.04.2021 07:44

    Zunehmender Fokus auf „Long Covid“

    Mit der Zahl der Infizierten steigt auch die Zahl jener Patientinnen und Patienten, die an Langzeitfolgen des Coronavirus leiden. Bereits Mitte Februar appellierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO), „Long Covid“ mehr Aufmerksamkeit zu schenken – nun plant auch Österreich neue Konzepte für Betroffene.

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    Rund zehn bis zwanzig Prozent leiden noch Wochen oder Monate nach Beginn der Krankheit an den Folgen von Covid-19. Forschende nennen das Phänomen, das Atemwege, Herz-Kreislauf-System, Muskelapparat, Nervensystem und auch den Stoffwechsel betreffen kann, „Long Covid“.

    Der ganze Artikel auf orf.at

    18.04.2021 16:45

    Wie sich Long-Covid anfühlt

    Gesichter im Nebel

    Sie haben die Corona-Infektion überstanden, aber sie sind nicht wieder gesund. Ärzte nennen den Zustand dieser Patienten Post-Covid-Syndrom oder Long Covid. Auch nach Monaten klagen die Menschen über Atemprobleme, Müdigkeit und Schmerzen.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Wie fühlt es sich an, wenn man einfach nicht wieder der oder die Alte wird?

    Eine Fotostrecke auf n-tv.de

    18.04.2021 07:58

    Zunehmend Jugendliche von Long-Covid betroffen

    Erschöpfung, Konzentrationsprobleme

    Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Muskel- und Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Luftnot, Herzklopfen.

    Zu Beginn der Corona-Krise ging man davon aus, dass Kinder und Jugendliche weitgehend unbeschadet eine Infektion mit Sars-CoV-2 überstehen. Doch mit dem Auftauchen der Corona-Variante B.1.1.7 ändert sich das. Die Long-Covid-Fälle bei Jugendlichen nehmen zu.

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    Heißt: Auch nach einem eher milden Verlauf der eigentlichen Corona-Erkrankung leiden viele unter schwerwiegenden Folgebeschwerden. Selbst nach Wochen noch bestehen die Symptome, treten manchmal erst verzögert auf und verschlechtern sich dann. Mediziner in ganz Deutschland beobachten das besorgt.

    Der ganze Artikel auf bild.de

    18.04.2021 07:53

    Long Covid bei Jüngeren: Klinik in Heiligendamm schlägt Alarm

    In Mecklenburg-Vorpommern werden vermehrt junge Menschen wegen Langzeiterkrankungen nach einer Covid-19-Infektion stationär aufgenommen. Das gab die Median Klinik in Heiligendamm bekannt.

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    In der auf die Behandlung von sogenannten Long-Covid-Erkrankungen spezialisierten Median Klinik in Heiligendamm werden die Patienten immer jünger. Wie Chefärztin Jördis Frommhold sagte, werden zunehmend 20- bis 30-Jährige stationär aufgenommen, im vergangenen Monat auch zwei 18-Jährige. Die Anfragen nach Reha-Angeboten für pädiatrische Patienten häuften sich. Die Klinik stünde auch bereit, Jugendliche ab 14 Jahren in Begleitung eines Erziehungsberechtigten aufzunehmen.

    Der ganze Artikel auf ndr.de

    17.04.2021 17:43

    Jördis Frommhold: Vorreiterin bei der Therapie von Long COVID

    Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

    Dr. med. Jördis Frommhold ist „Frau des Jahres 2021“ in Mecklenburg-Vorpommern. Bundesweit bekannt wurde die Pulmologin und Chefärztin der Median Klinik in Heiligendamm durch ihre Expertise auf dem Gebiet der Long-COVID-Erkrankungen und ihre diesbezügliche Medienpräsenz.

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    Anfang März nahm die 39-Jährige die Auszeichnung durch Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und Gleichstellungsministerin Stefanie Drese, beide SPD, entgegen.

    „Mit ihrer Klarheit, Freundlichkeit und ihrem zupackenden Optimismus verkörpert sie die Rehabilitationsmedizin als jung, dynamisch und weiblich und ist ein Vorbild für Frauen in der Medizin“, sagte Drese anlässlich der Vergabe dieses Titels, mit dem die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern seit einigen Jahren besonders engagierte Frauen würdigt.

    Der ganze Artikel auf www.aerzteblatt.de/long-covid

    16.04.2021 11:30

    Die Angst, dass Long-Covid-PatientInnen das Gesundheitssystem überfordern

    Kaja Klapsa

    Ein Teil der an Corona Erkrankten braucht langwierige Reha-Therapien. Einrichtungen schlagen bereits Alarm, dass die Kapazitäten durch Long-Covid-Fälle gesprengt werden könnten. Und Kinderärzte warnen auch bei Minderjährigen vor steigenden Zahlen.

    Seit ein paar Wochen muss Andreas Dösch schwierige Entscheidungen treffen. Der Pneumologe und Kardiologe ist Chefarzt der Asklepios Parkklinik in Bad Salzungen, einer Rehaklinik im Südwesten Thüringens.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    „Wir erleben eine massive Zunahme von Long-Covid-Patienten“, sagt Dösch am Telefon. „Derzeit liegen doppelt bis dreifach so viele Anfragen auf meinem Tisch wie noch vor vier Wochen.“ Noch nie seit Beginn der Pandemie sei die Nachfrage nach der Behandlung von Akut- und Langzeitschäden einer Corona-Infektion in der Klinik so hoch gewesen.

    Der ganze Artikel auf welt.de

    16.04.2021 07:39

    England will flächendeckend Long-Covid-Zentren schaffen

    Bis Ende des Monats soll es bereits 83 solcher Zentren geben.

