Informationsportal für die psychische Begleitung von Long-Covid-PatientInnen und deren Angehörigen

Psychologische bzw. psychotherapeutische Unterstützung bei "Long-Covid"

Sind Sie mit Ihrer Long-Covid-Erkrankung stark belastet oder überfordert?

  • Erschweren folgende körperliche Symptome Ihr tägliches Leben?
  • Leiden Sie unter den psychosozialen Folgen Ihrer Corona-Erkrankung?
  • Kämpfen Sie mit psychischen Belastungssymptomen?


Long-Covid kann neurologische Erkrankungen auslösen. Psychische Probleme können entstehen oder bestehende sich verstärken. Das soziale und berufliche Umfeld ist - beinahe immer - von Ihrer Long-Covid-Erkrankung mitbetroffen. Leider reagiert dieses nicht immer mit Verständnis und notwendiger Unterstützung.


PsychotherapeutInnen und PsychologInnen sind eine wertvolle Begleitung bei Ihrer Rehabilitation


long-covid.at im Standard

Wir freuen uns sehr, dieses Informationsportal ist Teil des Artikels "Angst vor ewig"


Das Team stellt sich vor:

Manuela Scharner
Psychotherapeutin

"Long Covid bei Kindern und Jugendlichen"

Nähere Informationen


Long-Covid kann sich auf unterschiedliche Bereiche Ihres Lebens auswirken:

Erschweren folgende körperliche Symptome Ihr tägliches Leben?

  • Anhaltende Müdigkeit (Fatigue-Syndrom)

  • Atemprobleme, Kurzatmigkeit

  • Konzentrationsunfähigkeit, Gedächtnislücken


Leiden Sie unter den psychosozialen Folgen Ihrer Corona-Erkrankung?

  • Arbeitsplatzverlust und finanzielle Beeinträchtigung

  • Probleme in der Partnerschaft bis hin zur Trennung

  • Probleme in Sozialbeziehungen


Kämpfen Sie mit psychischen Belastungssymptomen?

  • Angst, Depression, Schlafstörungen oder Traumatisierungen


Unsere wichtige Botschaft an Sie ist: Geben Sie sich, Ihrer Psyche und Ihrem Körper Zeit, um mit den Folgen einer Coronavirus / Covid-19 Infektion zurecht zu kommen. Es ist verständlicherweise der Wunsch vieler PatientInnen, ihre gewohnte Leistungsfähigkeit so schnell wie möglich wieder zu erlangen.

Gerade in der Rehabilitation einer Long-Covid-Erkrankung ist es jedoch wichtig, sich nicht zu überfordern. Tägliche Aufgaben sind wohl dosiert zu planen und können so von Ihnen in kleinen Einheiten gut erledigt werden.

Oft ist auch die Partnerschaft als näheste Beziehung gefordert, wenn ein Partner/eine PartnerIn an Long-Covid leidet.

Sie sind nicht alleine! Mit Wissen über die neue Erkrankung "Long Covid", mit Verständnis und Emphatie begleiten Sie die auf diesem Portal gelisteten PsychologInnen und PsychotherapeutInnen durch Ihre unerwartete, schwierige Lebensphase.

Wenn Sie als Angehörige einer Long-Covid-Erkrankten Unterstützung suchen, sind professionelle TherapeutInnen eine wichtige Stütze.

Durch die wertschätzende Begleitung können Sie oder Ihre überforderte PartnerIn oder Familie lernen, gut mit der aktuellen Situation umzugehen. Überforderte PartnerIn, Familie oder FreundInnen überfordert sind.


PsychologIn oder PsychotherapeutIn?

Beide Ausbildungen gewährleisten die professionelle Begleitung, wenn Sie sich in einer für Sie schwierigen, belastenden Situation befinden. Die Erstinformationen auf den individuellen Seite der jeweiligen PsychotherapeutIn/PsychologIn sollen Unterstützung sein, um Ihre "richtige" Begleitung finden zu können.

Oft entscheidet die Symphatie auf Grund des Portraits, auch dann liegen Sie mit Ihrem "Bauchgefühl" richtig.

