Long-Covid nach Impfung - Long-Covid, ausgelöst durch die Impfung

... wir sammeln Erfahrungen

Dieses Informationsportal widmet sich der psychischen Rehabilitation von Menschen mit Long-Covid-Symptomatiken nach einer Corona-Erkrankung.

Das Thema "Long Covid, ausgelöst durch eine Corona-Impfung" soll nun an dieser Stelle ebenfalls Platz finden.

Warum? Betroffene sind oftmals verzweifelt, da dieses - noch nicht evaluierte - seltene Phänomen noch keine ausreichende Akzeptanz gefunden hat. Und mit dieser psychischen Belastung ist diese PatientInnen-Gruppe wiederum Zielgruppe von long-covid.at.

Als BetreiberInnen dieses Portals ist es uns ganz wichtig, hier keine Tore zu öffnen für Verschwörungstheorien oder für besondere Kritik an einzelnen Impfstoffen etc..

Es ist uns ein Anliegen, Menschen, die unter Long-Covid leiden, Unterstützung anbieten zu können. Und im speziellen Fall "Long-Covid nach Impfung" erst einmal Gehör zu verschaffen.


Long-Covid nach Impfung? Gibt es das ?

Wir freuen uns über Erfahrungsberichte, diese werden wir gerne auf diese Seite stellen. Wenn Sie uns Ihre Geschichte schreiben, dann bitte so stark anonymisiert, dass keinerlei Rückschluss auf Ihre Person gemacht werden kann.

12.03.2022 15:28

Long Covid nach Impfung? Wenn Ärzte nicht helfen können und niemand einem glaubt

Die Hessenschau berichtet nun ebenfalls über das Problem von vermehrt auftretenden Long-Covid ähnlichen Symptomen nach COVID Impfung.

In dem Beitrag kommt eine Betroffene zu Wort die Ihren langen Leidensweg schildert. Ihre Symptome nach Impfung umfassen dabei extreme Erschöpfungszustände, spontan wiederkehrende Krämpfe und Zuckungen, Herzschmerzen und Herzstolpern, Schwindel, Atemnot, vermehrter Haarausfall an einigen Stellen, Taubheitsgefühle, Muskelentzündungen am Fuß, Kopfschmerzen, Tinnitus, geplatzte Äderchen in den Augen, Flecken im Sehfeld und eine Histaminunverträglichkeit.

Über 15 Facharzttermine blieben ohne konkrete Diagnose und vorallem ohne Behandlung. Ein Großteil der Diagnostik müssen Betroffene zudem aus eigener Tasche zahlen.

Auch Prof. Mardin von der UK Erlangen äußert sich in dem Beitrag:

Die Situation derer, die Long Covid nach Impfung entwickelt haben, sei besonders dramatisch, wie Mardin beschreibt: “Gefühlt geht es ihnen noch schlechter als Menschen, die Long Covid nach einer Corona-Infektion entwickelt haben: Ihnen wird gesagt, so etwas gibt es nicht.“ 

Es gebe eine große Zurückhaltung, das Thema Long Covid nach Impfung anzuerkennen. Darauf verweist auch ein Bericht des renommierten Wissenschaftsmagazins “Science”. “Das Phänomen wird aus unterschiedlichsten Gründen negiert”, erläutert der Mediziner. “

Die Betroffenen sind erst einmal unsichtbar. Daran verzweifeln sie und werden depressiv. Es ist wie Mobbing.” Ein anderer Umgang mit den Betroffenen ist dringend nötig, findet Mardin. Ärzte, Krankenkassen, Länder und Bund müssten offen mit dem Thema umgehen. Auch damit die Patienten eine Chance auf Linderung oder Heilung hätten.

Der ganze Artikel auf www.nebenwirkungen-covid-impfung.org

11.02.2022 17:24

Betroffene von Langzeitschäden nach Corona-Impfung kämpfen um Entschädigung

Impfschaden nach Corona-Impfung

Ein Impfschaden sei ein Tabuthema, so Rolf Merk in der "Berliner Zeitung": "Wir werden totgeschwiegen." Bei ihm und zig anderen sei "der 'Piks' eben nicht nur ein 'Piks'" gewesen, sondern hätte schwerwiegende, langfristige Folgen gehabt. Merk selbst bemerkt nach eigenen Angaben wenige Tage nach seiner zweiten Biontech-Impfung Veränderungen an sich. Der Mainzer Jurist beschreibt "Muskel- und Gelenkschmerzen, Taubheitsgefühle in Armen und Händen, starke Erschöpfung und dauerhafte Kopfschmerzen". Als diese auch nach einem Monat nicht verschwinden, sucht er einen Arzt auf.