    In England sollen flächendeckend Zentren zur Behandlung von Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung (Long Covid) geschaffen werden. Das kündigte der Chef des englischen Gesundheitsdiensts NHS, Simon Stevens, am Mittwoch an. Bis Ende des Monats solle es bereits 83 solcher Zentren in ganz England geben.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Unter Long Covid oder Post Covid werden Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung verstanden, die auch Menschen mit zunächst nur leichten Symptomen betreffen können. Unter anderem gehören dazu Symptome wie Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Schmerzen in der Brust und Konzentrationsprobleme.

    Der ganze Artikel auf kurier.at

    15.04.2021 10:28

    Lungenfacharzt Dr. Ralf Harun über Post-Covid (noch 4 Tage online)


    Lungenfacharzt Ralf Harun über das Post-Covid-Syndrom

    Mehr als eine halbe Million Menschen haben sich in Österreich nachweislich mit dem Virus infiziert. Zehntausende, die an Covid erkrankt waren, gelten als genesen. Doch sind die Genesenen tatsächlich wieder gesund? Darüber spricht Dr. Ralf Harun Zwick, Lungenfacharzt und Leiter der internistischen Reha der Therme Wien.

    Noch bis Montag, 19. April online

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    15.04.2021 10:22

    Long Covid-Patientin: "Das ist einfach keine Lebensqualität"

    Die 28-jährige Linzerin Lisa Stallinger erkrankte im September des Vorjahres an Corona. Nach einer vermeintlichen Genesung bekam sie Erschöpfungszustände und immer wiederkehrendes Kopfweh und Fieber. Diagnose: Long Covid.  Die BezirksRundschau hat nachgefragt, wie sich das Leben der jungen Frau seit ihrer Erkrankung verändert hat.

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    Sie sind ja noch sehr jung und leiden trotzdem an den Folgen ihrer Covid-Erkrankung? Wie macht sich das bemerkbar?
    Stallinger: Ich überanstrenge mich schnell, als Folge bekomme ich starkes Kopfweh und Fieber. Zusätzlich bin ich fast dauerhaft sehr müde und abgeschlagen.

    ? Was hat sich in Ihrem Lebensalltag am meisten verändert? 

    Das ganze Interview auf www.meinbezirk.at/oberoesterreich/das-ist-einfach-keine-lebensqualitaet

    15.04.2021 10:14

    Der lange Kampf um Anerkennung

    Um anderen ihren Leidensweg zu ersparen, gründete Maarte Preller im Jänner 2021 Österreichs erste "Long Covid"-Selbsthilfegruppe. Darin tauschen sich mehr als 500 Betroffene und auch Angehörige aus – und es werden täglich mehr.

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    GRAZ/LINZ. Extreme Erschöpfung, kaum Energie um aus dem Bett zu kommen, Schlaflosigkeit und starke Kopfschmerzen – Symptome nach einer überstandenen Covid-19-Erkrankung, mit denen auch die Hausärztin nichts anfangen konnte. So erging es der Grazerin Maarte Preller. „Es kann nicht sein, dass ich die einzige bin“, dachte sie und stieß im Internet auf das Thema „Long Covid“, so der medizinische Begriff für jene Personen, die auch Wochen nach überstandener Corona-Infektion mit Symptomen zu kämpfen haben. Etwa jeder zehnte Erkrankte ist davon betroffen.

    Der ganze Artikel auf www.meinbezirk.at/linz/der-lange-kampf-um-anerkennung

    15.04.2021 08:22

    Long Covid: Langzeitfolgen nach Corona-Infektion – was beachten?

    Was ist Long Covid?

    Alfred Pritz, Psychotherapeut und Rektor der Sigmund Freud Privat-Universität, warnt vor Long Covid.

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    Manche PatientInnen haben auch noch Monate nach einer Corona-Infektion Symptome. Neben körperlichen gibt es vor allem auch psychische, neurologische und psychiatrische Folgen. Psychotherapeut Alfred Pritz, Rektor der Sigmund Freund Universität warnt vor den massiven psychischen Belastungen durch die Pandemie und erklärt, dass eine Covid-Infektion selbst auch psychische Langzeitfolgen nach sich ziehen kann. Er fordert den neuen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein auf, dringend die psychosoziale Versorgung in Österreich auszubauen.

    MOMENT: Eine Studie aus Oxford legt nahe, dass eine Covid-Infektion auch direkt psychisch relevante Langzeitfolgen auslösen kann. Was macht das Virus denn in unserem Gehirn?

    Das gesamte Interview auf www.moment.at/was-ist-long-covid 

    13.04.2021 18:20

    Long Covid: Die Krankheit nach der Krankheit

    Eja Kapeller, Oona Kroisleitner, Julia Palmai

    Rund zehn bis 20 Prozent der vormaligen Covid-19-Patienten leiden an Long-Covid-Symptomen. Auch für Mediziner ist die Krankheit eine Herausforderung.

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    Normalerweise kann Ralf Harun Zwick nicht viel aus der Fassung bringen. Über 20 Jahre arbeitet der Leiter der Ambulanten Rehabilitation der Therme Wien als Lungenfacharzt. Seit vergangenen Sommer betreut Zwicks Ambulanz auch Patienten nach einer Covid-Erkrankung. "Dabei können wir uns aber nicht mehr auf unsere klinische Erfahrung verlassen", sagt er.

    Erst vor kurzem hat Zwick eine 32-Jährige Frau behandelt. Ihre körperliche Verfassung entsprach der einer 85-jährigen Krebspatientin. "Für Mediziner ist das ein neues Phänomen."