Florian Schultheiss und Belinda Schittengruber



Die aktuellsten Medienberichte zu "Long-Covid"

Täglich erscheinen interessante Berichte zur Corona-Folgeerkrankung "Long-Covid", oft auch "Post-Covid-Syndrom" genannt. Wir aktualisieren die Berichte täglich, zumindest jedoch alle 2 Tage. 

Florian Schultheiss

Patienten mit Long-Covid: "Wir fühlen uns manchmal minderwertig"

Autorin: Marian Riedel, MDR THÜRINGEN

In Gera ist nun die erste Selbsthilfegruppe für Long-Covid-Patienten gegründet worden - eine Gruppe für Personen, die an Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung leiden. Drei Betroffene erzählen, wie ihr Alltag so aussieht.

"Es tut ein bisschen gut. Ich habe jetzt das Gefühl, hier versteht mich jemand." Der Satz sprudelt fast heraus. Stephan Oertel ist spürbar erleichtert. Eine Dreiviertelstunde zuvor war er sich noch unsicher: Würde das etwas bringen, sich hier zu treffen? Aber einen Versuch ist es wert, sagte er sich.

Neben Stephan Oertel haben sich noch fünf Frauen aufgerafft, an diesem Vormittag in die Ehrenamtszentrale in Gera zu kommen. Die Stadt hatte veröffentlicht, dass sie eine Selbsthilfegruppe unterstützen würde - für Menschen, die auch Monate nach einer Corona-Erkrankung noch immer nicht wieder fit sind. Und jetzt ist die Stunde, in der sich diese Selbsthilfegruppe gründet.

Der ganze Artikel auf mdr.de


Mit viel Training und Zusammenhalt gegen Long Covid

Long Covid ist für Betroffene eine schwere Zeit. Spezielle Sportkurse sollen Long-Covid-Patienten im Kampf gegen die lang anhaltenden Beschwerden helfen. Nicht nur das Training hilft, auch der Austausch mit anderen.

In Trippelschritten geht es über eine am Boden liegende Leiter. Ohne hinzuschauen sollen die Kursteilnehmer ihre Füße zwischen die Sprossen setzen.

„Ich will euch mit der Übung zeigen, dass euer Körper das kann“, ermutigt die Leiterin des Reha-Sportkurses in Wetzlar die sechs Männer und Frauen. Der eine geht langsamer, die andere schneller über das Trainingsgerät – gemeinsam ist ihnen, dass sie Long Covid-Patienten sind.

Menschen werden durch Covid-Erkrankung ausgebremst

Von Long Covid spricht man, wenn nach einer überstandenen Corona-Infektion neue Symptome hinzukommen oder diese länger als vier Wochen bestehen. Der Bedarf für ambulante Hilfsangebote ist groß. So hat etwa das Rehazentrum „MedReha Lahn-Dill Sport & Therapie“ in Wetzlar nach dem Start Anfang Mai mit etwa 15 Menschen mittlerweile vier Kurse mit insgesamt rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Der ganze Artikel auf www.fitforfun.de

Viele "Genesene" von Long-Covid betroffen

Es ist ein Trugschluss, Menschen mit einer überstandenen akuten SARS-CoV-2-Infektion als "Genesene" zu bezeichnen, erklärte der Wiener Lungenfacharzt Ralf Harun Zwick Mittwoch vor Journalisten. Seit März 2020 habe er Tausende Long-Covid Patienten behandelt, weil die Krankheit es vielen Betroffenen unmöglich macht, ihren Alltag und Job zu bewältigen, obwohl sie vorher jung, fit und ohne Vorerkrankung waren.

Im Gegensatz zur akuten Erkrankung würde Long-Covid in der Öffentlichkeit kaum als Bedrohung wahrgenommen, und viele Arbeitgeber verstünden nicht, warum ihre Mitarbeiter nach einer Infektion oft nach mildem Verlauf später "schon wieder ausfallen", sagte Zwick, Leiter der ambulanten internistischen Rehabilitation der Therme Wien Med. "In den Statistiken haben wir Hunderttausende 'Genesene' - meiner Meinung gibt es solche aber gar nicht, sondern eine Vielzahl der Menschen haben sechs bis neun Monate danach massive Beschwerden".