Dieser bewerte die Beschwerden als vorübergehend, so der Mainzer. Doch weit gefehlt: Kurz darauf erleidet Rolf Merk einen "ischämischen Schlaganfall", wie er sagt. Er überlebt nur dank des schnellen Handelns der Rettungssanitäter und Ärzte.

Rolf Merk möchte nun erreichen, dass ihm und anderen Impfgeschädigten Gehör geschenkt wird. Es gehe ihm aber auch darum, dass es für die Betroffenen Anlaufstellen und finanzielle Hilfen gibt.

Was ist ein Impfschaden?

Ein Impfschaden ist laut Infektionsschutzgesetz "die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung" (§2). Eine Impfreaktion im üblichen Ausmaß, also eine Nebenwirkung, träte in zahlreichen Fällen auf und seien eine übliche und auch gewünschte Reaktion des Immunsystems.

Der ganze Artikel auf rtl.de

08.02.2022 09:14

Wer hilft Betroffenen, die schwere Impfnebenwirkungen durchmachen?

Wer hilft Betroffenen, die schwere Impfnebenwirkungen durchmachen und aus medizinischen Gründen nicht geboostert werden können?

Betroffene: Wienerin, 69, fachärztlich attestiert: long covid nach Impfung plus Herpes Zoster, 3.Stich dZ. nicht möglich.

Wie sieht Ihre persönliche Situation d.Z. aus?

Ich habe den Jackpot in der Impflotterie gewonnen:

  • Ich habe mich aus solidarischen Gründen zeitig impfen lassen, obwohl mich mein Internist auf Grund einer Vorerkrankung mit Autoimmunkomponenete vor dem Risiko gewarnt hat.

  • Nach der 2. Impfung im Juni 2021 trat eine schwere Verschlechterung meiner neurologischen Erkrankung (Cronisches Erschöpfungssyndrom, CFS) und sehr schmerzhafte Gelenksbeschwerden auf, später Herpes zoster(hatte ich vorher nie). In meinem Blutbefund sind seit einem halben Jahr die Entzündungswerte erhöht, der Butzuckerspiegel ist gestiegen, der Blutdruck ist schwer regulierbar. Meine Neurologin hat diese Syptomatik mit „long covid nach Impfung“ diagnostiziert.

  • Aufgrund der Verkürzung der Gültigkeitsdauer des Grünen Passes auf 6 Monate,gelte ich seit gestern als ungeimpft, mit allen damit verbundenen Einschränkungen. Schön blöd, dass ich mich so zeitig um die Impfung gerissen habe!

  • Seit der Ankündigung der nuen Verordnung und der Impfpflicht habe ich mich bemüht, meinen fachärztlichen Befund von einer amtlichen Stelle bestätigen zu lassen, damit mein Grünen Pass ab dem 1. Februar verlängert wird. Sie glauben nicht, wie das abgelaufen ist! Ich bin mir vorgekommen wie bei einem Sprung gegen eine Gummiwand – Kafka lässt grüßen!

  • Die zuständigen Gesundheitsämter - dort sind die Amtsärzte angesiedelt - sind seit 10.01. nicht telefonisch erreichbar. Sie haben eine Rufumleitung zum Gesundheitsdienst der Stadt Wien eingerichtet, der sich für nicht zuständig erklärt. Im Zuge meiner wiederholten Anrufe bei 1450 – Gesundheitsdienst…ist einer Mitarbeiterin dort der Geduldsfaden gerissen und sie hat gesagt „Ich würde mich an Ihrer Stelle verarscht fühlen und beim Gesundheitsamt aufschlagen und denen mitteilen, dass das unzumutbar ist.“ Logisch: Die Hotline des Gesundheitsdienstes ist ja von der Tarnkappe der zuständigen Ämter auch betroffen. Die kriegen ja alle Anrufe von verärgerten oder verzweifelten Betroffenen wie mich, denen sie nicht helfen können, weil sie nicht zuständig sind. Meine Antwort war: Wenn ich zum Gesundheitsamt gehe, komm ich genau bis zum Portier, der mich fragt, ob ich einen Termin habe. Den habe ich nicht, weil mir niemand einen gibt!