    Der ganze Artikel auf standard.at

    13.04.2021 12:52

    Chefärztin erklärt drei Corona-Verlaufsgruppen - eine bereitet ihr besonders Sorgen

    Patrick Huljina

    Nach einer Corona-Infektion haben viele Menschen noch Monate später mit den Folgen zu kämpfen. Eine Ärztin erklärt ihre Reha-Methoden für Long-Covid-Fälle und welche ihr besonders Sorgen machen.

    Heiligendamm - Einige Menschen tragen nach ihrer Corona-Infektion monatelange und massive Folgeschäden davon. Diese Fälle bereiten Dr. Jördis Frommhold besonders große Sorgen. Sie ist Chefärztin in der Abteilung Pneumologie der Median-Klinik in Heiligendamm in der Nähe von Rostock. Dort hat man sich auf sogenannte Long-Covid-Fälle spezialisiert, mehr als 500 Patienten wurden bereits behandelt. In einem Gespräch mit der Hamburger Morgenpost sprach die Lungenexpertin über die Tücken einer Long-Covid-Erkrankung und ihre Reha-Methoden.

    Der ganze Artikel auf www.merkur.de/corona-long-covid

    11.04.2021 10:31

    Wie gefährlich ist Long Covid?

    Es antwortet Claudia Ellert, Medizinerin, Gefäßchirurgin und Long-Covid-Betroffene aus Deutschland

    Die Corona-Frage: Expertinnen und Experten liefern Antworten zur Pandemie. Sollten Sie eine aktuelle Frage haben, können Sie diese gerne im Standard-Forum posten.

    Das gesamte Video auf www.derstandard.at/story/long-covid-wie-gefaehrlich-sind-die-nachwirkungen-von-corona 

    10.04.2021 09:03

    Berufsunfähig wegen Corona – Sorge vor Fall-Wachstum

    Rund ein Viertel der Corona-Patienten, die in Reha-Kliniken behandelt wurden, waren auch ein halbes Jahr nach der Entlassung nicht fähig, ihrem Job nachzugehen. Das haben nun aktuelle Daten der Universität Oxford ergeben. Der Versicherungsverband GDV betont unterdessen, dass Covid-19 selbstverständlich auch von einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt sei.

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    Viele vermeintlich Corona-Genesene leiden auch noch viele Monate nach ihrer Ansteckung beispielsweise an Erschöpfung, Atemnot, Gelenk- und Muskelschmerzen, Migräne, Gedächtnisproblemen oder anderen Beschwerden. Könnte das als „Long Covid“ bekannte Phänomen womöglich sogar die Fallzahlen in der Berufsunfähigkeitsversicherung nach oben treiben? Noch ist die Datenlage nicht eindeutig, doch erste Erkenntnisse von Wissenschaftlern geben durchaus Anlass zur Sorge.

    Der ganze Artikel auf www.pfefferminzia.de/langzeitschaeden-durch-long-covid

    09.04.2021 12:13

    Versicherung Novitas BKK initiiert in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfekontaktstelle (D)

    Das Leben mit und nach Covid-19 – Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten

    Novitas BKK initiiert in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfekontaktstelle Duisburg eine Covid 19-Selbsthilfegruppe.

    Die Novitas BKK hat ihre Versicherten, von denen eine Covid-19-Erkrankung bekannt ist, befragt, wie es ihnen mit und nach Covid-19 geht. So viel steht fest: Die Krankheit hinterlässt Spuren. Manche leiden dauerhaft an den Langzeitfolgen von Covid-19, die u.a. als Post-Covid-Syndrom oder Long Covid bezeichnet werden. Andere Betroffene spüren zwar keine körperlichen Beschwerden mehr, aber die Krankheit hat sie verändert.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    „Mit viel Vertrauen haben uns die Menschen ihre ganz persönlichen Erfahrungen geschildert. Viele fühlen sich alleine und sind verunsichert, haben wirtschaftliche Sorgen, aber auch die Sorge vor den Langzeitfolgen von Covid-19. Gleichzeitig gibt es zu wenige Anlaufstellen, die Hilfe dabei anbieten, sich in einem Leben mit und nach der Krankheit einzurichten“, erläutert Susanne Birkhofer, Novitas BKK Versorgungsentwicklung. „Wir, meine Kolleginnen Mandy Wennekers, Susanne Hofrath und ich, wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten unsere Kundinnen und Kunden in dieser Situation unterstützen“, betont sie.

    Der ganze Artikel auf www.innenhafen-portal.de/covid-19/ 




    07.04.2021 13:39

    Long-COVID: Was passiert mit meinem Körper nach der Corona-Erkrankung?

    Eine Corona-Erkrankung führt nicht nur akut zu Problemen, sondern kann den Körper sogar nach einem milden Krankheitsverlauf auch nachhaltig belasten. Wie kann ich die Folgebeschwerden abklären lassen?

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Welche Symptome mit einer Corona-Erkrankung einhergehen, lesen wir nun seit über einem Jahr in den Medien. Dass aber auch diejenigen, die von einer Corona-Infektion offiziell wieder genesen sind, noch lange mit Folgen ihrer Ansteckung kämpfen, gerät häufig in den Hintergrund. „Long-COVID“ ist ein Problem, das weithin unterschätzt wird – und jede Altersgruppe treffen kann.

    Der ganze Artikel auf kurier.at/long-covid-nach-der-corona-erkrankung

    06.04.2021 11:43

    Leitlinie zum Post-COVID-Syndrom bzw. Long-COVID Ende April erwartet

    Dr. Christian Kretschmer (Arzt)

    "... Long-COVID ist noch kein gut erforschtes Krankheitsbild. Lungen- und Herzprobleme, extreme Erschöpfung und ausgeprägte Müdigkeit sind nur einige Symptome, die auf ein Post-COVID-Syndrom hinweisen können. Eine im April 2021 erwartete S1-Leitlinie soll nun die Diagnostik und Therapie erleichtern.