Er bezeichnete Long-Covid als "grausames Chamäleon", weil es bei den Betroffenen vielerlei Probleme "vom Kopf bis zu den Zehen", wie Gedächtnisstörungen, Haarausfall, Herz-, Lungen- und Darmbeschwerden verursacht. Long-Covid tritt nicht nur sehr häufig (zu rund 75 Prozent) bei Personen auf, die bei der akuten Infektion einen schweren Verlauf hatten, sondern auch bei vielen Menschen, die "nur" etwa an Geschmacks- und Riechstörungen, mildem Fieber und grippalen Beschwerden litten, erklärte er: "In Wahrheit gibt es keine 'milden Verläufe', damit wird die Infektion bagatellisiert."

Der ganze Artikel auf puls24.at

Elf Prozent der erkrankten Kinder hatten Long Covid

Kinder haben auch mit langfristigen Folgen einer Coronainfektion zu kämpfen, wie nun eine neue Studie aus Graz zeigt.

Auch Kinder können "Long Covid" entwickeln, wie nun eine Studie von AGES, MedUni Graz und der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde zeigt.

Wie häufig zeigen Kinder mit einer Coronainfektion Symptome? Gibt es Long Covid bei Kindern? Wie belastet sind Eltern und Kinder durch eine kindliche Infektion? Diese Fragen soll eine Studie beantworten, die seit Frühjahr 2021 von AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), MedUni Graz und der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) durchgeführt wird. Nun wurden erste Zwischenergebnisse von 755 Kindern bis 14 Jahre präsentiert. Daniela Schmid, AGES-Studienkoordinatorin, sagt: "60 Prozent der positiv getesteten Kinder entwickelten klinische Symptome einer Covid-19-Erkrankung. Knapp sieben Prozent wurden bei einem Arzt vorstellig; 2,4 Prozent wurden in einem Krankenhaus aufgenommen."

Der ganze Artikel auf sn.at

Elf Prozent der erkrankten Kinder hatten Long Covid

Kinder haben auch mit langfristigen Folgen einer Coronainfektion zu kämpfen, wie nun eine neue Studie aus Graz zeigt.

Auch Kinder können "Long Covid" entwickeln, wie nun eine Studie von AGES, MedUni Graz und der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde zeigt.

Wie häufig zeigen Kinder mit einer Coronainfektion Symptome? Gibt es Long Covid bei Kindern? Wie belastet sind Eltern und Kinder durch eine kindliche Infektion? Diese Fragen soll eine Studie beantworten, die seit Frühjahr 2021 von AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit), MedUni Graz und der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) durchgeführt wird. Nun wurden erste Zwischenergebnisse von 755 Kindern bis 14 Jahre präsentiert. Daniela Schmid, AGES-Studienkoordinatorin, sagt: "60 Prozent der positiv getesteten Kinder entwickelten klinische Symptome einer Covid-19-Erkrankung. Knapp sieben Prozent wurden bei einem Arzt vorstellig; 2,4 Prozent wurden in einem Krankenhaus aufgenommen."

Der ganze Artikel auf sn.at

Long-Covid: Was wir wissen

Autorin: M.Sc. Sharin Santhiraraja-Abresch


Wie kommt es eigentlich zu Long Covid? Das war eines der Themen beim diesjährigen DGN-Kongress. Die DocCheck News waren für euch dabei.

Viele Wissenschaftler und Mediziner nahmen zu Beginn der COVID-19-Pandemie an, dass die Krankheit lediglich die Lunge betrifft. Mittlerweile ist bekannt, dass eine SARS-CoV-2-Infektion viel weitreichendere Folgen mit sich trägt. Daher ist ein „interdisziplinäres Team gefragt“, sagte Dr. Christiana Franke, Leiterin der Post-Covid-Amulanz an der Charité Berlin. Dazu zählen Internisten, Pulmologen, Kardiologen, aber auch Dermatologen und „wir Neurologen“, erklärt die Medizinerin auf der diesjährigen Pressekonferenz des 94. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Die Doccheck News Redaktion war für euch dabei. 