Ich kann schon verstehen, dass es eine administrative Überforderung gibt, aber mit dem Entzug von Genehmigungen ist die Politk sehr schnell und effektiv – mein Grüner Pass war gestern blitzartig ungültig. Lösung für mein Problem gibt es nicht. Ich bin damit nicht alleine: Es betrifft alle Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Und der Ablauf des Grünen Passes ist ja nur der 1.Schritt des Problems. Es gilt demnächst die allgemeine Impfpflicht. Wenn ich keine amtliche Bestätigung meines Befundes bekomme, kann ich klagen bis ich schwarz werde – es nützt mir nichts im praktischen Leben: Ich bin, als offiziell Ungeimpfte, vom öffentlichen Leben weitestgehend ausgeschlossen und auf den Good will von Betreibern von Geschäften,Lokalen, Friseuren oder – Gott bwahre! – vielleicht sogar kulturellen Einrichtungen angewiesen, ob die meinen Gelben Impfpass plus Attest anerkennen, um mir eine Dienstleistung anbieten zu können.

Jetzt fällt ja bald die 2-G Regel. Da wird es für Sie dann ja leichter..

Da kann ich nur herzhaft darüber lachen! Wissen Sie, das was mir noch bleibt ist der Humor! Vielleicht gehe ich demnächst unter die Kaberettistinnen: Österreichs Covid-Kabarettstadl – Willkommen auf der Insel der Seeligen!

Aber jetzt ernsthaft: Seit bekannt wurde, dass die 2G Regel fallen wird, wird medial darüber diskutiert, dass dann ja wohl die Tests kostenpflichtig werden müssen. Wissen Sie, was das für Menschen für mich bedeutet? PCR- Test alle 48 Stunden mit bis zu €50- Kosten! Darüber hinaus bin ich selbständig im Bereich von Seminaren für Unternehmen tätig. Mit meinen fast 70 Jahren arbeite ich gerne und gut – wenn ich es gerade mit long covid derschnaufe. Von meiner Pension von knapp über €1.000.- würde ich nämlich an der Armutsgrenze leben. Nennen Sie mir ein Unternehmen, das einer ungerechtfertigt ungeimpften Person einen Auftrag ...... gibt! 

Sie sehen, dass ich nicht mehr weiß, ob ich lachen oder weinen soll! Ich habe schon meinen ........ Nachbarn scherzhaft gefragt, ob er mich nicht heiraten will, damit ich ich meinen Hauptwohnsitz nach ......... verlegen kann. Man könnte sich denken, dass es in meiner Heimatstadt Wien niemals so weit kommen darf, dass Menschen sich das Auswandern überlegen, weil sie hier einfach nicht gehört, gesehen und in ihren Anliegen anerkannt werden!


08.02.2022 09:08

Seh- und Gehstörungen geben Dünsenerin Rätsel auf

Autor: Jürgen Bohlken

Long Covid oder Impfnebenwirkungen?

 Dünsen – Beim Gehen zeigen ihre Fußspitzen nach innen. Das Einschätzen von Entfernungen fällt ihr schwer. Doppelbilder tun sich vor ihren Augen auf. Auf der Haut bilden sich nässelnde Pusteln. Erschöpfungszustände, Konzentrationsschwächen und Atemnot kommen hinzu. Nicol Schlotmann aus Dünsen kann sich die gravierende Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes seit ihrer Erstimpfung gegen Corona im Juli 2021 selbst nicht erklären.

Ob seltene Impfnebenwirkungen, Long Covid, eine Kombination aus beidem oder eine andere, bislang gar nicht erkannte Erkrankung dahintersteckt, ist derzeit unklar. Die 47-Jährige aber sehnt sich nach Gewissheit, zumal die Folgen ihres Leidens ausgesprochen schwer wiegen.