    Hintergrund

    Laut Robert Koch-Institut (RKI) wurden seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland bislang 2.594.764 COVID-19-Infektionen nachgewiesen.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Rund 2.383.600 Patienten gelten als genesen (Stand 17. März 2021).[1] Viele von ihnen fühlen sich aber immer noch nicht gesund: Entsprechend einer Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) kämpfen schätzungsweise etwa 10 Prozent aller COVID-19-Patienten mit Langzeitfolgen.[2] Wie viele Corona-Patienten tatsächlich vom sogenannten Post-COVID-Syndrom bzw. Long-COVID betroffen sind, ist noch unklar. Bislang gibt es keine standardisierten Diagnosemerkmale und Behandlungskriterien für das Beschwerdebild. Eine neue S1-Leitlinie soll jetzt helfen, eine symptomorientierte Diagnostik und daran adaptierte Therapie zu ermöglichen. Die bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) angemeldete Leitlinie wird Ende April 2021 erwartet.[2] ..."

    Der ganze Artikel unter www.gelbe-liste.de/leitlinie-post-covid-long-covid

    05.04.2021 11:20

    Frauen leiden öfter unter Long Covid

    Frauen im mittleren Alter sind am meisten von Long Covid betroffen, wie zwei neue Studien aus Großbritannien zeigen. Insgesamt haben sich ihnen zufolge bis zu 70 Prozent der Menschen, die wegen einer Coronavirus-Infektion ins Spital mussten, auch fünf Monate nach ihrer Entlassung noch nicht vollständig erholt.

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    In der Phosp-Covid-Studie untersuchen britische Forscherinnen und Forscher den Zustand von knapp 1.100 Patientinnen und Patienten, die zwischen März und November 2020 wegen Covid-19 ins Krankenhaus mussten. Nur 30 Prozent von ihnen waren fünf Monate danach wieder „voll am Damm“, alle anderen zeigten Symptome. Die häufigsten waren dabei: Muskelschmerzen, Müdigkeit, körperliche Trägheit, Schlafprobleme, Gelenks- und Gliederschmerzen, Atemlosigkeit, allgemeine Schmerzen, Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses und verlangsamte Denkfähigkeit.

    Der ganze Artikel auf science.orf.at

    Zur Website der Phosp-Covid-Studie  

    04.04.2021 10:17

    „Postvirale Fatigue“

    Eva Tenzer

    Viele Covid-19 Patientinnen und Patienten kämpfen nach der Infektion mit neurologischen und psychischen Spätfolgen der Infektion.

    "... Herr Professor Walter, Jena hat wie einige andere Universitätskliniken auch eine spezielle Ambulanz für Covid-19-Patientinnen und -Patienten eingerichtet, die sich nach der Genesung noch nicht wieder gesund fühlen. Warum sind solche Ambulanzen nötig?

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    Die gute Nachricht lautet zwar: Die meisten überstehen Covid-19 gut, erholen sich wieder und werden gesund. Doch ein Teil von ihnen kämpft auch Monate später noch mit den Folgen. Ärztinnen und Mediziner in Kliniken und in Hausarztpraxen beobachten viele Spätfolgen der akuten Infektion. Allein in unserer Ambulanz haben sich in den ersten Wochen über hundert Betroffene angemeldet. Ihre Behandlung ist sehr komplex und schwierig, da wir über die Spätfolgen noch wenig gesichertes Wissen haben. ..."

    Der ganze Artikel auf www.psychologie-heute.de/postvirale-fatigue

    03.04.2021 17:26

    Long-Covid-Studie: Jeder Dritte Corona-Patient landet wieder in Klinik

    Nach überstandener Corona-Infektion muss beinahe ein Drittel der Patienten wieder zur Behandlung in die Klinik - das ist das Ergebnis einer britischen Studie zu Langzeitschäden.


    London - Wann gilt eine Corona-Infektion* als tatsächlich überstanden? Beunruhigende Ergebnisse zu Langzeitschäden liefert nun eine britische Studie von Forschern des University College London, des Office for National Statistics und der University of Leicester.

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    Die Wissenschaftler haben für ihre Forschungen laut eines Berichts der britischen Zeitung The Guardian die Akten von fast 48.000 Personen, die wegen Corona* im Krankenhaus behandelt werden mussten und bis zum 31. August 2020 entlassen wurden, mit den Aufzeichnungen einer Kontrollgruppe aus der Allgemeinbevölkerung verglichen. Das Ergebnis: Fast ein Drittel der Menschen wurde innerhalb von vier Monaten nach Entlassung zur weiteren Behandlung wieder ins Krankenhaus eingewiesen. Einer von acht Patienten ist im selben Zeitraum verstorben.

    Der ganze Artikel auf www.lokalo24.de/welt/langzeitfolgen-long-covid

    02.04.2021 08:08

    "Long Covid": Jeder Dritte landet innerhalb von vier Monaten wieder im Krankenhaus

    focus.de


    "... Die Hinweise häufen sich, dass viele Menschen auch Monate nach einer Covid-19-Erkrankung mit massiven Langzeitfolgen zu kämpfen haben. Eine britische Studie hat nun ergeben, dass fast ein Drittel der Krankenhaus-Patienten innerhalb von vier Monaten nach der Erkrankung wieder behandelt werden muss. Einer von acht Menschen stirbt.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Die Ergebnisse einer britischen Studie zu coronabedingten Krankenhausaufenthalten sind beunruhigend: Mediziner haben herausgefunden, dass fast ein Drittel der Menschen, die wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt wurden,innerhalb von vier Monaten nach Entlassung zur weiteren Behandlung wieder eingewiesen wurde. Einer von acht Patienten stirbt im selben Zeitraum. ..."