Alles nur eine Frage der Definition

Der ganze Artikel unter doccheck.com

Long COVID: Nicht alle Patienten mit Langzeitsymptomen waren mit SARS-CoV-2 infiziert

Viele Menschen, die davon überzeugt waren, an Long COVID zu leiden, hatten in einer Quer­schnitt­­studie aus Frankreich in JAMA Internal Medicine (2021; DOI: 10.1001/jamainternmed.2021.6454) einen negativen Antikörpertest auf SARS-CoV-2.

Die Pandemie steht derzeit so sehr im Zentrum des öffentlichen Lebens, dass viele Menschen offenbar dazu neigen, aktuelle Gesundheitsbeschwerden auf eine vorherige Infektion mit SARS-CoV-2 zurück­zuführen. Dass Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Angstzustände und Depressionen auch andere Ursachen haben können, wird häufig nicht in Betracht gezogen.

Von 26.823 Teilnehmern der Constances-Studie, einer Internetumfrage zum Gesundheitsszustand der französischen Bevölkerung, gaben 914 an, dass sie bereits an COVID-19 erkrankt waren. Ein Bluttest auf Antikörper bestätigte dies jedoch nur bei 453 Personen.

Die Personen waren auch nach ihrem aktuellen Gesundheitszustand befragt worden. Unter Abgeschla­gen­heit (Fatigue) litten 13,8 % der Personen, deren Annahme einer früheren Erkrankung durch ein positives Ergebnis im Antikörpertest bestätigt wurde. Über dasselbe Symptom klagten jedoch auch 12,6 % der Personen, bei denen der Antikörpertest die eigene Annahme einer früheren Erkrankung nicht bestätigte.

Der ganze Artikel auf aerzteblatt.de

Long Covid: Es gibt Hoffnung auf Heilung

Autoren: Daniel Hilfiker, Franco Bassani

Bei Versuchen mit einem noch nicht zugelassenen Herzmedikament konnten erstmals Long-Covid-Betroffene geheilt werden.

Am Universitätsklinikum Erlangen in Deutschland arbeitet die Augenärztin und Molekularmedizinerin Bettina Hohberger daran, das Mysterium Long Covid zu entschlüsseln. Seit letztem Jahr verfolgt sie mit ihrem Team die Hypothese, dass das Virus die Durchblutung nachhaltig stört und auch die innerste Schicht der feinsten Blutgefässe betreffen kann.

In Erlangen wird Long-Covid-Betroffenen dafür tief in die Augen geschaut. Eine spezielle Kamera fotografiert die Durchblutung der feinsten Blutgefässe – der sogenannten Kapillaren: «Augengefässe sind gleich aufgebaut wie die anderen Gefässe im Körper», erklärt Bettina Hohberger. «Veränderungen, die wir im Auge erkennen, sollten als Beispiel für den gesamten Körper dienen können.»

So hat sich gezeigt, dass bei vielen Corona-Patienten die Durchblutung der feinsten Blutgefässe gestört ist. Und man hat auch einen Verdacht, woran das liegt: an Blutzellen, die ihre Flexibilität verloren haben.

Der ganze Artikel auf srf.ch

Neue Therapieplätze für Long-Covid-Patienten

Salzburger Einrichtungen bereiten sich für zusätzliche Menschen mit Long-Covid-Symptomen vor. Rund jeder zehnte leidet nach einer CoV-Infektion zum Beispiel an Atemnot oder Erschöpfung. Das Ambulatorium Nord in der Stadt Salzburg baut aus und bietet ab dem kommenden Jahr viermal so viele Plätze wie bisher.

Im Ambulatorium Nord werden derzeit 200 Patientinnen und Patienten behandelt, ab dem kommenden Jahr können es bis zu 800 sein, also viermal so viele. Auch mehrere Long-Covid-Fälle wurden hier schon behandelt. Die Kapazitäten werden dafür jetzt noch erweitert. Die neuen Behandlungsplätze werden im kommenden April zur Verfügung stehen.

Das Ambulatorium plant derzeit den Anbau im bestehenden Gebäude. Aber auch die gesamte Übersiedlung in ein größeres Haus ist möglich.