Ihren Beruf als Busfahrerin kann sie seit Mitte Juli nicht mehr ausüben. Außenstehende würden sie aufgrund ihres Gangbildes als gehbehindert einstufen. In ihrer Verzweiflung macht sie nun sogar mit einem Hilferuf in Form eines offenen Briefes an Bundeskanzler Olaf Scholz auf sich aufmerksam. Darin unterstreicht sie ihren Wunsch nach einer Reha in einer Long-Covid-Klinik, um sich „austauschen zu können“, sowie nach einem „T-Zellen-Test“. Von der Politik fühle sie sich bislang „im Stich gelassen“. 

Der ganze Artikel auf kreiszeitung.de

04.02.2022 15:09

Long-Covid nach Impfung?

Autor: Christian Tomsits

Krank nach Impfung – Grüner Pass bei Wienerin weg

Eine Frau bekam nach der 2. Impfung eine chronische Entzündung. Eine Fachärztin befreite sie vom dritten Stich. Trotzdem lief ihr grüner Pass nun ab.

Die 69-Jährige kämpft seit ihrer zweiten Dosis Pfizer im Juni mit einer langwierigen Impfnebenwirkung. "Nach der zweiten Impfung im Juni 2021 traten bei mir schwere neurologische Symptome und sehr schmerzhafte Gelenksbeschwerden auf, später Herpes Zoster, den ich nie vorher hatte", berichtet die Wienerin.

Nebenwirkung ist anhaltend

In ihrem Blutbefund sind seit einem halben Jahr die Entzündungswerte erhöht, der Butzuckerspiegel sei gestiegen und ihr Blutdruck schwer regulierbar. "Tagsüber bin ich schnell erschöpft und kaum belastbar, nachts kann ich kaum einschlafen." Eine Fachärztin diagnostizierte "Long Covid nach der Impfung", erklärte die Psychotherapeutin in einem Attest für vorübergehend nicht impfbar.

Der ganze Artikel auf heute.at

03.02.2022 14:19

Seltene Fälle: Impfung könnte Long Covid auslösen

Autor: Lukas Wieselberg

Die CoV-Impfstoffe schützen sehr gut vor schweren Krankheitsverläufen, im Allgemeinen auch vor Long Covid. In seltenen Fällen könnten sie aber auch zum Gegenteil beitragen – zu Long-Covid-ähnlichen Symptomen wie Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und Schlaflosigkeit.

Offizielle Zahlen zu dem Phänomen gibt es keine, nur anekdotische Berichte. Etwa von Irmgard P., die gegenüber science.ORF.at von einer CoV-Infektion im März 2021 erzählt, an der sie sechs Wochen lang laborierte. „Davon habe ich mich vollständig erholt. Eine Woche nach einer CoV-Impfung im Juni 2021 bekam ich aber eine Reihe von Symptomen – erhöhter Puls, Übelkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen und geringe Belastbarkeit.“ Ähnliches habe sich nach der zweiten Impfung Ende Dezember wiederholt.

Von ihren Hausärzten in Niederösterreich habe sie sich nicht gut unterstützt gefühlt, erzählt sie. Medikamente zur Behandlung habe sie selbst via Internet recherchiert und den Ärzten vorgeschlagen. Auf einer Selbsthilfeplattform sei sie dann auf Gleichgesinnte gestoßen – und auf eine mögliche wissenschaftliche Erklärung. Bestimmte Autoantikörper – also gegen den eigenen Körper gerichtete Antikörper – sollen demnach für die Entwicklung der Symptome verantwortlich sein.

Herzmedikament gegen Autoantikörper

Tatsächlich hat ein Team der Universität Erlangen im Sommer 2021 sogenannte funktionelle Autoantikörper im Blut von Long-Covid-Patienten entdeckt – und ein Mittel vorgestellt, das in einem dokumentierten Fall die Symptome verschwinden ließ. Das eigentlich als Herzmedikament entwickelte und an James Bond erinnernde „BC 007“ soll Long Covid heilbar machen – das ist zumindest die Marketingansage der Berliner Firma “Berlin Cures“, die das Mittel erforscht.

Dass Long-Covid-Symptome auch durch eine CoV-Impfung ausgelöst werden können, wie von der Selbsthilfeplattform behauptet, bestätigt der Molekularbiologe Gerd Wallukat von „Berlin Cures“ nicht. Viele Menschen, die glauben, nach einer Impfung Long-Covid-artige Symptome zu entwickeln, würden der Firma Blutproben schicken, erzählt er gegenüber science.ORF.at. „Bei den allermeisten können wir aber keine Autoantikörper entdecken. Wir teilen deshalb die Interpretation der Selbsthilfeplattform nicht“, sagt Wallukat.