    Der ganze Artikel auf focus.de

    31.03.2021 10:09

    "Alle fünf Treppenstufen mache ich 30 Sekunden Pause"

    Filiz Penzkofer

    "... Vor sechs Monaten infizierte sich unsere Autorin mit dem Coronavirus. Die Folgen spürt sie bis heute: Alltägliche Dinge wie duschen, lesen oder einkaufen erschöpfen sie.

    Ich hatte ganz vergessen, wie lecker Pommes sind. Gemeinsam mit meinem Freund Pablo saß ich an einem Sonntag Ende Oktober vor einer Imbissbude im Berliner Grunewald und leckte mir das Salz von den Fingern. Endlich schmeckte ich wieder was. Zwar fühlte ich mich noch schlapp, aber das fand ich nicht verwunderlich. Seit meiner Corona-Infektion vor drei Wochen hatte ich mich kaum bewegt. "Keine Ahnung, wie ich das ohne dich geschafft hätte", sagte ich leise zu Pablo.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    An den Tagen, an denen ich zu erschöpft gewesen war, um meinen Arm nach einem Glas Wasser auszustrecken, hatte er es mir an die Lippen gehalten. Zitterte mein Körper vor Kälte, füllte er die Wärmflasche. Bekam ich keine Luft im Liegen, schob er mir die Kissen in den Rücken. Bis zur Entwarnung des Gesundheitsamtes hatte er dabei eine Schutzmaske getragen und im Wohnzimmer geschlafen. Jetzt lächelten wir uns an und waren unfassbar erleichtert. Dass mich die Folgen der Erkrankung noch heute, fast sechs Monate später, begleiten würden, hätten wir damals niemals gedacht.  


    Meine Corona-Erkrankung würde ich mit einer schweren Grippe im Hochgebirge vergleichen.

    Der ganze Artikel auf zeit.de

    28.03.2021 14:41

    COVID-19: Long Covid betrifft besonders häufig Frauen mittleren Alters

    Alexander Stindt

    Langzeitfolgen durch COVID-19 weit verbreitet

    Nach einer Erkrankung an COVID-19 erkranken, die einer Krankenhausbehandlung bedurfte, zeigen vielen Betroffene lang anhaltende Beschwerden, die unter dem Begriff Long Covid zusammengefasst werden. Frauen haben hierbei ein deutlich erhöhtes Risiko für Long Covid mit einer Reihe von schwächenden lang anhaltenden Symptomen wie beispielsweise Müdigkeit, Atemnot, Muskelschmerzen, Angstzuständen und Depressionen.

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    Frauen mittleren Alters zeigen ein besonders hohes Risiko nach einem Krankenhausaufenthalt aufgrund von COVID-19 länger anhaltende Beschwerden zu entwickeln, berichtet das englischsprachige Fachmagazin „BMJ“ unter Berufung auf die Prepint-Versionen von zwei bislang unveröffentlichten Studien. Insgesamt ist das Risiko für längerfristige Symptome nach COVID-19 mit stationärer Behandlung hoch.

    Der ganze Artikel auf www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/covid-long-covid


    28.03.2021 14:38

    Eine Long-Covid-Patientin erzählt

    Linda Richter

    "... Vor einem Jahr erkrankt Elke Stahl an Covid-19. Ein Rachenabstrich fällt negativ aus. Erst Monate später erfährt sie, dass sie Corona hatte – doch das ist erst der Anfang ihrer Geschichte. 

    Wie etwa zehn Prozent der Erkrankten leidet sie an schweren Langzeitfolgen. Im stern-Interview blickt sie zurück und berichtet, wie es ihr heute geht. ..."

    Das Interview auf stern.de 


    26.03.2021 09:28

    Barmherzige Schwestern: Ambulantes Programm für Post Covid-19 PatientInnen

    Das Programm ist geeignet für Patientinnen und Patienten bei denen nach einer Corona Infektion körperliche und psychische Belastung geblieben sind, z. B. Müdigkeit, Erschöpfung, Übelkeit, Angst, Depressionen oder ein posttraumatisches Stresssyndrom. Oft sind Menschen die bereits vor einer Infektion krank waren danach stärker belastet.

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    Das Post-Covid-Programm findet zweimal pro Woche ambulant von 8.30 - 15.30 Uhr statt und streckt sich über 6 Wochen. Es besteht aus verschiedenen psychotherapeutischen Modulen, sowie medizinischer Visite, körperlicher Betätigung, Entspannung und Einzelpsychotherapie.

    Nähere Informationen hier.

    26.03.2021 09:13

    Selbsthilfegruppe "Long-covid"-Gründerin Maarte Preller im ORF-Talk1

    "... Maarte Preller. Die 32-jährige Grazerin hat sich bereits im Frühjahr 2020 mit dem SARS-CoV2 Virus angesteckt und ist in der ersten Woche des ersten Lockdowns erkrankt. Bis heute hat sie sich von COVD19 nicht erholt, leidet nach wie vor an körperlichen Beschwerden und schweren Erschöpfungszuständen.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    "Ich bin 32 Jahre und kann nicht mehr für mich selbst sorgen. Ich habe nur 10-20 Prozent meiner früheren Leistungsfähigkeit. Man verliert Schritt für Schritt sein Selbstvertrauen", sagt Maarte. Aufgrund ihrer eigenen Geschichte hat sie eine Selbsthilfegruppe für Long-Covid-Betroffene gegründet, die starken Zulauf von Menschen aus allen Altersgruppen verzeichnet. ..."