Jeder zehnte CoV-Infizierte leidet an Long-Covid

Der ganze Artikel auf salzburg.orf.at

Folge 1 „Der MEDICLIN-Podcast – Fit werden mit Long COVID“: Expert*innen sprechen über neues Krankheitsbild

Eine eigene Podcast-Reihe widmet das bundesweit operierende Gesundheitsunternehmen MEDICLIN dem Thema Long COVID. Das neue Krankheitsbild gibt Expert*innen noch viele Rätsel auf. Als erste deutschsprachige Podcast-Reihe, die sich ausschließlich dem Thema Long COVID widmet, klärt MEDICLIN ausführlich über die Erkrankung und Möglichkeiten der Behandlung auf. Etwa zehn Prozent, so sagen erste Studien – aktuelle Erkenntnisse deuten gar auf einen deutlich höheren Anteil hin – geht es selbst Monate nach einer eigentlich durchgestandenen Infektion mit dem Corona-Virus noch immer nicht gut. Bis zu 50 verschiedene Symptome werden bei Long COVID beobachtet. Sämtliche Organe und Systeme des Körpers können befallen werden.

MEDICLIN hat auf das neue Krankheitsbild mit einem bisher einzigartigen standort- und fachbereichsübergreifenden Konzept reagiert. Mitglieder des Experten-Boards, in dem sich Ärzt*innen verschiedenster Fachrichtungen über konkrete Fälle und Erkenntnisse austauschen, sprechen in der Podcast-Reihe über die vielfältigen Symptome, Erfahrungen, Patientengeschichten und darüber, warum ein multidisziplinärer Ansatz bei Long COVID so wichtig ist.

In der Pilotfolge kommen Dr. Bernd Mössinger, Chefarzt für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin der MEDICLIN Albert Schweitzer Klinik/Baar Klinik in Königsfeld sowie Dr. Jürgen Bonnert (Chefarzt für Neurologie) und Dr. Sezer Melisande Lammers (Chefärztin für Psychosomatik und Psychotherapie) von der MEDICLIN Klinik Reichshof zu Wort. Sie geben einen Überblick über Symptome und Behandlungsansätze. Außerdem sprechen die Expert*innen vom oft mühsamen und frustrierenden Weg der Betroffenen zur Diagnose und Therapie.

Im Abstand von zwei Wochen wird „Der MEDICLIN-Podcast – Fit werden mit Long COVID“ in etwa zwölf Folgen das Thema vertiefen. Zielgruppe sind Betroffene, Angehörige und Interessierte. Die Podcast-Reihe wird auf Podcast-Plattformen wie Spotify, Google Podcasts, Deezer und Amazon Music zu hören sein. Außerdem finden Interessierte den Podcast auf www.reha-nach-corona.de, der Übersichtsseite zur Long COVID-Reha von MEDICLIN.

Der ganze Artikel unter news.cision.com/de/mediclin



long-covid.at ist ein ehrenamtliches Engagement von
Florian Schultheiss PublicRelations



Informationen über "Long-Covid"

Wie lange dauert eine Covid-Infektion?

Normalerweise 4 Wochen

Wann spricht man von "Long-Covid"?

Halten die Symptome an so spricht man von "Long-Covid". Als Zeitraum wird oft "mehr als 12 Wochen Symptome" genannt.

Welche Beschwerden können bei "Long-Covid" auftreten?

Es gibt mittlerweile weit mehr als 100 bekannte Symptome, die unter dem Begriff "Long-Covid" zusammengefasst werden. Sehr häufig ist das "Fatigue-Syndrom" (ein sogenanntes "Leit-Syndrom"), auch Erschöpfungssyndrom.

Weitere Symptome sind

  • Herzrasen
  • Herzrhytmusstörungen
  • Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn
  • Schwindel
  • Gedächnisstörungen
  • Gelenks-und Muskelschmerzen

Sind Frauen von "Long-Covid" stärker betroffen?

Ja, Frauen unter 50 erkranken viel öfters an "Long-Covid" als ältere Frauen sowie Männer.

Wie viele Menschen sind in Österreich an "Long-Covid" erkrankt?

Schätzungen gehen davon aus, dass in Österreich (Stand Mai 2021) mehr als 60.000 Long-Covid-PatientInnen leben werden, pessimistische Schätzungen reichen bis zu 100.000. Genaue Zahlen können leider nicht genannt werden, da die Symptome sehr unterschiedlich sind und nicht bei allen PatientInnen "Long-Covid" diagnostiziert wird.