Der ganze Artikel auf science.orf.at

Leserin antwortet auf "Geschichte Frau, 45 Jahre" (Frau, 39)

Liebes Team von long-covid.at!

Eben habe ich den Erfahrungsbericht zu "Long Covid nach Impfung" gelesen. Nachdem die Patientin schon vor der Impfung Probleme mit Long Covid aufgrund einer Infektion hatte, ist es ja nicht verwunderlich, dass weitere Symptom-Wellen nach den Impfungen auftreten, wenn man bedenkt, dass die Impfung direkt auf das Immunsystem einwirkt, das bei uns Long-Covid Patienten sowieso gestört sein dürfte. 

Warum in diesem einen Fall explizit von Long Covid nach der Impfung gesprochen wird, ist für mich nicht verständlich. Es würde mich auch nicht wundern, wenn Skeptiker der Covid-Impfungen auf diesen Zug aufspringen. Auf jeden Fall ist es nichts Neues, dass die Impfungen sich auf die Symptomatik bei Long Covid auswirken. Auch ich hatte nach den Impfungen erstmal einige Wochen wieder verstärkt mit meinen Post-Covid Symptomen zu tun. Aber nach einiger Zeit ist mein Zustand besser als vor der Impfung, zumindest was die Leistungsfähigkeit und Fatigue Problematik angeht. Zum Glück gehöre ich zu den Patienten, die positiv auf die Impfung reagieren. 

Laut einer Studie (ich glaube Sie haben darüber auch berichtet) verschlechtert sich bei ca. einem Fünftel der Studienteilnehmer die Long-Covid Erkrankung durch die Impfung. Auch davon gibt es einige in meiner Selbsthilfegruppe. Die betroffene Patientin aus dem Erfahrungsbericht ist also keineswegs allein mit diesem Phänomen. 

Außerdem gibt es aus früheren Wellen viele Patienten (die sogenannte Dunkelziffer) die einen mehr oder weniger asymptomatischen Verlauf hatten, der niemals mit PCR-Test als Corona-Infektion identifiziert wurde. Bei mir wurde die Covid-Infektion erst über ein Jahr danach anhand der T-Zellen Reaktion festgestellt. Dann erhielt ich erst die Diagnose Post-Covid und ME/CFS. Davor hatte ich eine Lungenembolie und Herzmuskelentzündung deren Ursache sich kein Arzt erklären konnte. Bis jemand den Verdacht auf eine unerkannte Covid-Infektion hatte...

Mich würde interessieren, wie Ärzte die sich mit Long Covid beschäftigen (z.B. Dr. Stingl) die Gefahr von Long Covid, ausgelöst durch die Impfung einschätzen. Ich als Laie könnte mir vorstellen, dass Menschen, die vielleicht mit einer unerkannten Autoimmunerkrankung kämpfen, nach der Covid-Impfung deutlichere Probleme haben. Wissenschaftliche Erkenntnisse dazu wird es erst irgendwann in der Zukunft geben. Aber Dr. Stingl betreute ja schon vor den Coronawellen CFS Patienten. Vielleicht könnten Sie ihn mal zu seinen Erfahrungen und seiner Meinung bezüglich der Corona-Impfung bei Long-Covid oder ME/CFS befragen? Nachdem Sie jetzt eine eigene Rubrik mit "Long-Covid nach Impfung" auf ihrer Seite gegründet haben, sollte dieser eine Erfahrungsbericht nicht so alleine dort stehen bleiben, finde ich.

Liebe Grüße .....

Geschichte einer Betroffenen: Frau, 45 Jahre

Liebes Team von „long-covid.at,

vielen Dank für die Bereitstellung dieses Portales! Die vielen Informationen geben Zuversicht und Kraft beim Durchhalten.

Ich möchte gerne meine persönliche Erfahrung zum Thema „Long Covid nach Impfung“ teilen.