    Der ORF Beitrag ist noch online verfügbar bis Dienstag, 30. März

    24.03.2021 09:37

    Neurologische Folgen nach Corona-Infektion

    Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel: Neue Erkenntnisse zu "Long Covid": Eine Studie zeigt nun auch neurologische Folgen auf.

    Auch bei Patienten mit milden Verläufen kann eine Covid-19-Erkrankung langfristige Folgen haben. Neben Symptomen wie Kurzatmigkeit oder Müdigkeit haben viele Erkrankte neurologische Probleme. Eine Studie des Northwestern Memorial Hospital in Chicago zeigt neue Erkenntnisse.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Eine Infektion mit dem Coronavirus kann auch langfristig gravierende Folgen für den betroffenen Patienten haben. Mediziner sprechen in solchen Fällen von "Long Covid". Laut Daten der World Health Organisation leidet ein Viertel der Infizierten auch rund einen Monat nach der Infektion noch unter Beschwerden, bei jedem Zehnten ist das auch nach zwölf Wochen noch der Fall.  


    Der ganze Artikel auf www.focus.de/gesundheit/coronavirus



    24.03.2021 09:35

    Long-Covid lässt sich jetzt vorhersagen

    Nach einem positiven Coronatest stellen sich viele nicht nur die Frage, wie wohl der weitere Verlauf der Infektion, sondern auch wie die Zeit danach aussehen wird: Werde ich von Long-Covid betroffen sein oder nicht? Doch vorhersagen liess sich das bislang nicht.

    Werde ich Spätfolgen haben oder nicht? Die Antwort konnten viele Corona-Infizierte bislang nur abwarten. Doch offenbar gibt es klare Anhaltspunkte.

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    Das Coronavirus Sars-CoV-2 attackiert den Körper nicht nur während der Infektion, sondern plagt ihn oft auch im Nachhinein, mitunter monatelang. Long-Covid nennen das die Fachleute. Oft ist das nach einem schweren Verlauf der Fall. Es gibt aber auch Menschen, die die Infektion kaum merken oder nur mild erkranken, dann aber plötzlich neurologische Ausfälle, Herzprobleme oder eine chronische Erschöpfung bekommen.

    Wen die Spätfolgen treffen, ließ sich bislang nicht vorhersagen. Das ändert nun eine Beobachtung von britischen Forschenden. 

    Der ganze Artikel auf www.heute.at/s/long-covid

    23.03.2021 11:15

    Coronavirus: Nachfrage nach PsychotherapeutInnen* steigt

    Fritz Lindengrün

    Die Corona-Pandemie und die damit verbundene Zeit des Lockdowns ist für viele Menschen belastend. Die Wiener PsychotherapeutInnen verzeichnen deshalb 2020 einen deutlichen Anstieg an PatientInnen.

    Die Nachfrage habe sich heuer verdoppelt, schätzt der Bundesverband für Psychotherapie. Verantwortlich dafür sei neben der Unsicherheit durch die anhaltende Coronavirus-Pandemie auch der Terroranschlag in der Wiener Innenstadt Anfang November. Durch die ansteigende Nachfrage komme es jedoch keinesfalls zu einem Engpass.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Kostenlose Therapie in Wien

    Denn Wien hat mit rund 4.500 PsychotherapeutInnen überdurchschnittliche Kapazitäten. 700 von ihnen bieten die Therapie auch auf Krankenschein an, PatientInnen müssen dadurch nichts bezahlen, die Kosten werden vollständig von der Krankenkasse übernommen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, einen Kostenzuschuss von der Krankenkasse zu erhalten.

    Psychotherapie auf Krankenschein soll durch die erhöhte Nachfrage künftig erweitert werden. Mit Jänner 2021 soll die erste Ausweitung um 30 Prozent stattfinden. Dadurch sollen auch die Wartezeiten – derzeit sind es rund 2 Monate – in Zukunft verkürzt werden.

    Der ganze Artikel auf www.stadt-wien.at/.../psychotherapie-wegen-corona

    *Anmerkung: der Artikel wurde bei Übernahme gegendert.

    23.03.2021 07:34

    Therapie für psychische Covid-Spätfolgen

    Eine Covid-19-Erkrankung ist nicht immer nach einem negativen CoV-Test vorbei. Bei vielen kommt es zu Langzeitfolgen – auch Long Covid genannt. Neben körperlichen Beschwerden gibt es auch psychische Folgen. Eine Therapie wird aber nicht allen, die sie brauchen, bezahlt.

    Schwerwiegende Schäden an Lunge und anderen Organen gehören genauso zu den Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung, wie Erschöpfung, Angst und Schlafstörungen. Auch Depressionen wurden in Studien beobachtet. Die Psychotherapeutische Ambulanz pta in Wien bietet für zehn Personen ab April eine Gesprächs-Gruppentherapie. Im Mai soll eine weitere Gruppe hinzukommen.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]


    Kooperation nur mit ÖGK

    Doch nicht allen Versicherten werden die Kosten ersetzt, sagt die fachliche Leiterin der Ambulanz, Vajna Poncioni-Rusnov. Sie weist auf das Problem hin, „dass wir einen Vertrag mit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) haben. Leider sind andere Versichungsträger nicht gewillt – oder haben kein Interesse gezeigt –, hier Kosten zu übernehmen.“

    Der gante Artikel auf wien.orf.at/stories

    23.03.2021 07:30

    Long-COVID: Forscher untersuchen Parallelen zum Fatigue-Syndrom

    Die WHO hat Long-COVID inzwischen als eigenständige Erkrankung anerkannt. Auffällig sind die Parallelen zum Fatigue-Syndrom. Forscher aus Würzburg gehen nun den Gemeinsamkeiten auf den Grund.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    ......

    Long-COVID als eigenständige Erkrankung anerkannt

    Eine schlechte Nachricht für alle COVID-19-Patienten, die nach überstandener Infektion ebenfalls an einer chronischen Erschöpfung leiden. Von „Long Covid“ oder dem „Post-Covid-Syndrom“ sprechen Mediziner in diesem Fall. Inzwischen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Long-COVID als eigenständige Erkrankung anerkannt und die Ähnlichkeit mit dem Erschöpfungssyndrom attestiert.

    Der ganze Artikel auf www.gesundheitsstadt-berlin.de/long-covid

    21.03.2021 17:58

    Long-Covid - Film: Langzeitfolgen von Corona

     

    21.03.2021 08:57

    Long-Covid ist ein Krankheits-Tsunami

    Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor den Langzeitfolgen durch Corona bei jüngeren Menschen:

    ... Das "long-Covid-Syndom"wirkt wie ein Krankheits-Tsunami für die jüngeren Corona-PatientInnen.

    ... 10% der Erkrankten in der Altersgruppe 30 bis 50 Jahre haben - zumindest über längere Zeit - bleibende Schäden.

    ... das Depressions-Risiko wird noch viel zu wenig besprochen.

    ... wir haben noch viel zu wenige Rehabilitationszentren.

    ... junge Leute sind in der ersten Welle erkrankt und noch immer nicht arbeitsfähig.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Das Interview auf bild.de

    20.03.2021 19:07

    Long Covid – Langfristige Folgen einer Corona-Infektion

    "... Wie viele Menschen unter Langzeitfolgen nach Covid-19 leiden, ist noch nicht bekannt. Selbst leichte Verläufe können Spätfolgen nach sich ziehen. Der Leidensdruck der Betroffenen ist groß.

    ...

    Experten warnen vor psychischer und physischer Überlastung

    Carmen Scheibenbogen und ihr Team haben Patientinnen und Patienten gesehen, bei denen die verschiedenen Symptome zwei, drei Monate anhielten, sich dann aber besserten. Die Expertin geht derzeit davon aus, dass nur ein kleiner Teil der Betroffenen chronische Beschwerden entwickeln wird.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Therapiert werden die Patienten vor allem symptombezogen, das heißt, Schlafstörungen, Schmerzen und Verspannungen werden medikamentös behandelt. Die Expertin warnt außerdem vor Überlastung, sowohl psychische als auch physischer. ..."

    Der ganze Artikel auf www.swr.de/long-covid-langfristige-folgen-einer-corona-infektion

    20.03.2021 18:54

    Neues zu Langzeitschäden nach Corona-Infektion

    www.pharmazeutische-zeitung.de 
    Theo Dingermann

    "... Wie geht es Patienten nach einer überstandenen Covid-19-Erkrankung? Eine umfassende Antwort auf diese Frage kann immer noch nicht gegeben werden. Jetzt kommen neue Daten aus Frankreich dazu. Zeitgleich melden deutsche Pneumologen, dass es bald eine Leitlinie zu Diagnostik und Therapie geben wird.

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

    Nach wie vor ist Covid-19 eine ungewöhnliche, kaum berechenbare Krankheit. Einige Patienten bleiben nahezu symptomlos, bei vielen Patienten ist Covid-19 eine nach durchschnittlich 14 Tagen selbst limitierende Erkrankung und für manche Patienten besteht im Laufe der Erkrankung Lebensgefahr. Aber eine große Zahl von Patienten fühlt sich keineswegs gesund, nachdem die Hauptsymptome abgeklungen sind. Als Hauptbeschwerden gelten mangelnde Belastbarkeit, Müdigkeit und Luftnot, aber auch Herzbeschwerden. »Wenn nach sechs bis acht Wochen noch Atemnot vorherrscht, sollte das unbedingt untersucht werden«, rät Professor Dr. Claus Vogelmeier, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lungenstiftung (DLS). ..."

    Der ganze Artikel auf www.pharmazeutische-zeitung.de/neues-zu-langzeitschaeden-nach-corona-infektion

    19.03.2021 10:49

    Long-Covid: Gibt es einen Zusammenhang mit Herpes?

    "...

    Anhaltende Symptome nach dem Ende einer Corona-Infektion stellen Mediziner vor Rätsel. In Würzburg prüfen Forscher nun einen Zusammenhang zum ebenso rätselhaften chronischen Erschöpfungssyndrom: Herpesviren.

    Noch Monate nach dem Ende einer Corona-Infektion klagt ein Teil der Patienten über anhaltende Symptome. Dabei spielt es meist keine Rolle, wie schwer die Covid-19-Erkrankung verlaufen ist. Auch Menschen mit milden Erkrankungen berichten über Erscheinungen wie chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten.


    Der ganze Artikel auf mdr.de
    17.03.2021 14:52

    Alexa Stephanous Videobotschaft im puls24.at-Bürgerforum


    Ab Minute 58 erklärt Alexa Stephanou die belastende Situation der Long-Covid-Erkrankten. Die spontane Reaktion der Gesundheitsminister Anschober war sehr konstruktiv: "rufen Sie mich bitte morgen an und wir besprechen ihre Anliegen".

    Das gesamte "Bürgerforum" vom 16. März ist in der Mediathek von puls24.at zu sehen.

    16.03.2021 09:46

    Long Covid: Wenn die Symptome einfach nicht aufhören

    von Laila Docekal

    "...
    Die Infektion ist längst überstanden, doch Betroffene haben noch Monate später Beschwerden – weil Ärzte nichts finden, schicken viele ihre Patienten zum Psychiater.
    ..."