Meine Geschichte ist bereits recht lang und ein wenig kompliziert. Hier zum Verständnis die wichtigsten Eckdaten:

  • Februar 2020, 1. Long-Covid: Große Erschöpfung, starke Kopfschmerzen uvm. nach einem leichten „grippalen Infekt“. Nach ca. 1 Jahr hatte ich mich weitgehend erholt, allerdings waren Reste einzelner Symptome noch vorhanden
  • März 2021, Covid-Infektion: moderater Verlauf (hohes Fieber, aber keine groben Probleme), nach Genesung fühlte ich mich zu 100% gesund und konnte nach langer Zeit wieder alles machen, ich war wieder gesund!
  • Juni 2021, 1. Impfung, 2. Long-Covid: nach ca. 8-9 Tagen Rückkehr derselben Symptome wie im Februar 2020 (z.B. spezielle Art von Kopfschmerz), Start eines weiteren „Zyklus“ mit chronologischem Durchlauf aller Stadien der verschiedenen Symptome, generell war die Krankheit nun aber in allen Belangen schwächer
  • Dezember 2021, 2. Impfung, 3. Long-Covid: dasselbe Spiel wie nach der 1. Impfung, exakt nach 8 Tagen, spezifischer Kopfschmerz, keine Leistungsfähigkeit  …

 

Für mich fühlte es sich so an, als wäre nach meiner nachweislichen Covid-Erkrankung im März 2021 Long Covid zeitversetzt, eben zufällig kurz nach der Impfung ausgebrochen. Der Verdacht, das 2. Long Covid könnte in Verbindung mit der Impfung stehen, war zwar da, aber ich habe zu dem Thema leider keine hilfreichen Aussagen oder Empfehlungen durch Ärzte erhalten und auch im Netz bislang nichts gefunden. 

Jetzt steht es für mich außer Zweifel, dass die Impfung etwas in meinem Körper auslöst. Meine bisherigen Erfahrungen mit Long Covid haben mich gelehrt, dass ich die kommenden Monate wohl wieder „aussitzen“ muss, eine Beschleunigung der Genesung ist kaum möglich. Nach fast 2 Jahren Leidensgeschichte ist die Frustration groß, aber ich versuche, positiv zu bleiben.

Ich möchte noch dazusagen, dass ich natürlich nicht definitiv sagen kann, dass es sich bei mir um Long-Covid handelt. Ich habe auch gelesen, dass gewisse Autoimmunerkrankungen durch die Impfung getriggert werden können. Ich kann nur sagen, ich habe bis zum Februar 2020, in 45 Jahren, noch nie irgendwelche gesundheitlichen Probleme gehabt, keine Allergien, keine Auffälligkeiten im Blutbild, keine Operationen, gesunder Lebensstil …

Mit meiner These der Impfung als Auslöser stehe ich derzeit bei Freunden, aber auch bei der Ärzteschaft, ziemlich alleine da. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn ich über dieses Portal auch die Geschichte anderer Leidgenossen erfahren könnte.

 Vielen Dank für Ihre Bemühungen im Kampf gegen diese Krankheit!

Liebe Grüße .....

 

21.01.2022 16:42

In rare cases, coronavirus vaccines may cause Long Covid–like symptoms

In late 2020, Brianne Dressen began to spend hours in online communities for people with Long Covid, a chronic, disabling syndrome that can follow a bout with the virus. “For months, I just lurked there,” says Dressen, a former preschool teacher in Saratoga Springs, Utah, “reviewing post after post of symptoms that were just like my own.”

Dressen had never had COVID-19. But that November, she’d received a dose of AstraZeneca’s vaccine as a volunteer in a clinical trial. By that evening, her vision blurred and sound became distorted—“I felt like I had two seashells on my ears,” she says. Her symptoms rapidly worsened and multiplied, ultimately including heart rate fluctuations, severe muscle weakness, and what she describes as debilitating internal electric shocks.

A doctor diagnosed her with anxiety. Her husband, Brian Dressen, a chemist, began to comb the scientific literature, desperate to help his wife, a former rock climber who now spent most of her time in a darkened room, unable to brush her teeth or tolerate her young children’s touch.

As time passed, the Dressens found other people who had experienced serious, long-lasting health problems after a COVID-19 vaccine, regardless of the manufacturer. By January 2021, researchers at the National Institutes of Health (NIH) began to hear about such reports and sought to learn more, bringing Brianne Dressen and other affected people to the agency’s headquarters for testing and sometimes treatment.

Der ganze Artikel auf sience.org