    Der gesamte Artikel im Kurier-Online-Abo

    Anm.: Es ist so wichtig, "Long-Covid" als neue Erkrankungsform zu erforschen, evaluieren und anzuerkennen.

    Es kann ja nicht sein, nur weil nichts zum operieren zu finden ist und keine Diagnose zur entsprechenden medikamentösen Behandlung erstellbar ist manche PatientInnen noch immer "zur PsychiaterIn" geschickt werden. (In Anlehnung an den Artikel).

    Wie auf www.soul-support.at/blog schon mehrerer Male geschrieben: solange VirologInnen und MathematikerInnen das Thema  "Corona-Pandemie" federführend abarbeiten und nicht multiprofessionell besetzte Teams unter einer dualen Führung z.B.: "Public-Health-ExpertIn + VirologIn" wird auch die Erforschung einer neuen Erkrankung wie"Long-Covid" zu Beginn in der Hand von engagierten Eigeninitiativen und einzelner ÄrztInnen liegen. Damit geht jedoch wertvolle Zeit in der Rehabilitation betroffener PatientInnen verloren.

    Anm.: Die positive, sehr erfreuliche Nachricht habe ich am Sonntag gepostet: Die MedUni installiert eine Spezialambulanz für "Long-Covid"-PatientInnen.

    Florian Schultheiss

    15.03.2021 08:03

    Long-Covid trifft beinahe jede Stelle des Körpers

    focus.de: Erschreckendes Schaubild zeigt: Long Covid trifft beinahe jede Stelle des Körpers

    "...

    So wie Corona in die Welt kam, begleitet uns ein Thema weiter: Long Covid, die Langzeitschäden, die Sars-CoV-2 im Körper hinterlässt. Eine Meta-Analyse hat mehr als 50 Auswirkungen untersucht. Sie bestätigt, dass Long Covid Infizierte von Kopf bis Fuß treffen kann.


    Im März ist es genau ein Jahr her. Anita Hollweck kam als erste Covid-19-Patientin ins Münchner Klinikum rechts der Isar. 44 Jahre jung erkrankte sie schwer an Corona und kämpft bis heute mit den Folgen. „Mein Leben hat sich gewaltig verändert“, erzählt Hollweck. „Zu Hause und in meinem Job als Servicekraft in einer Kantine bin ich deutlich weniger belastbar.“

    So wie ihr geht es vielen Corona-Betroffenen. Als genesen aus der Klinik entlassen, fühlen sie sich keineswegs gesund.


    Long Covid oder Post Covid beschreibt Langzeitfolgen einer Sars-CoV-2-Infektion. Um davon ein genaueres Bild zu bekommen, untersuchten Sonia Villapol vom Houston Methodist Center und ihr Team in einer Meta-Analyse die Daten von 47.910 Patienten. Sie errechneten die Häufigkeit von 55 Langzeitschäden. Die Auswertung ist bisher im Preprint erschienen, also noch nicht von Fachkollegen begutachtet.

    ..."

    Der ganze Artikel auf focus.de

    Florian Schultheiss

    14.03.2021 19:15

    Bereits 40.000 PatientInnen leiden unter Long-Covid

    News: Es gibt eine Long-Covid-Spezialambulanz am Wiener AKH

    Erschöpfung, Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Atemnot: 40.000 Österreicher leiden auch viele Monate nach ihrer Covid-Erkrankung unter massiven Beschwerden.

    Das AKH Wien wird seinem Ruf als weltweite Top-Klinik gerecht und hat eine Spezialambulanz für Patienten mit Langzeitfolgen eröffnet. Dort wird unter andereman neuen Therapieformen geforscht. Die „Krone“ hat mit Spezialambulanz-Chefin, Dr. Mariann Gyöngyösi, gesprochen.

    Das spannende Interview können Sie auf Krone-Online lesen.

    Florian Schultheiss

    08.03.2021 12:27

    Long Covid: Das können Ärzte leicht übersehen

    Mag.a Mijou Zimmermann
    DocCheck Team

    "... Eine Sache kann bei Long Covid leicht übersehen werden, wie Pneumologe Dr. Thomas Voshaar weiß. Mit uns spricht er außerdem über die Akuttherapie von COVID-19 und einen der größten Fehler der Medizingeschichte.

    Viele Patienten haben nach einer überstandenen akuten Erkrankung an COVID-19 weiterhin Beschwerden. Diese Konstellation wird mittlerweile häufig als Long Covid bezeichnet. Bei der Behandlung dieser Patienten müssen Ärzte ganz genau hinschauen, wie Dr. Thomas Voshaar im Gespräch mit DocCheck erklärt. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie und arbeitet als Chefarzt der Lungenklinik im Krankenhaus Bethanien in Moers ..."

    Der vollständige Artikel auf doccheck.com

    Florian Schultheiss

    08.03.2021 12:21

    „Long Covid“ bei Kindern – gibt es das?

    Studie: (Long) Covid bei Kindern

    Mag.a Anita Groß

    "... Die bereits vor Weihnachten das erste Mal von der ÖGKJ angekündigte Studie zu Corona und auch Long Covid bei Kindern startet in den nächsten Wochen: Gemeinsam mit der MedUni Graz und der AGES will die Kinderärzte-Fachgesellschaft per Online-Befragung von 5.000 Kindern und Jugendlichen u.a. Folgendes herausfinden: Gibt es „Long Covid“ bei Kindern? Währenddessen häufen sich international die Berichte zu Long Covid und/oder Folgeschäden bei Kindern (siehe auch unser Corona Virus Alert) – und auch in Österreich wollen betroffene Eltern und Kinder nicht länger schweigen und gehen an die Öffentlichkeit. ..."

    Der vollständige Artikel auf medonline.at

    Florian Schultheiss